Allergikerhunde: Kann ich trotz Hundeallergie einen Hund halten?

Hunderassen für Allergiker

Vor der Baby-Frage steht bei vielen Paaren der fellige Kinderersatz. Ein Hund als Elternprobe. Und dann kommt er der Satz, der alles ändert: Schatz, ich möchte einen kleinen Hund! Aber was, wenn Schatz eine Hundehaarallergie hat?

Niesen und Schniefen statt Schmusen – das muss nicht sein. Denn nicht alle Hunderassen lösen allergische Reaktionen aus. Zunächst einmal: Ja, es gibt allergikerfreundliche Hunde. Im Bereich der Hundezüchtung gibt es Hundekreuzungen, die besonders allergenarme Hunde hervorgebracht haben: die Allergikerhunde. Aber bevor die fröhliche, niesfreie Hundesuche beginnt, sollten einige Fragen geklärt werden:

Worauf reagiert der Hundehaarallergiker?

Die Allergieneigung gegenüber Hunderassen hängt in erster Linie von der eigenen Veranlagung ab und weniger von der Rasse des Vierbeiners. Was viele auch nicht wissen: Die Allergie wird nicht von den Tierhaaren selbst ausgelöst, sondern von speziellen tierischen Eiweißen (die sogenannten Allergene), die sich in Hautschuppen, im Speichel und im Urin der kleinen Schwanzwedler befinden. Durch Wauzis Fellpflege und fleißiges Lecken bleiben sie an den Haaren haften und verbreiten sich schließlich durch seinen Fellverlust. Weniger Fellverlust bedeutet also weniger herumfliegendes Haar. Alle Hunderassen weisen außerdem zwar die gleichen Allergene auf, jedoch je nach Rasse in unterschiedlichen Mengen.

Diese Rassen gelten als Allergikerhunde

Der erste Gedanke, der einem beim Stichwort Allergikerhund durch den Kopf saust wie ein Vierbeiner durch den Stadtpark mit einer Hündin im Visier, ist: der Nackthund (wie der American Hairless Terrier). Der beste Freund des Menschen völlig haarlos. Das flauschige Haar von Frauchens Liebling ist immerhin der Überträger und damit Nies-Reaktor und Kitzel-Katalysator.
Nach Erkenntnissen des Allergie- und Asthmabundes e.V. ist das Allergien auslösende Potential der einzelnen Rassen jedoch sehr unterschiedlich stark ausgeprägt. Entgegen der landläufigen Meinung lösen langhaarige Hunde sogar weniger Allergien aus als ihre kurzhaarigen Artgenossen. Der Grund: kurzhaarige Hunde sind stärker vom Fellwechsel betroffen als ihre langhaarigen Kollegen.

Folgende Rassen sondern nur geringe Mengen Allergene ab und gelten damit als geeignet für Hundeliebhaber mit einer Tierhaarallergie. Darüber hinaus haben sie anders als andere Hunderassen Haare – und kein Fell. Der signifikante Unterschied: Der Fell-Träger hat, anders als Hunde mit Haaren, den Fellwechsel von der Sommer- zur Wintermatte zur Folge und verliert damit kontinuierlich sein Haarkleid (mit „kontaminierten“ Schuppen oder Speichel).

Garantiert niesfreundlich: Die Top Ten der Hunderassen für Allergiker

1. Wasserhunde

    • Lagotto Romagnolo
    • Spanischer Wasserhund (Perro de Agua)
    • Portugiesischer Wasserhund (Cão de Água Português)
    • Irish Water Spaniel
    • American Water Spaniel
    • Pudel

US-Präsident Barack Obama hat den allergikerfreundlichen Wasserhund populär gemacht. Mit Bo Obama (ein portugiesischer Wasserhund) bekam das Thema Hundehaarallergie wieder weltweite Aufmerksamkeit. Früher wurden Wasserhunde übrigens in der Fischerei eingesetzt zum Eintreiben der Fische im Wasser und zum Aufspüren von Fischschwärmen. Er stammt aus der Familie der Pudel.

