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Die 5 Phasen der Zusammenführung bei Katzen

Katzen zusammenführen

Eine neue Katze in einen bereits bestehenden Katzenhaushalt einzuführen ist mitunter eine sehr nervenzehrende Aufgabe. Um Katzen erfolgreich aneinander zu gewöhnen, gibt es ein paar Faustregeln, die man beachten sollte.

Das Alter betreffend sollten die Katzen nicht mehr als zwei Jahre auseinander sein. Im Idealfall ist die neue Katze die Jüngere von beiden. Generell gilt, dass man nicht mehr Katzen halten sollte, als Halter für ausgiebige Streicheleinheiten im Haus wohnen.

Dass es aber auch klappen kann, Katzen zusammenzuführen, ohne dass die oben genannten Punkte eingehalten werden konnten, habe ich schon selbst erfolgreich erfahren.

Die Katzen müssen ihre Rangordnung selbst finden

Ein Katzenhaushalt entwickelt eine eigene Dynamik. Erfolgreich Katzen zusammenzuführen bedeutet auch, sich als Halter nicht einzumischen und vor allem, keine Partei für eines der Tiere zu ergreifen. Katzen spüren es, wenn sich der Halter schützend vor eine Katze stellt oder eine andere Katze ausschimpft. Dieses Verhalten führt zu noch mehr Eifersucht und kurbelt die gegenseitige Angriffshaltung der Katzen an.

In einem Mehrkatzenhaushalt entsteht von selbst eine Rangordnung unter den Tieren, innerhalb derer sich die Katzen mit der Zeit ihre Position erarbeiten. Eine wird die Stärkste sein, eine andere das schwächste Glied. Ist die Rangordnung erst einmal gefunden und halten sich die Katzen daran, steht einem friedlichen Zusammenleben nichts mehr im Wege. Bis es so weit ist, durchläuft das Katzenrudel meist fünf Phasen innerhalb der Katzenzusammenführung und diese möchte ich dir heute genauer erklären.

1. Die Ablehnungsphase

Die Ablehnungsphase tritt meist sofort bei der Ankunft der neuen Katze ein. Meist wird diese mit aufgestelltem Fell und in geduckter Haltung angefaucht und zur Flucht getrieben. Es können auch Tatzenhiebe folgen. Darauf sollte der Halter nicht reagieren, das Verhalten ist in so einer Situation ganz typisch und sollte auch nicht unterbunden werden. Dieses Auftreten wird einige Tage dauern, bis die Katzen ihre Rangordnung im Katzenrudel erkannt und eingenommen haben.

Der Halter sollte lediglich bei groben, körperlichen Auseinandersetzungen einschreiten, bei denen es auch Verletzungen geben kann. Man spricht hier vom berühmten Katzenwollknäuel, bei denen sich die Samtpfötchen im Kampf so ineinander krallen, dass nur noch ein Katzenknäuel sichtbar ist. Dieses Knäuel sollte gelöst werden, indem der Halter einmal laut klatscht. Meist reicht das Signal schon aus, um die Katzen kurz zu erschrecken und voneinander zu lösen.

Des Weiteren sollten alle bekannten Tagesabläufe wie gewohnt eingehalten werden, um die eingesessenen Katzen nicht zusätzlich zu verunsichern.

2. Die Duldungsphase

Irgendwann hören die Tiere auf, sich körperlich auseinanderzusetzen und auch anzufauchen. Sie leben quasi nebeneinander her, lassen sich in Ruhe, beachten sich aber auch nicht weiter. Sie dulden sich. Diese Phase kann wenige Tage beanspruchen, aber auch einige Wochen andauern. Die Katzen entscheiden das Tempo. Der Halter sollte weiterhin allen Katzen gleich viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken.

3. Die Erkundungsphase

Die dritte Phase ist nicht nur für die Katzen sehr spannend, sondern auch für uns Halter, denn jetzt kommen sich die Katzen langsam näher. Sie werden neugierig aufeinander und beschnuppern sich. Kommt dir zum Beispiel folgende Situation bekannt vor? Du liegst abends auf dem Sofa und siehst fern. Eine Katze gesellt sich zu dir, vielleicht sogar auf dich, und möchte gestreichelt werden. Irgendwann wird die zweite so neugierig und kommt langsam ebenfalls zu euch. Sie schaut, schnuppert ein bisschen an den Kissen und legt sich irgendwann neben dich. Schnuppert dann eine Katze vorsichtig am Hinterteil der anderen Katze und die zweite lässt dies geschehen, hat die Neugier gesiegt und du kannst dich auf ein friedliches Zusammenleben freuen. Belohne beide Katzen für ihren Annäherungserfolg mit Zuneigung – am besten gleichzeitig.

Wird die Annäherung seitens einer der Katzen zu viel, solltest du sie aus der Situation entlassen und keine Annäherung erzwingen.

4. Die Phase des Zusammenfindens

Was für eine wunderschöne Phase, wenn die Katzen endlich zusammenfinden, sich beim Schlafen auf das gleiche Sofa legen und auch anfangen friedlich miteinander zu spielen und zu balgen. Klappt das ohne Probleme, kannst du dich beruhigt zurückziehen und die Katzen einfach machen lassen.

5. Die Integrationsphase

In der letzten Phase der Katzenzusammenführung können mitunter schon einige Monate vergangen sein. Manchmal dauert die Zusammenführung Jahre, bis sie komplett vollzogen ist. Wenn es dann soweit ist – was für ein Erfolg! Deine Katzen haben sich vollends akzeptiert und die neue Mieze ist vollständig in das Rudel aufgenommen und hat ihren Platz eingenommen. Die Katzen können gemeinsam fressen ohne dass es Probleme gibt, miteinander spielen und vielleicht kuscheln sie mittlerweile auch miteinander.

Gib deinen Katzen Zeit

Erhoffe dir jedoch nicht zu viel, es ist auch schon ein wahrer Erfolg, wenn deine Katzen ohne grobe Streitereien miteinander leben können und sich akzeptieren. Gib deinen Katzen die nötige Zeit, um alle Phasen zu durchlaufen. Schenke ihnen gleich viel Zuneigung und lass die Katzen ihre Rangordnung selber finden ohne viel einzuschreiten. Deine Katzen werden dir dafür sehr dankbar sein und dich mit einem harmonischen Zusammenleben belohnen.

