Phänomen Cat Content: Katzen zum Verlieben

Es scheint, als würde das World Wide Web von Katzen oder vielmehr: lustigen oder süßen Videos von ihnen regiert. Wir gehen dem Cat Content Trend einmal auf den Grund – und verraten, warum Miezen (gerade) so boomen!

Das Lieblingstier der Deutschen

Katzen sind DAS Lieblingshaustier der Deutschen. Allein im letzten Jahr, so die Statistiken, wurde die Anzahl der Katzen in der Republik auf 12,3 Millionen geschätzt. Rekord! Jeder zehnte Haushalt ist demnach auch das Heim einer Samtpfote. Warum Miezi & Co. sich solch großer Beliebtheit erfreuen, könnte laut Psychologen darin liegen, dass sie als das Tier gewordene Spiegelbild des modernen Großstädters gelten, der als individualistisch und freiheitsliebend gilt, andererseits allerdings auch als nähebedürftig. Der Wunsch nach Zärtlichkeiten und Kuscheleinheiten mit einem tierischen Mitbewohner rückt bei immer mehr Tierfreunden in den Vordergrund, der Wohnraum hingegen wird ständig knapper. Große Hunde in einer kleinen Stadtwohnung? Unzumutbar – für Zwei- als auch Vierbeiner! Katzen hingegen geben sich mit weniger Platz zufrieden, (ver-)schlafen den Tag nahezu und müssen auch nicht Gassi gehen. Außerdem ist es so herrlich beruhigend, abends nach dem stressigen Arbeitstag, ein schnurrendes Fellknäuel auf dem Schoß liegen zu haben. Sind Stubentiger also das Ergebnis des demografischen Wandels?

Cat Content – Katzen(-videos) machen zufrieden!

Um glücklich zu sein, bedarf es manchmal jedoch auch nur ein Paar Mausklicks – statt eines samtpfotigen Mitbewohners: Allein im Jahr 2014 wurden mehr als zwei Millionen Katzenvideos auf Youtube hochgeladen, insgesamt 26 Milliarden Mal wurden diese angeklickt. Ebenfalls Rekord, kein anderes Genre konnte mehr Klicks generieren als die Kategorie „Videos mit Katzen“. Auch Psychologen gingen diesem Phänomen auf den Grund. Ihr Fazit: Katzenvideos sind ein regelrechtes Wundermittel, denn keine anderen Filmchen schaffen es, den Zuschauer in annähernd gleichem Maße zu entspannen und positiv zu stimmen wie die Clips mit den Samtpfoten. Ganz egal ist es übrigens, ob es sich dabei um besonders niedliche Aufnahmen kleiner Katzenbabys handelt oder lustige Videos bereits ausgewachsener Miezen.

Langzeiteffekt ist bewiesen

Eine Studie der Professorin Jessica Gall Myrick von der Indiana University Media School belegt außerdem, dass Katzenvideos eine Art Langzeiteffekt haben: Teilnehmer der Studie seien demnach auch nach den Videos für längere Zeit „positiv gestimmt“. Hinzu käme eine Reduzierung von negativen Gefühlen wie Ängste, Trauer oder Ärger. Das Wohlbefinden hingegen würde gesteigert. Auch während der Arbeit, so die Forscherin, wäre das Schauen von Katzenvideos ein sinnvoller Abschweifer in die digitale Welt: „Selbst wenn für das Gucken von Katzenvideos Tätigkeiten aufgeschoben werden, könnte es sein, dass der emotionale Gewinn den Menschen dabei hilft, anschließend schwierigere Aufgaben besser anzupacken.“

Wenn dem so ist, wünschen wir an dieser Stelle einen besonders glücklichen, erfolgreichen Tag mit den unserer Meinung nach lustigsten Katzenvideos aus dem Netz.

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