Lagotto Romagnolo

2. Bichons

    • Havaneser
    • Malteser
    • Bichon Frisé
    • Bologneser

Bichons (französisch für Schoßhund) sind kinderlieb, treu, anhänglich. Er hat zwar einen geringen Jagdtrieb, ist aber sehr aktiv und möchte lange und ausgiebig spielen. Bichon verwandte Rassen: Löwchen und Coton de Tuléar.

Bichon Frise

3. Yorkshire Terrier

Sie gelten als Hackenbeißer, doch die anhänglichen Wegbegleiter mit der langen Mähne sind nicht nur ideale Rattenfänger, sondern auch Schnupf-Vermeider.

Yorkshire Terrier

4. Labradoodle

Die Mischung aus Labrador und Großpudel. Da die Züchtung nicht völlig frei vom Fellwechsel ist, eignet er sich nicht für starke Allergiker.

Labradoodle

5. Goldendoodle

Der sogenannte Hybridhund aus einem Golden-Retriever-Pudel-Mix ist freundlich, intelligent und folgsam. Er lernt schnell.

Golden Doodle

6. Bedlington Terrier

Er erinnert an den Airedale und ist wie die meisten Terrier bei Bedarf ein harter Kämpfer. Oft sind sie nervös, schreckhaft und scheu.

Bedlington Terrier

7. Bolonka Zwetna

Der weiß-schwarz-gefleckte Mini ist der perfekte Familienhund und gerade bei Kindern sehr beliebt.

Bolonka Zwetna

8. Irish Soft Coatet Wheaten Terrier

Der weiß- und weichhaarige (daher der Name) Terrier wird bis zu 48 Zentimeter groß und 20 Kilo schwer. Er ist als Familienhund beliebt, wird aber auch als Wachhund eingesetzt.

9. Shi Tzu

Der kleine Wolf aus Tibet benötigt aufgrund seines langen Fells viel Pflege. Das ist zeitintensiv. Er ist wachsam und anhänglich, aber auch eigensinnig.

Shi Tzu

10. Barbet

Der bärige Franzose ist ein aufmerksamer und liebevoller Begleiter.

Barbet

Welcher Allergikerhund eignet sich für mich?

Der goldene Goldendoodle, der süße Bolonka Zwetna oder der lustige Wasserhund? Handhaben wir es wie unsere Wauzis und machen den Schnüffeltest: Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Allergikerhund ins Haus zu holen, sollte sich bei Züchtern erkundigen und die Wunschrasse ganz einfach beschnuppern, um die Allergie einzugrenzen und die Reaktion des Körpers zu beobachten. Auch die Allergikerhunde weisen unterschiedlich großes Allergiepotenzial auf. Also, bei der Anschaffung gilt: Kann man sich gut riechen? Besucht euren Traumhund schon bei Züchter und verbringt viel Zeit mit ihm – und seinen Haaren.

Um auf Nummer sicher zu gehen und einen Allergieschock zu vermeiden, lässt sich auch beim Arzt durch einen Allergietest herausfinden, ob und wie stark der Streichler auf das Hundehaar reagiert. Tütet dazu einfach ein paar Hundehaare ein.

Aber was, wenn der geliebte Freund erst eine Weile nach der Anschaffung für Niesattacken und gerötete Augen sorgt?

Eine Hundeallergie kann sich nach und nach entwicklen. Eine wahre Albtraumvorstellung für jeden Hundebesitzer ist es sicherlich das geliebte Tier abgeben zu müssen. Mit einigen einfach umzusetzenden Grundregeln lassen sich die Symptome bei einer weniger stark ausgeprägten Hundeallergie mildern.