Sollten deine Katzen zu aggressiv miteinander umgehen, empfehle ich dir einen Verhaltenstherapeuten für Katzen aufzusuchen. Dieser kann dir weitere nützliche Tipps geben und dir zeigen, was du tun kannst, um die Situation zu verbessern. Außerdem kann er dir homöopathische Mittel empfehlen, die deine Katzen in der Phase des Zusammenfindens unterstützen können.

Ich wünsche dir viel Erfolg und vor allem Geduld in dieser aufregenden Zeit der Katzenzusammenführung.

Über Annika

Annika lebt mit ihren drei Katzen in München. Sie hat eine Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin für Katzen gemacht und berichtet auf ihrem Blog Stilliebe vom Zusammenleben mit ihren Samtpfötchen und vielen anderen schönen Dingen des Lebens.

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54 Kommentare

  • Klemens sagt:

    Nachdem mein einer und auch erster Kater im Alter von ca. 14 Jahren verstorben war, wollte ich unbedingt wieder einen Artgenossen für meinen Kater haben.
    Ich bekam von jemandem einen ca. 1 jährigen Kater.
    Die o.g. 5 Punkte durchliefen sie nicht so ganz.
    Es ging alles deutlich schneller und richtig ernsthafte Auseinandersetzungen gab es auch nicht.
    Der ältere der beiden ist 6 Jahre älter. Auch der jetzt älter und der verstorbene Kater waren ca. 8 Jahre auseinander. Über Stufe 2 (Duldung) ging es dort allerdings bis zuletzt doch nicht hinaus.
    Aber bei der aktuellen „Paarung“ gibt es keinerlei Probleme. Sie lieben sich, lecken sich gegenseitig u.a. am Kopf und liegen Kopf an Kopf auf der Fensterbank und kuscheln. Der ältere wird, so habe ich das Gefühl, als der „Chef“ akzeptiert.
    Ein wunderschönes Bild so etwas zu sehen. Mir kommen dabei manchmal sogar die Tränen

    • Monika Monkenbusch sagt:

      Schöne Erfahrung!!! Da es aber häufig nicht so gut klappt, befürworte ich die Gittertür-Methode, da so die Katzen behutsam aneinander gewöhnt werden.

  • Lisa sagt:

    Ich habe seit 3 Wochen zu meiner 1,5 jährigen Milli den kleinen Balu geholt, damals etwa 17 Wochen. Balu war die ersten 2 Tage allein hier in der Wohnung, da Milli über die Feiertage bei meiner Mutter untergebracht war. Um den Geruch allerdings erstmal nicht überall in der Wohnung zu haben, War er in diesen 2 Tage nur im Bad.
    Balu ist das komplette Gegenteil von Milli. Milli muss als Kitten sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, oft darf nicht mal ich sie streicheln bzw sie haut ab, bevor irgendjemand dazu kommt. Balu saß mir hingegen schon am ersten Abend schnurrend auf dem Schoß, kletterte auf mir herum und forderte sich viele Schmuseeinheiten ein.
    Die ersten 2 Tage der Zusammenführung waren nicht so toll, allerdings sind beide auch nicht besonders aggressiv. Kam der eine dem anderen zu nah, gab es einen Tatzenhieb, später beim ersten Spielen wurde auch mal gefaucht, aber schon am 3. Tag waren die beiden sehr freundlich zueinander und alle Türen konnten offen bleiben, auch während ich schlief. Nach einer Woche lagen sie keine 40cm entfernt im selben Kratzbaum und ich habe die Wohnung verlassen, ohne die beiden vorher zu trennen (die Woche davor konnte ich komplett zuhause bleiben). Nur richtig kuscheln tun sie immer noch nicht, wobei ich vermute, dass es an Milli liegt und sie das ebenfalls wie das Streicheln lassen nicht besonders mag. Mal schauen, was in Zukunft noch kommt.

    Auf jeden Fall habe ich vor kurzem erfahren, dass Balu zusammen mit seinen Geschwistern wohl sehr eifersüchtig war. Das merke ich hier gar nicht, was daran liegt, dass Milli sich keine Streicheleinheiten abholen kommt. Möchte Balu kuscheln, bin ich zu 99% „verfügbar“ 😉 Die Kombi könnte nicht besser sein <3

    Ich bin sehr stolz auf meine Mäuse, sich inenrhalb so kurzer Zeit zu respektieren. Das Spielen klappt auch schon toll, sie jagen sich gegenseitig und kommen gut miteinander klar. Wer von beiden der Chef ist, lässt sich noch nicht so genau erkennen, Balu versucht es immer wieder, aber noch scheint es Milli zu sein, die ihn ab und zu zurechtweist^^ Aber sie ist lieber passiv und beobachtet gerne aus sicherem Abstand.

    Die 5 Phasen im Artikel konnte ich allerdings nicht so richtig beobachten, aber da ist jede zusammenführung ja abhängig von den Charakteren und genauso individuell

  • Christine sagt:

    Ich finde es nicht gut die Katzen gleich zusammen zu setzen. Grundsätzlich trenne ich die Tiere erstmal, damit die neue Katze erstmal in Ruhe ankommen kann.- Dafür bekommt sie erstmal ein eigenes Zimmer und sie werden erst nach und nach zueinander gelassen, auch immer nur kurz um zu schauen wie die Tiere aufeinander reagieren. Meistens sind es die neuen Katzen die erstmal fauchen und knurren, zumindest bei mir. 🙂
    Ich entscheide mein Vorgehen immer aus dem Bauch heraus, wie lange es dauert, aber ich lasse der neuen Katze immer ein paar Tage Zeit, tausche auch mal die Räume und bin immer dabei wenn ich sie zusammen lasse. Es gab noch nie richtig Stress, einfach so zusammen setzen halte ich ehrlich gesagt nicht für gut, das kann ins Auge gehen und wenn die Katzen sich erstmal so verhauen das sie, wie oben beschrieben, ineinander hängen, dann ist der Stress erstmal da und es wird schwierig das wieder aus den Köpfen zu bekommen.
    Außerdem möchte ich auch nicht das eine Katze so geprügelt wird, was soll daran einen Sinn haben?
    Lieber allen Katzen ausreichend Zeit geben sich an die neue Katze zu gewöhnen, ich hatte hier 3 Katzen und es kamen immer mal Findelkatzen oder Pflegekatzen oder auch mal ein Neuzugang dazu. Mit meiner Methode hatte ich noch nie ein Problem.
    Aktuell habe ich leider nur noch 2 Katzen, 2 sind verstorben und damit mein Mädchen nicht mehr allein ist, kam ein Diabetiker Kater dazu. Sie lieben sich nicht, akzeptieren sich aber und gehen sich aus dem Weg.
    Das kann leider auch passieren, aber damit können wir alle 3 gut leben. 🙂

