Nahrungsergänzung für Hunde

Nahrungsergänzungsmittel für Hunde

Das Fell deines Lieblings erscheint struppig, die Nase läuft? Manch einem Hund mangelt es an Vitaminen und Mineralstoffen. Doch welche Nahrungsergänzungsmittel für Hunde machen wirklich Sinn? Und welche sind unnütz bzw. sogar gefährlich für deine Fellnase?

Mal ganz ehrlich: Gehörst du auch zu denjenigen, die gelegentlich zu Vitamin-C-Dragees oder Nahrungsergänzungsmitteln greift? Oder zählst du eher zu der Fraktion, die auf gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf setzt, wenn die Virenwelle wieder einmal durchs Land rollt? Was dir hilft, kann auch deinem Hund nicht schaden, scheint zunächst ein naheliegender Gedanke. Doch wie in vielen anderen Bereichen gilt auch hier: Es führen viele Wege nach Rom bzw. zur Gesundheit.

Zusätzliche Vitamine für Hunde: Meist überflüssig

Grundsätzlich gilt: Im handelsüblichen Hundefutter, das mit dem Wort „Alleinfuttermittel“ deklariert ist, ist all das schon drin, was dein Liebling täglich benötigt. Die Gabe zusätzlicher Nahrungsergänzungsmittel kann Hunden sogar schaden. Insbesondere ein Zuviel an fettlöslichen Vitaminen – hierzu zählen die sogenannten „EDEKA-Vitamine“ E, D, K und A – können Hunde nicht alleine ausscheiden. Die Folge? Eine Hypervitaminose, die Schäden am Skelett begünstigt, die Haut und das Fell struppig aussehen lässt und im schlimmsten Fall sogar die Entstehung von Krebszellen und Tumoren antreibt. Hast du den Verdacht, dass dein Hund möglicherweise unterversorgt ist, solltest du als erstes eine Blutprobe vom Tierarzt entnehmen und untersuchen lassen. Stellt sich dann tatsächlich ein Mangel heraus, kannst du diesem gezielt entgegen wirken.

Nahrungsergänzungsmittel beim Tierarzt abklären

Der Tierarzt kann überprüfen, ob deine Fellnase Nahrungsergänzungsmittel benötigt.

Sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel beim BARFen

Du BARFst deinen Hund? Ebenfalls kein Problem. Viele der lebenswichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind in der Regel von Natur aus in Fleisch und Fisch enthalten. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, kann das Futter mit hochwertigen Ölenwie Lachs- und Leinöl anreichern, die essentielle Fettsäuren wie beispielsweise Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren enthalten. Für ein zusätzliches Vitaminplus sorgen pürierte oder in kleine Stückchen geschnittene Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter, Algen und Nüsse, die einfach unters Futter gemischt werden. Wer nicht täglich schnibbeln möchte, kann spezielle Futterflocken, die in jeder gut sortierten Zoofachhandlung erhältlich sind, mit ins Futter geben.

Nahrungsergänzungsmittel für alte und kranke Hunde

Anders sieht es aus, wenn dein vierbeiniger Liebling zu den Senioren zählt oder krank ist. Ähnlich wie bei uns Menschen ist der Nährstoffbedarf während dieser Zeit erhöht. Bei Arthrose, einer chronischen Gelenkerkrankung, die mindestens 20 Prozent aller Hunde ereilt, hat sich beispielsweise die Gabe von Grünlippmuschel- und Teufelskralleextrakten, Gelatine und Glukosaminen bewährt. Sie alle wirken sich positiv auf die Gelenke und Knorpelmasse aus. Dein Hund neigt zu Mund- bzw. Maulgeruch? Dann misch doch mal ein bisschen Chlorophyll (enthalten zum Beispiel in Petersilie) mit unters Futter. Der grüne Pflanzenfarbstoff lehrt Fäulnisbakterien das Fürchten. Wirkt übrigens nicht nur bei Vierbeinern prima, sondern auch bei uns Menschen.

Apropos Chlorophyll: Läufige Hündinnen riechen nicht mehr so reizvoll für Rüden, erhalten sie während ihrer Läufigkeit Chlorophyll. Algen wie beispielsweise Spirulina fördern die Vitalität, wenn dein Liebling etwa träge wird. Neigt dein Hund zu Erkältungen, kann eine zusätzliche Gabe von Zink und Selen sinnvoll sein. 

Fellpflege mit Nahrungsergänzungsmitteln für Hunde

Nahrungsergänzungsmittel können bei der Fellpflege hilfreich sein.

Nahrungsergänzung für die Fellpflege 

Auch bei der Fellpflege können Nahrungsergänzungsmittel bei Hunden eingesetzt werden. Biotin wirkt sich ebenso wie bei uns Menschen positiv auf die Haare und das Fell aus. Ebenso Bierhefe, die reich ist an natürlichen B-Vitaminen, die wiederum zusätzlich für starke Nerven sorgen. Weitere Tipps zur Fellpflege deines Vierbeiners findest du in unserem Artikel Fellpflege bei Hunden.  

Generell gilt: Bevor du auf eigene Faust experimentierst und deinem Hund Nahrungsergänzungsmittel ins Futter mischst, frage bitte immer deinen Tierarzt. Denn egal, ob künstlich hergestellte oder natürliche Vitamine: Ein Zuviel kann deinem Liebling mehr schaden als nützen. 

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