Symptome einer Hundeallergie mildern

  • In der Wohnung bzw. dem Haus sollten die Räume, in denen sich der Hund aufhält, teppichfrei sein. Außerdem ist es sinnvoll, die Kissen und Decken, auf denen der Vierbeiner schläft, regelmäßig in die Waschmaschine zu stecken.
  • Wer seinen Hund ebenfalls regelmäßig wäscht, reduziert den Gehalt der allergieauslösenden Eiweiße im Fell seines tierischen Freundes.
    Sofa und Bett sollten für den Hund Tabuzone sein, damit sich der menschliche Körper zumindest während der Ruhezeiten regenerieren kann.
  • Händewaschen nach dem Hundekontakt sollte, auch wenn es anfangs müßig erscheint, zum Pflichtprogramm gehören.
  • Mit Tierhaarstaubsaugern, die spezielle waschbare HEPA Hygienefilter besitzen, lässt sich zumindest das Allergierisiko zu Hause minimieren. Die Wohnung porentief reinhalten ist zwar keine ausreichende Allergie-Prävention, aber wenig Haare in der Wohnung, auf der Couch oder im Bett bedeuten für den Nieser weniger Reizkörper in Nähe der Nase.
  • Sollten die allergischen Symptome trotzdem Überhand nehmen, ist eine unterstützende medizinische Behandlung mit Antihistaminika und/oder eine Hyposensibilisierung, um das Immunsystem an die Allergene zu gewöhnen, ratsam.

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40 Kommentare

  • Hannah sagt:

    Hi,
    eurer Beitrag zu den Allergikerhunden ist super geschrieben und hilfreich! In meinem neuen Blog über nachhaltige Hundehaltung schreibe ich einen Beitrag über die Frage „Welcher Hund passt zu mir“. Hierbei schneide ich als Unterpunkt kurz das Thema Hundeallergie an. Wenn ihr damit einverstanden seid, würde ich euch gern dort verlinken, damit die Leser ihr Wissen in eurem Beitrag vertiefen können.
    LG Hannah von ecolupus.com

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hi Hannah,

      freut uns sehr, dass dir unser Beitrag gefallen hat und gerne kannst du uns verlinken, wenn deinen Lesern mit unserem Artikel geholfen ist.
      liebe Grüße
      dein tierisch wohnen-Team

    • Jutta Ammann sagt:

      Der Pastore Bergamasco – Bergamasker Hirtenhund ist auch sehr gut für Tierhaarallergiker geeignet und außerdem ein phantastischer Familienhund!

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Jutta,

      danke für deine Ergänzung! Da er etwas Haare verliert, ist er leider nur beschränkt Allergikertauglich. Deswegen haben wir den Bergamasker Hirtenhund nicht in unseren Artikel aufgenommen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Sandra Binder sagt:

    Hallo!

    Ich danke euch sehr für diesen tollen Beitrag!

    Was mich jedoch wundert, ist der Zusatz – gerade beim Labradoodle – dass er schwerer vertragen werden könnte. Ich bin hochgradige Allergikerin und hatte einen Labradoodle. Meinen treuen Wegbegleiter habe ich nur dann „nicht vertagen“, wenn er viel durch Felder und Wiesen gelaufen ist und dadurch Pollen etc. im Fell hatte, auf die ich leider auch eine Allergie habe.

    Eine Freundin hat einen Bolonka Zwetna zuhause. Über ein verlängertes Wochenende habe ich sie einmal besucht und ohne Antiallergikum hätte ich die Tage und Nächte nicht überstanden. Das wäre dann wohl der Punkt des „individuell vertragens“.

    Stimmt meine Annahme oder stehe ich falsch in der Annahme, dass alle Hybridhunde, die mit einem Pudel gemixt sind, wie
    – Havapoo
    – Maltipoo
    – Cockapoo
    – Bernedoo
    – Aussiepoo
    – Goldendoodle
    – Labradoodle…
    Allergiker- geeignet sind?