  • Patricia sagt:

    was ich so lese bei Euch, ist sehr unterschiedlich, ich hatte schon bis zu 7 Katzen (gemischt) und es gab noch nie Probleme bei der zusammenführung, als mein Kater vor kurzem starb, wollte ich meiner Katze etwas gutes tun und habe Ihr einen Kater aus dem Tierheim geholt, er ist ein Rabauke und ein ziemlich aggressiver Kater, er ist nervös und geht auf alles los, er ist ein Kartäuser Kater, was ich über die Rasse gelesen habe trifft auf ihn in keinster Weise zu , er geht sogar auf mich los wenn ich mich umdrehe, das wird eine schwierige zusammenführung

  • Mina sagt:

    Ich besitze 2 Kater im Alter von 2 1/2 Jahren. Sie sind Brüder und ich habe sie schon seitdem sie ein paar Wochen alt sind. Das erste Jahr waren die 2 unzertrennlich, lagen immer schmusend in einem knäul vereint zusammen und haben sich nie wirklich gefetzt.
    Ungefähr seitdem sie 2 Jahre sind fliegen fast nur noch die Fetzen. Einer der beiden (Koda) ist immer eifersüchtig sobald ich dem anderen (Ramsay) Zuneigung schenke. Meistens werde ich nachts vom Geschrei der beiden wach weil sie sich so doll fetzen. Und Ramsay hat eigentlich ständig eine zerkratzte Nase. Manchmal haben sie Phasen wo sie dann doch mal zusammen bei mir liegen, fangen sich an gegenseitig zu putzen doch dann gibt es auf einmal doch wieder katzenhiebe. Kann ich irgendetwas tun das die zwei sich wieder besser verstehen ?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Mina,
      bei streitenden Katzen gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Zum einen sollte jede Katze ihre eigenen Habseligkeiten haben. Das heißt, dass sie ihren eigenen Napf, Schlafkorb und auch ein eigenes Katzenklo pro Katze haben sollten. Auch Eifersucht kann zu Streit bei den Samtpfoten führen. Deswegen solltest du beide Katzen gleich behandeln und beispielsweise mit den gleichen Leckerchen und Streicheleinheiten belohnen. Falls diese Tipps dir nicht weiterhelfen, solltet ihr euch einmal bei einem Tierpsychologen dazu Hilfe suchen.
      Dein tierisch wohnen Team

  • Anna sagt:

    Hallo, ich habe eine Frage 😀

    ich habe mir vor 3 tagen ca eine zweite Katze zu meiner dazu geholt, damit sie nicht so allein ist. Katze Nummer eins ist 7/8 Jahre alt (wir wissen es nicht genau) und unser Neuankömmling ist jetzt 9 Wochen alt. Ich habe schon einmal Katze Nummer 1 mit einer anderen vergesellschaftet und sie ist auch mit anderen Katzen zusammen aufgewachsen. Allerdings ist ihr Verhalten dieses Mal anders als sonst. Sie faucht den kleinen an und knurrt, aber sie haut dann direkt ab und geht auf Abstand. Katze 2 ist sehr interessiert an Katze 1, aber bekommt Angst und haut ab wenn sie faucht. Kann das Verhalten leider überhaupt nicht deuten, da ich das so in der Art noch nie gesehen habe 😀 Ich hoffe mit kann jemand helfen 😀

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Anna,

      das Verhalten deiner Katzen hört sich erstmal nicht ungewöhnlich an – sie befinden sich aktuell, in der im Artikel beschriebenen, „Ablehnungsphase“. Das heißt: Deine ältere Katze will wohl zeigen, wer der Boss im Haus ist.
      Vermutlich wird es ein paar Tage dauern, bis sich die Rangordnung deiner Katzen geklärt hat. Wichtig ist, dass du dich nicht einmischt und nur bei groben, körperlichen Auseinandersetzungen einschreitest.

      Auch solltest du den normalen Tagesablauf weiterführen, um deine ältere Katze nicht zu verunsichern. Zudem sollte jede Katze jeweils ihre eigenen Habseligkeiten haben – also einen eigenen Napf, ein eigenes Schlafplätzchen und auch ganz wichtig – ein eigenes Katzenklo.

      Gib deinen Katzen etwas Zeit, sich besser kennenzzlernen. Deine Katzen werden sich bestimmt noch aneinander gewöhnen.

  • renate schmidt sagt:

    Guten Tag ,ich bekomme in etwa einer Stunde eine Katze aus dem TSH,
    3 Jahre alt ,habe seit 3 Monaten eine auch aus dem TSH 2-3 jahre ,nun habe ich große Angst was ich hier so alles lese….ein Zimmer ist fertig Klo,fressen Trinken,was kann ich noch tun ?
    Danke erstmal

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Renate,
      erst einmal solltest du dir nicht allzu viele Sorgen über die Zusammenführung der zwei Katzen machen. Es klingt ja schon so als wärst du gut vorbereitet. Wichtig ist, dass deine Katzen jeweils ein eigenes Körbchen, ein eigenes Katzenklo sowie einen eigenen Fressnapf haben. Gehe mit etwas Geduld an die neue Situation heran, dann sollte deinem Mehrkatzenhaushalt nichts im Wege stehen. Weitere Informationen findest du ansonsten auch hier: https://www.tierisch-wohnen.de/katze/katzen-aneinander-gewoehnen-wenn-zwei-katzen-neu-aufeinander-treffen/
      Dein tierisch wohnen Team

  • Sarah sagt:

    Hallo,
    ich habe seit 11.05. den kleinen Balou mit 9 Wochen abgeholt.
    Meine Tabby ist 10 Monate.
    Ich habe die 2 zusamengeführt, am Anfang war es ziemlich „friedlich“ sie hat ihn mit die Pfoten einwenig gehauen und dann wars das.
    Jetzt ist das leider so, dass der kleine immer spielen möchte und sie ihn dann in den Nacken beisst und ihn wirklich schlimm packt! Da greifen wir immer ein. Leider können wir deshalb die 2 unter Tags nie alleine lassen und getrennt halten. Ich weiß aber nich ob das so gut ist, sie müssen sich dann ja immer wieder neu kennenlernen.
    Ist das normal nach fast 2 Wochen?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Sarah,
      schön, dass du deiner Tabby den kleinen Balou als Gefährten ins Haus geholt hast. Bei der Zusammenführung von zwei Katzen ist es erst einmal wichtig, den beiden Zeit zu geben, sich aneinander zu gewöhnen. Es gibt keine Faustregel, wie lang diese Phasen der Zusammenführung dauert, aber nach gerade einmal zwei Wochen ist es durchaus möglich, dass sie noch mitten in der Annäherung sind. Das erfordert anfangs etwas Geduld, zahlt sich aber aus.
      Dein tierisch wohnen Team

