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Wie oft sollte ich mit meinem Hund Gassi gehen?

Ausreichend Spiel und Auslauf an der frischen Luft sind für die Gesundheit deines Vierbeiners unerlässlich. Doch wie häufig sollten verantwortungsvolle Besitzer mit ihrem Hund Gassi gehen? Wie lange darf die Tour dauern und welches Spielzeug bringt extra Spaß in den Spaziergang? Unsere Tipps findest du hier.

Klein oder groß, jung oder alt, verspielt oder bequem – egal welche dieser Eigenschaften auf deinen Liebling passen, Gassi gehen müssen alle Hunde. Doch wie viel Bewegung gilt als ausreichend und wie viel überfordert deinen Vierbeiner vielleicht sogar?

Wie lange und wie oft du mit deiner Fellnase nach draußen gehen solltest, hängt vor allem von den persönlichen Bedürfnissen deines Hundes ab. Aber auch andere Faktoren wie die Hunderasse, das Alter, den Gesundheitszustand und die Wetterbedingungen solltest du berücksichtigen, bevor du mit deinem tierischen Freund vor die Tür gehst.

Eine grobe Faustregel sagt, dass drei bis vier Gassi-Runden am Tag auf jeden Fall auf dem Plan stehen sollten – mindestens eine davon etwas länger und intensiver.

Beachte aber, dass kleine und junge Hunde eher mehrere kurze Runden bis etwa 30 Minuten benötigen. Große Rassen und ausgewachsene Tiere begnügen sich mit weniger Runden, die dafür aber gerne bis zu einer Stunde dauern dürfen. Zudem gibt es Hunderassen, die besonders viel Auslauf benötigen, was du bereits bei der Anschaffung berücksichtigen solltest. Dazu gehören beispielsweise Golden Retriever, Russel Terrier oder Border Collies.

Und nicht vergessen: Herumtollen ist anstrengend und macht müde! Nach eurem Ausflug solltest du deinem Schatz auf jeden Fall etwas Ruhezeit gönnen.

Gassi gehen für jedes Alter

Wie oft solltest du Gassi gehen mit einem Welpen?

Du bist frisch gebackene Hundemama oder -papa? Auch wenn die Sonne einladend vom Himmel lacht und du es kaum erwarten kannst, mit deinem vierbeinigen Liebling loszuziehen, solltest du deinen Neuankömmling nicht überfordern. In der ersten Zeit startest du am besten mit vielen kleinen Runden. Orientiere dich dabei an den Lebenswochen deines Hundes: Ein Welpe sollte mit zehn Wochen ungefähr zehn Minuten Auslauf pro Gassi-Runde haben, mit 20 Wochen ungefähr 20 Minuten. Achte stets darauf, dass die Belastung nicht zu groß wird, denn das kann den noch weichen Knochen deines Lieblings schaden und Langzeitschäden zur Folge haben.

Sobald der Hund etwas älter ist und ihr ein eingespieltes Team seid, kannst du den Auslauf ausdehnen, neue Strecken austesten oder auch mal einen Tagesausflug ins Grüne planen.

Wenn der erwachsene Hund plötzlich nicht mehr Gassi gehen will

Dein Vierbeiner befindet sich im besten Hundealter, genießt normalerweise jede Sekunde beim Toben im Park, liegt aber plötzlich lieber zu Hause auf dem Sofa und will nicht mehr rausgehen? Das kann verschiedene Gründe haben. Wenn deine Fellnase plötzlich beim Gassigehen viele Pausen braucht oder Schmerzen hat, können gesundheitliche Ursachen dahinterstecken, die du in jedem Fall medizinisch abklären solltest. Zögere nicht, den Tierarzt zu kontaktieren – er ist dein erster Ansprechpartner in solchen Fällen.

Wie oft sollten Hunde-Senioren Gassi gehen?

Wenn dein Liebling langsam zu den Senioren gehört, solltest du auch beim Gassigehen einen Gang zurückschalten und lieber auf mehrere, kurze Ausflüge setzen. Nicht nur die Belastbarkeit deines Vierbeiners nimmt mit dem Alter ab, er muss auch häufiger und benötigt daher kleine Extrarunden.

Senior Hund Gassi gehen

Auch ältere Hunde haben besondere Bedürfnisse beim Gassi gehen.