    Ich freue mich auf eine Antwort Ihrerseits.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Sandra

    • Ellen Stacklies sagt:

      Liebe Sandra,

      deine Annahme ist nicht unberechtigt, denn viele allergikerfreundliche Hunderassen wurden mit dem Pudel gekreuzt. Dennoch sollten Betroffene vor der Anschaffung eines allergikerfreundlichen Hundes viel Zeit mit ihrem potenziellen Traumhund verbringen um zuschauen, ob eine allergische Reaktion ausbleibt, denn jede Hunderasse ist anders. Daher können auch zwischen einem Havapoo oder Goldendoodle unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich der Tauglichkeit für Allergiker bestehen.

      viele Grüße
      dein tierisch wohnen-Team

  • Anonymix sagt:

    Der Artikel ist nicht schlecht, hab aber schon bessere gelesen mit denen ich meine Eltern überzeugen könnte sich trotz der allergie meines Vaters einen Hund zu holen. Ach was red ich, ich werd nie einen Hund bekommen☹

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hey,

      es tut uns Leid zu hören, dass du deine gewünschten Hund höchstwahrscheinlich nicht bekommst. Leider können wir dir beim Überzeugen deines Vaters mit unserem Artikel nicht weiterhelfen. Denn der ist an Hundeliebhaber und allgemein an Personen gerichtet, die sich trotz ihrer Allergie gerne einen Hund als neues Familienmitglied holen möchten und eine Beratung suchen, um zu erfahren welche Hunderasse sich am ehesten für sie eignet.

      Wir wünschen dir noch viel Grlück, liebe Grüße
      dein tierisch Wohnen-Team

  • Anita Bäumer sagt:

    Hallo, Bolonka-Fans!
    Mit Inteesse habe ich Eure Veröffentlichungen gelesen – sie waren sehr hilfreich, weil hinter den Aussagen realistische Erfahrungen stehen.
    Ich bleibe allerdings selbstverständlich Bolonka-Fan, stehe kurz vor einer Anschaffung, werde aber den Hundehaar-Test bei meinem Partner (der Allergiker ist) anregen. Der Versuch ist zwingend, weil ich nach dem Tod meiner 16jährigen Hündin auch wieder mit Hund leben möchte. Anita

  • Anja Tillmann sagt:

    Ich bin Asthmatikerin und halte problemlos eine horsecoat Shar Peihündin, den Setter vorher habe ich leider nicht vertragen.

  • Sarah-J. sagt:

    Hallo,
    Ich finde euren Artikel super von der Beschreibung. Jedoch ist der Mensch ein „Gewöhnungstier“ und ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es immer hilfreich ist ein Welpen anzuschaffen. Ich selbst habe eine starke Tierhaar Allergie und bin im Besitz von 2 Hunden und 2 Katzen. Habe sie alle von klein auf und musste die ersten Wochen auch Allergietabletten nehmen. Aber Welpen und Kitten geben nur wenig Allergene ab und mit dem Wachstum wird dies auch stärker, dadurch hyposensibilisiert man sich selbst. Zu Hause brauche ich keine Tabletten, bei ner Freundin die 2 Hunde und 3 Katzen hat, muss ich immer vorweg eine einnehmen um es zu überstehen. Und das wird auch bei Sandra in den Kommentaren der Fall gewesen sein. Allergikerhund hin oder her, gegen ihren war sie hyposensibilisiert und bei der Freundin halt nicht. Und potente Männchen haben mehr Allergene als Weibchen. Deswegen habe ich nur Mädels

  • Thomas Weiß sagt:

    Es gibt noch eine Hunderasse die seit über 30 Jahren gezüchtet wird . Den Schinfamhund ( Schiners Familien Hund ) weitere info im Internet .

  • Christina Thurow sagt:

    Leider fehlt die Rasse Tibet Terrier auch Tibet Apso genannt, da er mit dem Terrier so gar nichts gemein hat.
    Er ist ein Hütehund mittlerer Größe.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Christina,

      da hast du Recht. Tibet Terrier sind auch für viele Allergiker geeignet.

      Dein tierisch wohnen Team

    • Ute Neumann sagt:

      Wir haben einen kl.Tigerdackel.Er ist für uns ein Therapeut für unseren verstorbenen Hund zuvor.Ohne ihn weiß ich nicht,wie wir weiterhin gelebt hätten. Er ist unser Ein und Alles. Es gibt nichts besseres ais ein Tier zu adoptieren. Es macht dich einfach nur glücklich und gesund…seelisch und körperlich. Egal ob anerkannter Therapeut oder nicht.Tiere,besonders Hunde sind das Beste was eri Mensch besitzen kann.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Ute,

      danke für deinen schönen Kommentar. Da stimmen wir dir vollkommen zu!