  • Martina sagt:

    Hallo,
    wir hatten bis vor 7 Wochen 3 Wohnungskater. Der Älteste ist 12 Jahre, der Mittlere 11 Jahre und der Jüngste war 8 Jahre alt und ist leider vor 7 Wochen an Krebs verstorben. Da die beiden älteren mit den Kinder nicht so extreme Kuschelkater sind, was diese nach dem Tod des Jüngsten sehr vermissten, haben wir beschlossen zusätzlich zwei junge Katzen anzuschaffen. Nun sind die beiden knapp eine Woche bei uns und am Anfang war ganz klar die Ablehnung da. Der Älteste hat gefaucht und geknurrt. Dann kam die Annäherung und immer noch bisschen fauchen. Und nun plötzlich seit knapp zwei Tagen zieht sich der Älteste zurück, frisst schlecht, die Gewohnheit beim Wasserhahn zu trinken hat er abgestellt und macht einen traurigen und depressiven Eindruck. Ich bin sogar zum Tierarzt, weil ich befürchte er sei krank. Aber kein Befund und auch das Blut war in Ordnung. Trifft er auf die jungen Katzen, schnuppert er sie, faucht aber nicht mehr und geht dann weiter.
    Was soll ich nun tun? Es ist nun offensichtlich, dass ihm unser Neuzugang zu schaffen macht. Ich versuche mit Streicheln und Kuscheln, Leckerlis und Katzenminze ihm Gutes zu tun. Aber ich dringe nicht mehr zu ihm durch und er zieht sich immer wider an seinen Platz in unserem Schlafzimmer zurück und will diesen auch nicht verlassen. Nicht zum fressen, trinken oder sonst was. Ich mache mir grosse Sorgen und bin ziemlich ratlos. Wir haben vor Jahren ihm bereits zwei Katzen zugeführt und hatten nie dieses Problem. Ich möchte nicht das es ihm schlecht geht, während wir und an den jungen Katzen erfreuen.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Martina,

      der Altersunterscheid zwischen den zwei neuen Katzen und eurem 12-jährigen Kater ist sehr hoch. Deswegen ist die Zusammenführung für den Ältesten nicht besonders einfach. Da wir keine Ferndiagnose durchführen können, empfehlen wir dir die Hilfe eines Katzenpsychologen in Anspruch zu nehmen. Dieser kann das Verhalten genau beobachten und die Ursache herausfinden. Dann könnt ihr gemeinsam an einer Lösung für ein angenehmes Zusammenleben arbeiten.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Silvia sagt:

    Hallo,
    wir haben gestern ein Kätzchen zu unserer Bande (15 J. und 10 M ) dazu bekommen. Bei uns ist es so, dass die Kleine faucht, knurrt, buckelt und schlägt, während die anderen 2 alteingesessenen total entspannt sind. Unser junger Kater versucht immer wieder Kontakt aufzunehmen, verfolgt die Kleine manchmal und möchte zum Spielen auffordern. Wenn sie tief schläft schnuppert er und leckt kurz über ihr Fell.
    Zu uns ist sie sehr lieb.
    Können wir noch irgendwas tun außer abwarten?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Silvia,

      die Eingewöhnungszeit wird in 5 Phasen aufgeteilt. Derzeit befindet sich euer Kätzchen noch in der ersten Phase, der Ablehnungsphase. Diese Phase kann auch einige Tage andauern, bis sich die Rangordnung geklärt hat. Ihr solltet nicht dazwischen gehen oder Partei ergreifen. Nur bei stärkeren, körperlichen Auseinandersetzungen müsst ihr einschreiten, damit keine Verletzungen entstehen.
      Es gilt also erstmal abzuwarten.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Anna Reckmann sagt:

    Hallo,
    wir haben nun seit einem halben Jahr einen circa einjährigen Kater aus Spanien bei uns. Er hat vorher mit drei anderen Katzen zusammengelebt und ist sehr neugierig und aufgeschlossen, allerdings auch sehr aktiv, sodass wir, da er bei uns zwar auf eine große Dachterasse kann, aber keinen Freilauf hat, einen Spielkameraden für ihn ausgesucht haben.

    Seit fünf Tagen ist ein Bengale aus dem Tierheim bei uns eingezogen, Rubi bedrängt ihn allerdings förmlich mit seiner Neugier, sodass wir sie nach einer kurzen Zusammenführung, in der sich der Neuzugang eher ängstlich, fauchen und knurrend, unters Sofa verzogen hat, für eine räumlich Trennung gesorgt haben. Wir versuchen nun, teilweise durch Trennung mit einem Fliegengitter, teilweise durch den Türschlitz einige Annäherungsversuche, mittlerweile fressen beide, der Bengale allerdings immer noch etwas knurrend, vor der leicht geöffneten Tür, sodass sie sich sehen und riechen können? Teilweise faucht er allerdings noch, was wir eher als Angst deuten. Kann es am Ende Nachteile haben, wenn wir sie zum Beispiel noch zwei Wochen so halten? Also dass sie sich letztlich schlechter aneinander gewöhnen? Im Tierheim wurde uns geraten, die beiden ihre Hierarche ausmachen zu lassen, wir haben aber das Gefühl, damit lieber noch etwas warten zu sollen?