So wird der Hundespaziergang nicht langweilig

Die täglichen Gassi-Runden bedeuten mehr als sich nur die Beine zu vertreten: Die gemeinsamen Ausflüge mit deinem Vierbeiner stärken maßgeblich eure Bindung und Freundschaft. Damit der Gassi-Lauf für deine Fellnase nicht nur das Verrichten seiner Notdurft bedeutet, solltest du ihm Abwechslung und Beschäftigung bieten.

  1. Nicht nur wir Menschen lieben Neues: Wähle regelmäßig eine andere Strecke aus, damit es für deine Fellnase nicht eintönig wird. Wenn es dir möglich ist, bevorzuge weitläufige Gebiete mit möglichst wenig Verkehr – hier kann nach Herzenslust gewetzt und getobt werden. Strecken in der Natur bieten deinem Vierbeiner immer etwas Neues zum Entdecken und Erschnüffeln.
  2. Fordere deinen besten Freund heraus! Es gibt eine Vielzahl an geeignetem Hundespielzeug wie Ballschleudern, Frisbees und andere tolle Dinge, die deinen Racker in Aktion bringen. Im Fachgeschäft findet ihr beide bestimmt das Passende für ein intensives Spiel. Auch beliebt sind Klassiker wie Stöckchen- oder Ball-Bringen, Hundetricks wie Sitz, Platz, Bleib oder auch Geschicklichkeitsspiele wie das Verstecken von Leckerlis.
  3. Alle zusammen: Du kennst andere Hundebesitzer oder dein Tier hat einen vierbeinigen Kumpel? Hunde sind Rudeltiere und lieben es, sich mit anderen Artgenossen in Abenteuer zu stürzen. Ihr sucht noch Anschluss? Im Internet gibt es verschiedene Portale, auf denen du schnell Anschluss zu anderen Hundeliebhabern findest.

4 Tipps zum Gassi gehen

Ausgedehnte Touren sind für Mensch und Tier eine Wohltat. Trotzdem gibt es einige Dinge, die du beachten solltest, wenn du dich mit deinem Hund ins Getümmel stürzt:

  1. Sei stets mit dem Kopf dabei! Nicht überall können Hunde gefahrenfrei herumtollen. Gerade in Städten herrscht reger Verkehr, der deinem Liebling gefährlich werden könnte. Auch können viele Eindrücke oder andere Hunde deinem Tier Angst machen. Im Zweifelsfall solltest du lieber einmal zu viel als einmal zu wenig die Leine anlegen.
  2. Ein eisiger Winter ist auch für deinen tierischen Freund eine Belastung. Reinige in der kalten Jahreszeit immer die Pfoten deines Hundes, nachdem ihr draußen wart, um Rollsplit, Eis oder Salz zu entfernen – Rückstände können die empfindlichen Pfoten deines Tieres verletzen.
  3. Im Sommer solltest du auf lange Gänge in der prallen Sonne verzichten und deinem Hund eine Abkühlung in einem See oder Bach anbieten. Biete ihm in jedem Fall immer ausreichend Wasser zum Trinken an – hierfür eignen sich spezielle Näpfe für unterwegs oder eine Hundetrinkflasche.Achtung: Asphalt kann im Sommer sehr heiß werden. Lege deine Handfläche für einige Sekunden auf den Bodenbelag. Fühlt es sich für dich zu heiß an, wird auch dein Hund so empfinden. Für extreme Wetterbedingungen gibt es verschiedene Bekleidung, die für deinen Hund sinnvoll sein kann.
  4. Der harte Asphalt, kombiniert mit dem dichten Gedränge der Großstadt, ist für Vierbeiner auf Dauer keine Freude. Fast in jeder Wohngegend gibt es Grünflächen, die wesentlich artgerechter für deinen Hund sind. Oft haben solche Flächen auch Auslaufzonen, in denen dein Hund sich frei und unbeschwert austoben kann.
  5. Auch wenn du es als Hundefan vielleicht nicht verstehen kannst: Manche Menschen haben Angst vor Hunden. Deshalb ist Rücksicht allererste Halterpflicht! Hab ein Auge auf deinen Liebling und achte darauf, dass er andere nicht gefährdet oder belästigt. Die Hinterlassenschaften sammelst du mühelos mit einem Kotbeutel ein. Auch darf deine Fellnase nur dort ohne Leine laufen, wo es erlaubt ist. Bei Missachtung können Bußgelder und unnötiger Ärger auf dich zukommen.

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