      Dein tierisch wohnen Team

  • Babs sagt:

    Hallo, wie sieht es mit „Schnauzer“ aus, habe gehört dass auch sie für Allergiker geeignet sind?!?!

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Babs,

      das stimmt, Schnauzer eignen sich auch für Allergiker. Das Fell besteht aus einer weichen Unterwolle und dichtem, harten Deckhaar. Dabei ist es wichtig, dass es regelmäßig gebürstet wird und die abgestorbene Unterwolle entfernt wird. Denn nur bei der richtigen Pflege haaren Schnauzer kaum.

      Dein tierisch wohnen Team

    • Katharina sagt:

      Ich auch

  • Angie sagt:

    Wir haben ein Lhasa Apso Pärchen,der ist genauso gut für Allergiker geeignet.
    Unser Enkel ist Asthmatiker aber hat durch die Hunde nie Probleme gehabt.
    Er ist zwar Pflegeintensiv aber der tollste Familien Hund den man sich nur vorstellen kann.

  • Yuma sagt:

    Wie steht es denn mit Border Terriern und anderen Rassen, die getrimmt werden sollen?
    Ein Allergologe sagte zu mir, sich auf die Haare eines speziellen Hundes zu testen, würde nur Aufschluss geben, ob man aktuell auf einen Hund reagiert, nicht jedoch, ob man in Zukunft auf ihn reagieren wird.
    Die These zur Immunisierung durch Aufwachsen mit einem Hund ist mir auch schon begegnet, wäre schön, wenn noch mehr Menschen ihr Wissen dazu teilen könnten!

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Yuma,

      auch einige andere Terrier verlieren weniger Haare, was dazu führt, dass sich weniger Allergene im Haus oder der Wohnung verteilen.
      Wie der Allergologe auch schon gesagt hat, kann sich eine Allergie leider auch schleichend entwickeln.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Andrea sagt:

    Hallo,
    Wir hätten sehr gerne einen Hund, aber mein Mann ist leider Allergiker und reagiert nicht nur auf die Haare sondern auch auf die Allergene z.B. Eiweiß und Hautschuppen. Ich habe gehört das es für Klinik bzw. Therapie Hunde etwas gibt um die Allergene abzuschwächen. Ist das richtig und was bedeutet es für den Hund…

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Andrea,

      von einer solchen Lösung haben wir noch nichts gehört. Aber vielleicht sprichst du einmal mit einem Tierarzt, welche Möglichkeiten es gibt.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Jennifer Stoll sagt:

    Hallo,

    sehr schöner Artikel. Ich bin zwar kein Allergiker erkenne den Nutzen der Rassen aber nur zu gut. Ich habe eine extrem stark haarende Hündin (Mix mit Schäferhundfell) und mit den empfohlenen Hunden hat man definitiv ein saubereres Zuhause. Schade nur, dass diese Hunde in der Anschaffung extrem teuer sind.

    LG
    Jennifer

  • E.c.r.L. sagt:

    Ihr habt einen wichtigen Hund vergessen- den Puli. Dieser Ungarische Hütehund ist meines Wissens auch für Allergiker geeignet und ein sehr familienfreundlicher Kerl 🙂

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Danke für deinen Hinweis!

    • Rita Jansen sagt:

      Es gibt noch eine Allergiker freundliche Rasse.Ungarische Pulis.
      Familienfreundliche Hunde.Sie können sehr alt werden.Unsere Hündin ist bereits 15 Jahre alt und noch immer fitt weil diese Rasse nicht überzüchtet ist.
      Mein Sohn ist Allergiker hatte aber mit unseren Puli keine Probleme.Die Fellpflege erfordert aber etwas Zeit und man kann ihn nicht zum Hundesalon bringen da niemand damit Erfahrung hat.Die Dreadlooks muss man selber pflegen.Aber aufgrund Ihres Felles und weil sie sehr verspielt und freundlich sind wird man überall auf die Rasse angesprochen.Es ist halt kein Modehund.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Danke für deinen Beitrag!