    Ich hoffe, dazu gibt es noch einen Tipp, den wir beherzigen können! Vielen Dank 🙂

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Anna,

      die Zusammenführung von Katzen gestaltet sich immer individuell. Manche brauchen etwas länger als andere, um sich aneinander zu gewöhnen.
      Die beiden befinden sich noch in der ersten Phase – der Ablehnungsphase.
      Das Verhalten ist typisch für diese Phase und sollte nicht unterbunden werden. Trennt die beiden also nicht voneinander, sondern gebt ihnen den Freiraum, sich aneinander zu gewöhnen.
      Lasst euch vom anfänglichen Fauchen nicht abschrecken und geht nur bei groben körperlichen Auseinandersetzungen dazwischen, damit sich keine Katze verletzt.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Chris sagt:

    Hallo, wir sind langsam am verzweifeln mit unserer Katze. Im Februar letzten Jahres mussten wir ihre Partnerin aufgrund schwerer Krankheit einschläfern lassen. Die beiden lebten von klein auf 5 Jahre gemeinsam bei uns. Unsere Nala war daraufhin natürlich sehr traurig und die Trauerphase wollten wir ihr natürlich auch lassen. Nach langem überlegen und nachdem man schon gemerkt hat, dass sie nicht gerne alleine sein mag, haben wir im März einen Kater mit ähnlichem Charakter dazu geholt. Er ist zwar 3 Jahre jünger, aber sie haben das selbe Temperament. Nun haben wir alles was die Zusammenführung angeht beachtet, aber Madam will ihn einfach nicht komplett akzeptieren. Er ist komplett aufgeblüht, will ganz viel spielen, kuscheln und zeigt auch reges Interesse an ihr, aber sie lässt ihn nicht aus „seinem“ Zimmer raus. Die Tür ist mittlerweile den ganzen Tag offen, er bewegt sich frei darin und sie geht auch ganz oft rein und legt sich dort mit schlafen oder man kann mit beiden da spielen und ihnen zusammen Leckerlis geben. Aber sobald er auch nur auf den Gedanken kommt den Raum verlassen zu wollen, kommt sie sofort angerannt und scheucht ihn mit Schlägen zurück.. Wir haben auch schon das feliway friends besorgt und nun seit 3 Wochen in Verwendung, aber das scheint auch nichts zu bringen.. langsam wissen wir nicht mehr weiter und der Kater tut einem leid, weil er gerne bei uns sein will, aber nicht herkommen kann.. was können wir noch tun???

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Lieber Chris,

      achtet darauf, dass ihr keine Partei für eine der beiden ergreift. Auch wenn ihr euch unbewusst schützend vor euren Kater stellt, merkt eure Katze, dass ihr euch einmischt. Dadurch kann sie noch angriffslustiger werden.
      Am wichtigsten bei der Zusammenführung ist, dass ihr ihnen genug Zeit gebt. Wenn sich das Verhalten eurer Katze allerdings in nächster Zeit nicht verändert, empfehlen wir einen Termin mit einem Tierpsychologen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Nemesis sagt:

    Hallo! Unsere Geschichte kurz zusammengefasst :
    Anton ist dieses Jahr 12 Jahre geworden. Aufgewachsen ist er mit meinem großen Baby Max, von dem wir uns leider aus Krankheit vor 5 Jahren verabschieden mussten. Dann waren da noch seine Schwester, die leider bis heute ohne Info, verschwunden ist. Bis diesen April hat er also mit seiner Mama und über die ganzen Jahre mit vielen anderen Tieren verbracht. Kaninchen, Meerschwein, Vögel, Hühner, Fische draußen wie drin.
    Nun mussten wir uns im April überraschend von seiner Mama verabschieden. Sie hatte Krebs. Schnell haben wir Veränderungen an ihm mitbekommen und haben uns entschieden, ein Kitten vom Tierheim zu adoptieren. Wir haben es über Wochen ständig besucht. Haben extra Tücher mitgenommen, dass unser Großer schon mal eine Nase nehmen kann.

    Vor 5 Tagen ist unser kleiner Räuber nun eingezogen. Wir haben selbst auch die Erfahrung gemacht, dass ein Schutz zu Anfang zwischen den Miezen nicht verkehrt ist. Jeder hat so erstmal sein Bereich und können sich trotzdem sehen.

    Ich weiß, dass Vergesellschaftung von 2 so unterschiedlichem Alter nicht empfohlen wird. Gestern Abend haben sie sich zum ersten Mal gesehen. Gefauche und kurzes Jaulen und dann war wieder gut. Nicht mal Haare aufstellen beim Großen kam. Begeisterung sieht sicher anders aus, aber er scheint auch interessiert, denn sonst sehen wir ihn nicht so häufig drin, wie momentan Heute hab ich beiden neues Spielzeug gekauft.

    Da Anton sehr derb werden kann, habe ich nun etwas Bedenken, sie so aufeinander zuzulassen.

    Ich hab in einem anderen Artikel gelesen, so zu verfahren, wie wir es jetzt tun. Was meinen Sie? So weiter machen, bis es zum *is mir egal* kommt?

    LG

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Nemesis,

      wir empfehlen dir, die weiteren Schritte unseres Artikels zu verfolgen, also den beiden Katzen die gleiche Menge Aufmerksamkeit zu schenken und darauf zu achten, dass sich die beiden bei anfänglichen Streitereien nicht verletzen. Alles in allem habt ihr alles richtig gemacht. Nun brauchen die beiden Zeit für die Eingewöhnung.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Thomas sagt:

    Hallo
    Wir haben ein kleines Problem mit einer unserer Katzen.
    Zur Übersicht:
    Wir haben 6 Britisch Kurzhaar Kater alle kastriert und munter.
    Der Boss Elbrus ist 4 Jahre
    Leo ist 4 , Luigi und Karlson sind 3, Oskar ist 2 und Ben ist 1
    Alle Katerchen sind mit 13..14 Wochen vom Züchter zu uns gekommen.
    Sie haben ca 300 qm Wohnfläche in 2 Etagen und 2 Außengehege mit je 12 qm zur Verfügung.
    Bei Leo und Oskar wurde leider HCM im Anfangsstadium festgestellt
    und daher bekommen sie morgens eine Medizin.
    Bei allen Neuen war es immer relativ normal mit der Zusammenführung.
    Alles im Rahmen des normalen, knurren und evtl fauchen und wenn dann nicht
    reagiert wurde gab es schon mal für die Neuen ein Tatzenhieb aufs Köpfchen.
    Kam aber sehr selten vor. Die Neuen haben schnell begriffen wie es bei uns läuft.
    Probleme haben wir gehabt als Luigi und Karlson zu uns kamen.
    Luigi ist sofort auf den 2 ältesten, den Leo gestürmt und hat ihn verdroschen.
    Ich möchte ergänzen das die erste Woche immer eine völlige Trennung von Neu und Altkatzen
    gemacht wurde. Erst dann vorsichtig durch die Türspalte getestet und wenn akzeptables Verhalten dann frei unter Beobachtung zusammengelassen. Bei einer solchen Zusammenführung ist dann Luigi direkt auf Leo zugestürmt und hat ihn verdroschen,
    sodas wir eingreifen mußten. Auch gegen den Boss Elbrus ist Luigi agressiv vorgegangen.
    Das hieß für uns, trennen der Streithähne.
    Seitdem haben wir eine 2 teilung der Katzen vorgezogen.Elbrus und Leo in Gruppe 1 und Luigi und Karlson,
    später kam dann auch noch Oskar dazu, in Gruppe 2.
    Oskar sollte eigentlich eine Vermittlerrolle zwischen den beiden Gruppen übernehmen. Er konnte sich mit allen gut
    vertragen und ist heute ein Pendler zwischen den Gruppen.
    Da wir festgestellt haben das Oskar und Karlson sich gut verstanden haben konnten wir es wagen
    auch Karlson mit in die Elbrus / Leo Gruppe zu lassen, unsere Hauptgruppe.
    Dadurch wurde Luigi aber wieder zeitweise ein Einzelkater. Also holten Benni ins Haus.
    Die beiden haben sich sofort gut verstanden. Spielen und toben lieb miteinander.
    Wir haben viele Versuche unternommen Luigi mit in die Hauptgruppe zu bekommen.
    ( Bachblüten, Globolis, Psychologe, Zusammenführung mit Leinengeschirr )
    Wenn sich Elbrus oder Leo in dem einen Außengehege befinden und Luigi in dem zweiten schaut es so aus,
    als würden sie am Gitter schmusen wollen. Nur wenn die Trennung nicht mehr da ist fallen sie übereinander her ,
    sodas man dazwischen gehen muß.
    Dieses Spiel geht mittlerweile seit 2.5 Jahren.
    Wir möchten Luigi immer noch eine Chance geben da er sonst nicht bei uns bleiben kann.
    Wenn einer eine weitere Idee hat was man noch machen kann, wären wir sehr dankbar für Hinweise.

