Schöner Wohnen mit Hund: Schließt ein Hund eine stylische Einrichtung aus?

Schöner Wohnen mit Hund

Ooooh jetzt kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen: Wohnen und einrichten. Wer mich kennt weiß, dass meine Wohnung mein ganz persönliches Refugium ist. Klein aber fein, sehr hell eingerichtet in den dominierenden Farben weiß, schwarz und grau in Kombination mit hellem Holz. Ohne Schnörkel und klare Linien. Typisch skandinavisch halt. Hach, ich liebe es! Unter uns gesagt bin ich ja der festen Überzeugung, dass die vier Jahreszeiten nur entstanden sind, um Wohnverrückten wie mir die Möglichkeit zum regelmäßigen Umdekorieren zu geben…

Und wenn ich jetzt schon für einen Blog namens „Tierisch wohnen“ schreibe, wird es ja auch Zeit, mal das Thema „Wohnen mit Hund“ anzusprechen, oder? Wie ihr eure Wohnung hundesicher macht, habe ich euch in einem meiner ersten Beiträge bereits beschrieben. Da wisst ihr also schon Bescheid. Jetzt können wir uns also entspannt dem Thema Einrichten mit Hund widmen. Schließt ein Hund eine helle und stylische Einrichtung aus? Darum soll es heute gehen.

Zu diesem Thema muss ich gleich vorweg sagen, dass jeder natürlich das Wort „stylisch“ anders interpretiert und das ist auch absolut richtig so. Jeder hat seinen ganz persönlichen Geschmack und nicht jedem wird gefallen, wie wir wohnen. Darum geht es auch nicht. Habt ihr den Wunsch nach einer weißen Couch, findet das unheimlich toll und verzichtet nur darauf, weil ihr einen Hund habt, der da auch gern ab und zu mal raufhüpft? Dann wäre das zum Beispiel eine eher pragmatische Entscheidung. Ich bin ganz klar der Meinung, wir müssen, nur weil wir Hundebesitzer sind, nicht auf schönes Wohnen nach unserem Geschmack verzichten. Wenn wir ein paar Dinge beachten und mit cleverem Köpfchen einrichten, bleiben uns viele Möglichkeiten nicht verschlossen.

Hierbei sehe ich es wie beim Thema Kinder. Bei ganz vielen Freunden und Bekannten, die Kinder bekommen haben war zu beobachten, dass die Einrichtung plötzlich nur noch praktisch war und das muss doch nicht sein. Zumal ich weiß, dass sie es anders viel lieber mögen. Selbstverständlich ändert sich mit Hund oder auch Kind vieles im Leben und es müssen gewisse Dinge beachtet werden, um einfach auch die Sicherheit zu gewährleisten, keine Frage. Trotzdem kann man sich aber noch immer nach dem persönlichen Geschmack einrichten.

1. Leicht zu reinigende Fronten und Flächen

Das liebe ich am skandinavischen Stil so sehr: Die Linienführung der Einrichtungsstücke ist klar und schnörkellos. Das erleichtert das Putzen ungemein. Meine Möbel sind zwar hauptsächlich weiß, jedoch aus glattem Kunststoff oder Metall hergestellt und somit sehr unempfindlich und leicht zu reinigen. Ich verwende Putzmittel, die für Kinder ungefährlich sind und es somit auch nicht schlimm ist, wenn Joker mal an der Kommode hinter seinem Bett schleckert. Natürlich lasse ich die Putzmittel trotzdem nicht offen herumstehen, sondern sicher verwahrt außerhalb der Reichweite von Wuffi.

2. Stichwort Fußboden

Hierzu muss ich sagen, dass ich unseren Fußboden nicht sonderlich mag. Das ist ein kleines Manko an unserer Wohnung, wie es wahrscheinlich viele von euch auch kennen werden. Bis aufs Schlafzimmer mit Laminatboden sind unsere Böden nämlich terrakottafarben gefliest. Ich persönlich mag es gar nicht, aber es war eben so. Also hieß es, das Beste daraus zu machen und vor allem den Gemütlichkeitsfaktor zu erhöhen. Mit Hund sind Fliesen natürlich extrem praktisch. Schmutz und Nässe ist fix aufgewischt und auch ein kleines Malheur kann ihnen nichts anhaben. Natürlich ist ein Dielenboden ein Traum. In welcher Farbe könnt ihr euch bestimmt denken. Aber hier siegt bei mir auch der Verstand. Stichwort Nässe und dreckige Hundefüßchen. Ihr wisst schon. Heutzutage gibt es aber so schöne alternative Bodenbeläge wie zum Beispiel Linoleum. Das ist ein natürlicher, ökologischer und nachhaltiger Bodenbelag mit vielen Vorteilen. So ist er selbst an kalten Tagen fußwarm, Linolium ist hygienisch, pflegeleicht und sogar verträglich mit Fußbodenheizungen. Das Trittgefühl empfinde ich persönlich als sehr angenehm, da man sehr weich darauf läuft. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Designs und irgendwann werde ich mir auch diesen Traum erfüllen und die Fliesen austauschen. Bis dahin habe ich mit vielen gemütlichen Teppichen den Wohlfühlfaktor erhöht und das Allerbeste: Bis auf den großen kuscheligen Teppich im Wohnzimmer sind es durch die Bank Baumwollteppiche, die problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden können. Da machen auch schmutzige Hundefüßchen nichts mehr aus. Selbst der große und extrem kuschelige Teppich im Wohnzimmer ist nicht nur wie ich finde im wahrsten Sinne des Wortes zum niederknien schön, sondern auch sehr gut sauber zu halten.