  • Tanja sagt:

    Hallo,
    genau diesen Zusatz wollte ich auch gerade schreiben. Wir haben 2 Pulis und mein Mann ist recht starker Tierhaarallergiker. Wir hatten uns lange umgeschaut und sind durch Zufall zu den Pulis geraten. Es ist tatsächlich so, wie einige vorher schon geschrieben haben, dass man sich selbst ein wenig desensibilisieren kann. Anfangs hatte er noch zeitweise Asthmaanfälle bekommen, die wurden aber immer weniger und mittlerweile hat er garkeine mehr. Man kann es halt wirklich nur machen, wenn man unbedingt einen Hund haben möchte…
    LG Tanja

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Tanja,

      danke für deinen Kommentar!

      Dein tierisch wohnen Team

  • Gudrun gahmann sagt:

    Hallo.
    Ich habe eine shi-tzu meine Tochter hatte eine starke Allergie
    Sogar aufvihren Biyok bischon yorki nach Desensibilisierung, hat 2 Jahre gedauert ist sie kaum noch vorhanden. Jetzt verträgt sie sogar den shizu. Musste lange Antihistamine nehmen bis Kasse Desensibilisierung bezahlte. Sie hätte den Hund abgeben müssen
    Da jedoch an ihrer Arbeitsstelle noch andere Hunde waren haben sie es dann genehmigt. Solange war ihr Hund bei mir. Nachdem sie ohne wieder nehmen konnte habe ich mir shizu zugelegt. Jetzt sind wir beide überglücklich.

  • I. Grimm sagt:

    Hallo,
    wir hatten auch einen nicht haarendem Hund, der zu den Allergikerhunden zählt. Ein Kerryblue-Terrier, eine alte Hunderasse aus der Grafschaft Kerry. Keine überzüchtigte und gesunde Hunderasse. Sie wurde 16 Jahre und 3 Monate alt.
    LG

  • Ilona Goldmann sagt:

    Unsere Tochter hat eine hochgradige Tierhaarallergie, müssten sogar unseren Bernhardiner weggeben. Haben dann viele Hundehaare getestet und mittlerweile unseren dritten Bobtail, einen irischen Hütehund,langhaarig. Er haart überhaupt nicht und unsere Tochter hat seit über 30 Jahren kein Problem mehr mit ihrem Hund.

  • Heidi sagt:

    Hallo,ich habe einen kleinen Westi ,dazu von Kind an allergisch über beide Ohren,aber nicht bei meinen Moritz !Vor 25 Jahren bekam mein Mann zwei Herzinfarkte,zur Reha sagte der Arzt er solle sich unbedingt ein Tier zulegen, ja Katze ging gar nicnicht,also haben wir gesucht,u. gefunden ! Nicht nur,das keine Alergie entwickelt habe,ich habe mich auch noch in die (Rasse ) kleinen Kerle verliebt !Der erste war schon Spitze,aber mein Moritz setzt die Krone auf!

  • Marcus Färber sagt:

    Hallo,
    Hatte in ihrer Familie jemand eine Allergie gegen Tierhaare?
    Ich reagiere auf verschiedene
    RASSEN mit extremer Atemnot, wir haben uns schon einmal für 45 Minuten mit einer Kerry Züchterin getroffen, danach habe ich nichts an Atemnot bekommen. Da für uns ein Kerry eigentlich die 1. Wahl ist hoffen wir von Herzen, dass es funktioniert
    Liebe Grüße
    Familie Färber

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Marcus,

      da jede Tierhaar-Allergie unterschiedlich ausgeprägt ist, empfehlen dir, es einfach auszuprobieren. Betreut den Hund beispielsweise für ein Wochenende und beobachtet deine Reaktion.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Martina sagt:

    Guten Tag liebe Leser,
    auch ich möchte Mut machen und trotzdem zur Vorsicht aufrufen! Selber hatte ich immer ganz, ganz viele Jahre den Wunsch einen Hund zu bekommen, wusste aber dass ich vielleicht allergisch reagiere. Katzen, Meerschweinchen und andere Haustiere gehen gar nicht. Mut machen möchte ich, indem ich Euch sagen möchte, dass ich mich mit der Zeit auch desensibilisiert habe, in der Zeit in der ich meinen Hund hatte. Ich habe sie als 9,5 Wochen Welpe zu mir geholt, manchmal mit dem okay der Züchterin für ein paar Stunden schon bevor der Hund offiziell von der Mutter getrennt werden durfte. Zuvor habe ich mehrfache Tests beim Allergologen gemacht. Den Pricktest und auch einen Nasen Test mit ihren Haaren meiner Hündin, die ich mir bei der Züchterin ja schon ausgesucht hatte. Es kam raus, dass ich etwas allergisch mit 1 reagierte, als Arzt müsste er mir eigentlich abraten, als Freund (mit meinem riesigen Wunsches einen Hund zu haben,) sagte er, kann ich es evtl. versuchen. Ich habe damals bei der Züchterin, der ich offen von meiner Lage berichtete, einen Vertrag aufgesetzt, dass falls es allergische Reaktionen geben würde, ich die Hündin zurückgeben könnte. Eins muss ich dazu sagen: ich glaube mein Baby hätte ich niemals zurückgeben können, außer wenn es zur absoluten Atemnot gekommen wäre. Damals habe ich genau nach solchen Seiten wie dieser gesucht und nach Leuten die Hilfe und Erfahrungen austauschen, die mir Mut machen könnten. Mein größter Wunsch war es einen Hund zu haben und
    die Allergie zu bekämpfen.
    Ich habe mir also diese kleine Hündin „Mimi“ von Anfang an auf mein Herz gelegt, denn erstens genoss sie es den Herzschlag zu spüren und ich begann mich zu desensibilisieren. Über Wochen/Monate bekam ich juckende Quaddel, aber im Laufe der Zeit hat es sich gelegt. Es war auch schlimm, wenn sie mich ableckte oder gekratzt hatte. Auch hier entstanden Quaddeln mit Juckreiz und dieses hat lange Zeit angedauert, bis dies irgendwann nach und nach zurückging. Meine Mimi war eine kleine liebe Boston Terrierin, mein allergrößter Schatz und größte Bereicherung in meinem Leben, bedingungslose Liebe pur. Ich musste sie nach fast 13 Jahren vor kurzem erlösen und vermisse sie jeden Tag.
    Trotzdem möchte ich warnen sich unbedacht und uninformiert ein Tier anzuschaffen, mit dem Gedanken, wenn es nicht passt, wieder gleich abgeben zu können. Bitte denkt daran, Tiere – gerade Hunde- lieben ihre Besitzer und leiden sehr, wenn sie verstoßen werden, egal aus welchenm Grund.
    Solltet ihr Euch beim Allergologen testen lassen und die allergische Reaktion fällt >1 aus, solltet Ihr von Eurem Hundewunsch besser Abstand nehmen, damit keinem ein Leid geschieht. Letzter Tipp bei etwas allergischer Reaktion für das Immunsystem: zur Abwehr Tee trinken, einfach mal googlen welcher dafür gut ist.
    Alles Liebe für Euren Hundewunsch und Erfolg bei der Umsetzung. Ich wünsche Euch einen so tollen Hund wie ich ihn hatte und eine wunderbare Zeit mit ein Lächeln auf den Lippen wenn er bei Euch ist!
    In Liebe und Gedenken an Mimi ❤️

  • Barbara sagt:

    Hallo Martina,danke für die super Zeilen. Bin selbst auf der Suche nach einem kleinen Hund. Da ich bis jetzt nur Katzen hatte, (15 Jahre) und jetzt in dem alter bin um meine Lebensqualität mit viel laufen ändern möchte. Was würden Sie mir raten, habe keine Allergie jeden falls bis heute nicht. Würde mich freuen von Ihnen zu höhren. Mit lieben Grüßen Barbara

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