    Thomas

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Thomas,

      in diesem Fall ist es leider schwierig eine Ferndiagnose zu machen. Ihr habt schon sehr viele gute Tipps umgesetzt und euren Katzen genug Zeit gegeben. Deswegen empfehlen wir euch einen Termin mit einem Katzenpsychologen, der sich eure Katzen nochmal genauer ansehen kann.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Linda sagt:

    Seit 3 Tagen haben wir eine zweite Katze. Frieda ist ca. 16 Monate alt und seit einem Jahr ohne Katzengesellschaft. Wir haben Raya im Schlafzimmer untergebracht und ein Gitter angebracht. Sobald Frieda Raya sieht faucht sie bzw. Starrt sie an. Wir haben die Tür jetzt mehrere Stunden offen und wenn Raya nicht zu sehen ist,ist Frieda die Sache vollkommen egal sie geht weg und ist entspannt. Aber sobald sich die beiden eben sehen faucht Frieda. Raya ist übrigens aus dem Tierheim faucht nichtmal zurück sondern geht einfach. Ob das noch besser wird oder sollte man das Gitter entfernen? Gibt es Signale an denen wir erkennen,dass wir sie aufeinander treffen lassen können?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Linda,

      versucht die beiden Katzen ab sofort langsam aneinander zu gewöhnen und entfernt das Gitter. Anfängliches Anfauchen ist vollkommen normal. Ihr solltet jedoch besonders zu Beginn immer dabei sein, wenn die beiden aufeinandertreffen, falls doch mal die Krallen gewetzt werden. Denn nur dann solltet ihr dazwischen gehen, damit sich die Katzen nicht gegenseitig verletzen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Miriam sagt:

    Hallo zusammen,

    wir haben seit ca. 1 1/2 Wochen ein kleines Kätzchen zu unserer zweijährigen Katze geholt. Die beiden haben sich am Anfang auch viel angefaucht und angeknurrt. Zwischenzeitlich lagen sie aber auch schon mal zum Schlafen ganz nah beieinander. Seit ca. 3 Tagen wird die Kleine von der Große leider immer wieder mit Tatzenhieben versehen. Immer wenn sie die Kleine sieht, bekommt diese eine mit der Pfote mit. Die Kleine faucht dann und versteckt sich teilweise danach für kurze Zeit. Insgesamt ist sie aber recht unbekümmert, spielt viel, kann in Ruhe fressen und aufs Katzenklo gehen. Beide gehen teilweise auf das Klo der anderen. Nur habe ich jetzt Sorge, dass doch so etwas wie „Katzenmobbing“ vorliegt. Soll ich einschreiten? Sind die häufigen Hiebe normal? Hat die Zusammenführung Aussicht auf Erfolg? Welchen Zeitraum sollte man einplanen? Handelt es sich nur um Revierkennzeichnung?
    Ich bin leider etwas verunsichert und weiß nicht genau, ob das Verhalten meiner älteren Katze noch normal ist.
    Da mein Partner und ich beruflich sehr häufig unterwegs sind, haben wir uns dazu entschieden eine zweite Katze aufzunehmen. Die ältere lässt sich von Fremden auch nur noch selten anfassen und haut direkt mit der Tatze zu. Wir habe gedacht, dass die Aggressivität von der Einsamkeit kommt.

    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen:)

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Miriam,

      da euer kleines Kätzchen erst seit 1 1/2 Wochen bei euch lebt, braucht eure Große wahrscheinlich einfach noch etwas Zeit um sich daran zu gewöhnen. Gebt ihr diese und macht eucht erstmal keine Sorgen. Denn die beiden müssen ihre Rangordnung noch finden. Sollten die Hiebe deiner Katze in nächster Zeit zu oft und zu aggresiv werden, empfehlen wir dir einen Verhaltenstherapeuten für Katzen aufzusuchen. Dieser kann dir weitere nützliche Tipps geben und dir zeigen, was du tun kannst, um die Situation zu verbessern.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Nicole Stenzel sagt:

    Guten morgen,wir haben seit 13 Wochen einen mittlerweile 6 Monate alten Don Sphynx Kater.Sein Name ist Bubble.
    Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Frodo einen 7 Jahre alten Maine Coon Kater und den 2 Jahre alten Maine Coon Kater Nacho.
    Die Zusammenführung war klasse, Nacho spielte sofort mit ihm umd war total intetessiert.
    Frodo akzeptierte ihn aber da er gesundheitlich immer angeschlagen war wollte er nicht mit ihm spielen und guckte nur zu.
    Leider mussten wir Frodo vor 7 Wochen einschläfern lassen.

