7 Fakten zum Fellwechsel beim Hund

Fakten zum Fellwechsel beim Hund

Alle Hundeeltern kennen es: Haare und noch mehr Haare. Zu Zeiten des Fellwechsels staunt man manchmal nicht schlecht, welche Matte der Liebling in der Lage ist abzuwerfen.

Auch wenn sich viele Hundebesitzer fragen, ob es nicht Mittel und Wege gibt den Fellwechsel beim Hund zu verhindern – so ist die einfache Antwort doch ein „Nein“. Er gehört schlichtweg zum Leben eines Hundes und somit auch zum Leben mit Hund dazu.

Fakt 1: Fell ist nicht gleich Fell

Beim Hund wird nicht nur zwischen Kurz- und Langhaar unterschieden, sondern auch zwischen Stockhaar und Glatthaar. Zudem wird zwischen dem Deckhaar (Grannenhaare) und dem Unterfell (Wollhaare) unterschieden. Die Grannenhaare bestimmen die Fellfarbe und schützen deinen Vierbeiner vor Dreck und Verletzungen. Wie stark dein Hund zu Zeiten des Fellwechsels haart, hängt entscheidend von Rasse, Alter und dem Hormonhaushalt deines Lieblings ab.

Fakt 2: Dünnhäutige Vierbeiner, wärmendes Fell

Im Gegensatz zum Menschen haben Hunde eine vergleichsweise dünne Haut. Umso wichtiger ist die wärmende Schicht Fell. Der Unterwolle kommt vor allem eine wärmende Funktion zu, weshalb sie zum Fellwechsel im Frühjahr getrost ausgebürstet werden kann. Beim Fellwechsel im Herbst, hingegen, verdichtet sich die Unterwolle deines Hundes, um ihn vor Kälte zu bewahren, während das Deckhaar wiederum lichter wird.

tierhaare

Fakt 3: Schutz vor UV-Strahlung

Dem Deckhaar deines Hundes kommt eine ganz besondere Bedeutung zu: Es schützt deine Fellnase vor gefährlicher UV-Strahlung. Daher ist es wichtig, dass du auch im Sommer, wenn Bello ins Schwitzen kommt, dennoch darauf achtest, dass ausreichend Deckhaar die empfindliche Hundehaut schützt. Um deinem Hund das Leben bei Hitze erträglicher zu machen, bürstest du ihn am besten regelmäßig. So wird die Unterwolle entfernt und es gelangt Luft an den Körper ohne dabei auf den notwendigen UV-Schutz zu verzichten.

Fakt 4: Eiweiß wirkt unterstützend während des Fellwechsels

Du kannst den Fellwechsel beim Hund mit einer proteinhaltigen Kost unterstützen. Wie beim Menschen, hilft auch dem Hundehaar Protein zum Aufbau und Erhalt einer kräftigen Haarstruktur. Es wird nämlich für die Produktion von Keratin benötigt, ein Hauptbestandteil des Haars. Fehlt Keratin, wird das Haar schnell porös und bricht leicht ab. Wenn du das verhindern möchtest, achtest du insbesondere in Zeiten des Fellwechsels auf eine Extraportion Eiweiß auf Bellos Speiseplan.

Fakt 5: Fellwechsel kostet Energie

Der Fellwechsel macht nicht nur euch zu schaffen im Hinblick auf tägliches Staubsaugen, sondern auch eurem Liebling. Bis zu 30 Prozent mehr Energie muss Bello aufwenden, um den alten Pelz abzustoßen. Das ist wichtig für dich zu wissen, denn dementsprechend braucht dein Hund auch ein Plus an Futter. Welches Futter am besten geeignet ist, erfährst du in diesem Artikel.

Fakt 6: Unterwolle zupfen

Während des Fellwechsels sterben Haare der Unterwolle ab. Um sie zu entfernen reicht manchmal auch das Bürsten nicht aus. Um deinem Vierbeiner den Fellwechsel zu erleichtern, zupfst du vorsichtig die gelösten Haare aus seinem Fell. So beugst du unangenehmen Verfilzungen vor, die Krankheiten begünstigen und deinem Liebling im schlimmsten Fall erhebliche Schmerzen zufügen können.

Fakt 7: Hochwertiges Öl im Futter

Um Schuppenbildung vorzubeugen und während des Fellwechsels zu verringern, hilft schon ein einfaches Hausmittel. Füge hierzu einfach einen Teelöffel hochwertiges Oliven- oder Leinöl dem Futter zu. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sorgen für Glanz im Fellkleid und eine gute Nährstoffversorgung der Haut.

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