3. Die weiße Couch…

Wo wir schon beim Thema „Sauberhalten“ sind, bleiben wir doch gleich dabei. Unsere Couch haben wir jetzt schon seit mehreren Jahren. Sie ist mit einem robusten Strukturstoff bezogen, dem auch Hundekrallen nichts anhaben können. Wie in einem früheren Beitrag beschrieben, haben wir ja den kabellosen Handstaubsauger von Bosch getestet, der speziell zur Entfernung von Tierhaaren geeignet ist. Hiermit können nicht nur Böden prima gereinigt, sondern eben auch die Couch und, was der Hammer ist, Kissen rückstandslos abgesaugt werden. Ein Träumchen. Unsere vorherige Couch hatte einen fest angebrachten samtartigen Bezug, auf dem jeder Fleck zu sehen war. Dafür würde ich mich aus genanntem Grund nicht wieder entscheiden. Nicht nur wegen Joker, vor allem wegen mir. Ich bin nämlich ein Couchesser, müsst ihr wissen… Super finde ich auch die abziehbaren Couchbezüge, wie ihr sie zum Beispiel beim Möbelschweden findet. Damit könnt ihr eurem Sitzmöbel nicht nur im Nullkommanichts einen neuen Look verleihen und somit auch den Raum nach Lust und Laune komplett anders wirken lassen. Auch der weiße Sofabezug kann so Wirklichkeit werden. Abziehen, in die Waschmaschine, trocknen und wieder beziehen. Und dass das sowohl mit Hunden als auch Kindern im Haushalt prima funktioniert, weiß ich von einer lieben Freundin.

4. Coole Hundemöbel

Die Auswahl an Hundekissen, -decken und -betten war nie so groß wie heute. Zu jeder Einrichtung könnt ihr passend Bellos Schlafplatz wählen. So fügt er sich harmonisch ins Gesamtbild der Wohnung ein und erfüllt trotzdem den Zweck eurem Hund einen Rückzugsort zu bieten. Wir haben uns beim Kauf bewusst gegen ein Bett aus Stoff entschieden, um nachhaltig zu kaufen und lange Freude daran zu haben. Daher haben wir ein cremefarbenes Kunstlederbett gewählt, welches wir mit Jokers Lieblingskissen und waschbaren Kuscheldecken noch gemütlicher gemacht haben. Das Bett kann feucht abgewischt und somit prima sauber gehalten werden. Zu sehen ist es übrigens im Beitrag „Wie ich meinem Hund beibringe wo sein Platz ist“.

5. Deko, Deko, Deko

Zur Einrichtung gehört natürlich auch Dekoration. Diese muss für mich wie alles andere auch immer einen Sinn erfüllen. Und jetzt sag mal einer, dass schön aussehen sinnlos ist, hihi… Nein im Ernst: Die Deko ist bei uns auch ganz klar und eher schlicht gehalten. Alles kann gut abgestaubt und gereinigt werden und ich habe darauf geachtet, dass Joker nicht aus Versehen oder mit Absicht etwas „herunterwedeln“ und sich daran verletzen kann.

6. Es grünt so grün…

Die Urban Jungle Blogger sind ja schon eine ganze Weile aktiv. Mit ihnen sind Grünpflanzen auch wieder modern und stylisch geworden und wirken plötzlich gar nicht mehr angestaubt wie bei Omi auf dem Fensterbrett. Ich weiß, dass Joker Pflanzen noch nie interessant fand und daran auch nicht knabbert. Daher habe ich eine größere Sukkulente auch direkt auf dem Boden stehen. Seid ihr euch da nicht so sicher, dann schaut, dass sich die Pflanzen wie auch Dekoartikel nicht in Reichweite eures Hundes befinden und informiert euch vor dem Kauf im Gartencenter oder auch online darüber, ob die Pflanzen eurer Wahl giftig für Haustiere sind.

7. Stauraum für Wuffis Equipment

Ich bin ein sehr ordentlicher Mensch. Viele würden jetzt schreiend einwerfen: „Ein ganz widerlich ordentlicher Mensch“. Bei mir liegt nichts lange herum und ich räume Dinge nach dem Benutzen immer gleich wieder an ihren Platz. Jokers Hundeleine wird daher nach dem Spazierengehen immer wieder gleich an ihren Platz gehängt. Spielzeug hat er nicht. Ich weiß, böses Frauchen. Hätte er welches, würde ich es im Sideboard unterbringen. Hier haben zum Beispiel in Schubladen und hinter Türen auch seine Pflegeprodukte, Decken und Jacken Platz. So wirkt alles aufgeräumt und ist trotzdem immer gleich griffbereit.

So ihr Lieben. Jetzt wisst ihr, wie wir leben und ein paar Macken von mir kennt ihr jetzt auch, hihi… Lasst mich gern wissen, wie ihr lebt und was euch beim Zusammenwohnen mit eurem Hund wichtig ist. Verzichtet ihr in Sachen Einrichtung für euren Hund auf etwas, was ihr gerne hättet? Was wäre das? Oder hat mein Beitrag euch vielleicht davon überzeugt, etwas Neues auszuprobieren? Ich bin gespannt…

Bis zum nächsten Mal!

Viele liebe Grüße und Woof Woof!

Sandra und Joker

Über Sandra

Hallo, ich heiße Sandra und lebe gemeinsam mit meinem Mann und meinem Hund Joker in einer kleinen, aber feinen Wohnung im schönen Sachsen. Die Begeisterung für die Themen Wohnen und Einrichten begleitet mich schon seit mehreren Jahren. Vor allem liebe ich den cleanen nordischen Wohnstil mit viel Weiß, Grau, Schwarz und ab und zu einem Klecks Farbe. Im April 2014 wurde die Idee zu meinem Blog HUNDerterlei geboren, der all meine Leidenschaften vereint: Kreativität, gutes Essen, Wohnen und Einrichten – und natürlich Hunde!

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