    Seitdem ist Nacho zu dem kleinen Bubble anders.
    Er spielt mit ihm nicht mehr knurrt ihn an und faucht auch ab und an.
    Fressen allerdings aus einem Napf und nehmen auch nebeneinander Leckerchen an.
    Aber ab und an tickt Nacho aus wenn er Bubble spielen sieht,dann knurrz er.
    Habe so ein Verhalten noch nie gehabt.
    Bubble ist nun 6 Monate und noch nkcht kastriert.
    Kann es sein das er eventuell langsam anfängt anders zu riechen?
    Das Nacho das merkt und auf Abwehr geht?
    Er eht zwar nicht richtig böse auf Bubble aber immer mal wieder gibt es einen auf die Mütze für mich ohne Grund.
    Habt ihr eine Idee ob es wieder anders werden könnte.
    Sind beide ja jung und ich dachte sie würden spielen wie vorher.
    LG Nicole

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Nicole,

      die beiden Katzen müssen sich erstmal daran gewöhnen, dass ihr Freund Frodo nicht mehr bei ihnen ist und jede Katze geht unterschiedlich mit Trauer um. Versuche für Nacho genauso da zu sein, wie für Bubble. Wenn sich nach einiger Zeit nichts an Nachos Verhalten ändert, empfehlen wir dir einen Termin mit einem Katzenpsychologen. Der kann sich die Beziehung der beiden genauer ansehen und weitere Ursachen für Nachos Verhalten herausfinden.
      Warte aber erstmal ab und gebe den beiden ausreichend Zeit und Zuneigung.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Sarah sagt:

    Hallo
    Wir haben vor 1 1/2 Wochen eine 10 Wochen alte Katze bekommen. Unsere 2 Jahre alte Katze ist überhaupt nicht begeistert. Wenn sie mal drin ist( was momentan sehr selten ist) ist sie total aggressiv und knurrt und faucht. Angreifen mit den Pfoten tut sie auch.
    Ich hab Angst das sie der kleinen Katze etwas tut. Diese scheint aber irgendwie nicht so eingeschüchtert zu sein weil sie ihr immer wieder hinterher läuft.
    Nebeneinander fressen und nachts in einem Raum schlafen funktioniert schon seit 1 Woche. Was kann ich tun. Sollen wir die kleine Katze wieder abgeben?
    Vielen Dank

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Sarah,

      Katzen brauchen Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Dass sie nach 1 1/2 Wochen noch etwas feindselig sind, ist vollkommen normal. Mache dir erstmal keine Sorgen und versuche keine der beiden zu bevorzugen. Gebe Ihnen Zeit und Aufmerksamkeit.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Anja sagt:

    Ich bin auch langsam am Verzweifeln. Nachdem ich eine meiner Katzen einschläfern lassen musste, nahm ich eine Babykatze auf, obwohl der Altersunterschied ziemlich gross ist und ich wusste, dass es man dies eigentlich nicht tun sollte. Dachte aber das wird schon klappen, weil ich das vor Jahren schon mal hatte.
    Nun sind schon 4 Wochen vergangen und das Fauchen und Knurren der Älteren wird nicht weniger. Kann die Ablehnungsphase denn so einen langen Zeitraum überdauern und womöglich noch weiter anhalten?
    Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, dass ich im schlimmsten Fall den Kleinen wieder abgeben muss

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Anja,

      achte immer darauf, dass du beiden Katzen genau gleich viel Zuneigung schenkst, damit sich besonders die Ältere nicht vernachlässigt fühlt. Sollte sich ihr Verhalten nicht bessern, empfehlen wir dir einen Termin mit einem Katzenpsychologen, der die Ursache der starken Ablehnung ausfindig machen kann.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Andrea sagt:

    Hallo, ich habe zu meinen 2 Mädels (Geschwister, 4 Jahre) einen kastrierten Kater ebenfalls ca 4 Jahre geholt, dieser wurde beim vorbesitzer vom Kater mit dem er aufwuchs nur noch gemoppt u geschreddert.
    Erich ist jetzt 2 Wochen bei uns, er bewegt sich frei in der whg u fühlt sich budelwohl, leider leiden meine 2 mädels sehr, sie verstecken sich, knurren, schreien fauchen u verlieren Kot u Urin. Wenn sie ihn sehen rennen sie davon u er hinterher, sie kommen auch nicht mehr zum kuscheln. Sie bekommen bachblüten und ich habe feliway friends. Sie bewegen sich nur frei, wenn er schläft. Wird es noch was mit den 3?
    Gruß
    Andrea

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Andrea,

      ein neuer Mitbewohner kann das Leben von Katzen manchmal ganz schön durcheinander bringen. Aber, die Hoffnung solltest du definitiv nicht aufgeben! Katzen brauchen eine gewisse Zeit, um sich an Neuankömmlinge zu gewöhnen, das gezeigte Verhalten ist also nicht sehr ungewöhnlich. Versuche, deinen beiden Mädels extra viele Streicheleinheiten zu schenken, damit sie sehen, dass sie sich keine Sorgen machen müssen, dass der Kater ihnen den Rang ablaufen könnte.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Anna-Lena sagt:

    Hey ho ich habe vor 2 Monaten zu. Meiner Katze eine Katze und einen Kater dazu geholt. Vorher habe ich. Kuschel denken getauscht . Wo sie auch drauf geschlafen haben. Und dan nach 2tagen hier in meiner Wohnung aus dem Zimmer gelassen außer 2backpfeifen war alles ruhig aber nach 14tagen zeigte meine altkatze nach dem die andere Katze aus einer knurr sitotion weg gegangen war folgendes Verhalten sie zog sich zurück versteckte sich. Ließ sich auf den kratz Baum zurück drengeln und kommt seit dem aus der Ecke auch nicht wirklich raus nur bei räumlicher Trennung wird mal einwehnig geschaut. Meist starrt das Mädchen meine 5an sie haben ein Alters unterschied von 2-3jahren der Kater ist 6., leider spitzt sich sie sitotion immer mehr an meine Katze kommt Tage lang unter der couche nicht hervor, die junge 2jährige lauert ihr auf mal mit Schalen prpillen mal mit großen. Meine faucht nur wen die weiße in die Nähe kommt und 3mal hatte ich Katzen Knäuel mit leichten Kratzern auf beiden Nasen. Ich glaube aber stark das das zusammen führen der Mädels schief gegangen ist. Mit dem Kater teilt meine sich das Bett aber direkt rann kommen darf er. Noch nicht.

