Gefahren für Hunde im Haushalt | tierisch wohnen

Gefahren für Hunde im Haushalt

Gefahren mit Hunden in der Wohnung

Giftige Zimmerpflanzen, Stromkabel und leicht zu verschluckende Gegenstände… es gibt viele Gefahren für Hunde im Haushalt. Wenn du dein Leben mit einer Fellnase teilst, solltest du deine Wohnung daher „hundesicher“ machen.

Mit einem Hund das Haus zu teilen, bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Hundebesitzer sind für ihre kleinen Fellnasen verantwortlich und sollten daher darauf achten, den Vierbeinern einen sicheren Ort als Zuhause zu bieten. Das ist im Grunde auch gar nicht so schwer und die meisten Hundebesitzer machen das intuitiv schon richtig. Doch oft gibt es versteckte Gefahren für Hunde im Haushalt, an die wir Zweibeiner im ersten Schritt gar nicht denken. Schwupps, ist die Schokolade weg oder die giftige Zimmerpflanze angeknabbert… damit du dir keine Sorgen machen musst, dass in deiner Wohnung Gefahren lauern, haben wir die wichtigsten Störenfriede für dich zusammengefasst.

Giftige Lebensmittel, Substanzen und Pflanzen

Für Hunde im Haushalt gefährlich sind zum Beispiel verschiedene Lebensmittel. Schokolade, Kakao, Süßigkeiten, koffeinhaltige Speisen und Getränke und stark gewürzte Nahrung sind für den Vierbeiner leider gar nicht gut. Daher solltest du darauf achten, diese Lebensmittel außerhalb der Reichweite deines Hundes aufzubewahren. Welche Lebensmittel für Hunde gefährlich sind, haben wir auch hier noch einmal aufgeführt.

Ebenso können verschluckte Tabletten bei Hunden zu starken Vergiftungserscheinungen führen. Du solltest daher Medikamente auch außerhalb der Reichweite von Hundepfoten aufbewahren.

Giftige Zimmerpflanzen für Hunde sind zum Beispiel Tulpen, Geranien, Maiglöckchen, Birkenfeige, Gummibaum und der Weihnachtsstern. Diese Pflanzen sollte dein Vierbeiner besser nicht in Knabber-Nähe haben.

Chemikalien

Neigt dein Hund auch dazu, neugierig die ganze Wohnung oder das Haus zu durchforsten? Dann trifft er mit recht großer Wahrscheinlichkeit auch irgendwann auf deine Putzutensilien. Damit das Treffen für deinen Liebling nicht beim Tierarzt endet, solltest du Waschmittel und Reiniger möglichst in schwer zu öffnenden, abgeschlossenen oder hoch gelegenen Schränken verwahren. Denn so mancher Hund leckt gerne mal neugierig alles ab, was er findet. Auch den Allesreiniger.

Möbel, Dekoration und Einrichtung

Zu den Gefahren für Hunde im Haushalt zählt natürlich auch das Stromkabel. Besonders junge Welpen werden alles in der Wohnung erkunden wollen und womöglich auch daran knabbern. Für dieses Problem bieten sich z. B. Kabelschutzleisten als Lösung an. So sind die Kabel gut versteckt und für den Vierbeiner uninteressant.

Hast du noch die Warnhinweise auf Kinderspielzeugpackungen vor Augen? „Achtung! Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren, wegen Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile.“ Was für Kleinkinder gilt, das gilt im Grunde auch für deinen Hund. Auch er kann nicht selber daran denken, dass Kleinteile für ihn gefährlich sind und zu Erstickung oder auch inneren Verletzungen führen können. Und du kannst deinen Hund nicht 24 Stunden akribisch überwachen (und sollst das ja auch nicht). Deshalb ist es für euch beide am besten, wenn du z. B. Knöpfe, Nadeln und Plastikteilchen wegräumst. So hat dein Vierbeiner gar keine Chance, eines der ominösen „verschluckbaren Kleinteile“ wegzuschlabbern – und du musst dir keine Sorgen machen.

Auf ihr Gefahrenpotenzial hin prüfen solltest du auch deine Dekoration. Könnten Dekogegenstände herunterfallen, wenn der Hund z. B. am Regal wackelt? Gibt es sehr spitze Kanten? Dann solltest du diese Gegenstände eine Etage höher stellen.

Mit diesen Tipps kannst du Gefahren für Hunde im Haushalt vermeiden und deine Fellnase kann nach Herzenslust in der Wohnung herumschnüffeln ohne sich zu verletzen.

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