  • Nadja Ringler sagt:

    Ich habe vor 4 wochen einen blinden kater ca. 6 Monate zu meinen 2 kätzinnen ca 5 jahre aus Zypern adoptiert. Eine meiner katzen ignoriert den kater bzw lebt normal mit ihm. Die andere faucht ihn bei Begegnung oft an. Brummt, miaut und schlägt nach ihm. Er schlägt und faucht selten zurück.
    Ich versuche viel zu spielen, zu streicheln gut zu zu reden aber nichts hilft. Ab und an faucht sie auch meine andere katze schon an. Ich bin echt traurig darüber

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Nadja,

      deine Katze verhält sich vollkommen normal, wenn sie auf die neue Situation mit Fauchen und Schlägen reagiert. Hier ist es wichtig, dass du dich nicht einmischst – nur, wenn es zu heftig wird.
      Achte außerdem noch etwas stärker darauf, dass du alle drei gleich behandelst, damit keine Eifersucht entsteht. Derzeit befinden sich deine Katzen noch in der Findung der Rangordnung. Lasse Ihnen noch etwas Zeit und lese dir gerne noch diesen Artikel durch: Katzen zusammenführen – die besten Tipps und Tricks.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Angelika sagt:

    Hallo,

    wir haben vor 1,5 Wochen ein 11 Wochen altes Kitten (Kira) als Zweitkatze zu unserer 1 jährigen Katze Luna adoptiert. Kira ist sehr mutig und neugierig, hat keinerlei Scheu uns und der fremden Umgebung gegenüber gezeigt. Anfangs haben sich beide Katzen angefaucht und angeknurrt, mittlerweile können sie zwar auch ohne Knurren und Tatzenhiebe aneinander vorbeilaufen und sich in einem Raum aufhalten allerdings „wirft“ sich Luna oft auf die kleine Kira und beißt ihr in den Nacken und Kira wehrt sich heftig dagegen, d.h. sie schafft es sich auf den Rücken zu drehen und faucht und schreit Luna gerade zu an und schafft es auch immer wieder sie loszuwerden. Wir hatten aber auch bereits die Situation das sich Kira von Luna hat putzen lassen und dass beide nebeneinander geschlafen haben. Dennoch befürchte ich, dass Kiras starker Charakter nicht zu Luna passt, da sie sich nicht unterordnen möchte. Was kann ich tun?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Angelika,

      bestenfalls sollten die beiden ihre kleinen „Kämpfe“ untereinander austragen und du solltest nur dazwischen gehen, wenn es zu heftig wird. Achte außerdem darauf, dass beide gleich behandelt werden. So vermeidest du das Entstehen von Eifersucht. Gebe ihnen Zeit und vertraue darauf, dass sie sich vertragen werden.
      Für weitere Infos zu dem Thema kannst du dir gerne noch unseren Artikel „Katzen zusammenführen – die besten Tipps und Tricks“ durchlesen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Nadja sagt:

    Hallo,
    wir wissen nicht ob wir alles richtig machen, daher hier kurz die Infos:
    Unser Kater ist im April verstorben (16Jahre). Er hat und unsere BKH (11Jahre), die wir als Zweitkatze geholt haben haben sich toleriert. Die BKH hätte gerne mit ihm gekuschelt, aber davon war er nicht so ganz begeistert. Sie haben aber immer in den gleichen Ecken gelegen und waren nicht alleine. Beide haben wir seit 2008/2009,
    Die BKH fühlte sich unserer Meinung nach alleine und auch unsere Tochter (6Jahre) hat den Kater sehr vermisst (die BKH macht eher einen Bogen um sie). Da die BKH vom Kater immer etwas unterdrückt wurde ist sie nun viel kuschelbedürftiger geworden.
    Wir haben nach einer Zweitkatze gesucht, die sie nicht unterdrückt und lieb und ruhig ist und vor allem kinderlieb.
    Unsere Wahl ist auf eine 6-monatige Bengal-Maine-Coon-Perser Mix gefallen. Mit Katzen, Hunden und Kindern aufgewachsen, sehr lieb und ruhig.
    Sie ist seit in einem separaten Zimmer untergebracht und seit 5Tagen bei uns.
    Die Katzen sind schon aufeinandergetroffen und jedes Mal gab es geknurre und gefauche und die BKH geht direkt auf die Kleine drauf.
    Beim letzten Mal hat sie vor Angst einen Haufen in die Ecke gesetzt.
    Verletzt wurde keiner.
    Jetzt gibt es eine offene Tür mit Kinderschutzgitter und die BKH frisst vor der Tür und ich spiele mit beiden parallel.
    Es läuft so halbwegs aber sobald Blickkontakt da ist stürmt die BKH zum Gitter und stellt den Schwanz auf und stampft auf.
    Fauchen und knurren gab es gestern und heute aber noch nicht.
    Was kann ich tun und was soll ich lassen?
    Einer von uns schläft gerade oben aber wir trauen uns auch nicht so viel Zeit dort zu verbringen, weil die BKH sonst eifersüchtig werden könnte.
    Sie bekommt derzeit etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst.
    Gibt es Aussicht auf Erfolg?
    Viele Grüße
    Nadja

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Nadja,

      soweit wir das von weitem beurteilen können, gibt es definitiv Aussicht auf Erfolg bei der Zusammenführung der beiden Stubentiger.
      Solange keine Katze ernsthaft verletzt wird, sondern nur kleine Machtkämpfe stattfinden, solltet ihr euch keine Sorgen machen. Es ist gut, dass eure neue Katze jünger ist und sich höchstwahrscheinlich unterwerfen wird. Gebt den beiden noch etwas Zeit um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Außerdem kannst du dir gerne noch unseren Artikel „Katzen zusammenführen – die besten Tipps und Tricks“ durchlesen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • URSULA HOFER sagt:

    Guten Tag

    Wir haben ein Haus gekauft und gleich 2 Katzen dazu. (Ansonsten wären Sie im Tierheim gelandet, was wir natürlich nicht wollten) Die beiden sind 10 Jahre alt, ein Weibchen und ein Kater, die leben seit klein zusammen, doch das Weibchen hatte einen Autounfall und ist heute auf 3 Beinen. Sie kommt damit gut klar, ist jedoch gegenüber dem grossen Kater schon benachteiligt. Sie ist sehr anhänglich und ist nur um das Haus herum und viel drinnen. Der Kater ist unabhängig und hat noch andere Fressplätze und geht bei den Nachbarn ebenso ein und aus! Nun ziehen wir nächste Woche mit unserer Kätzin 15 Jahre, bis jetzt nur Haushaltskatze, in das Haus ein. Natürlich waren wir bei Tierarzt und haben alle durchchecken, Impfen und Chippen lassen. Seit 3 Wochen erhalten auch alle 3 Muttermilch, damit Sie etwas zahmer und hoffentlich solidarischer werden;-).. Seit Wochen tragen wir Decken hin und her, damit sie sich an den Geruch des anderen gewöhnen können. Trotzdem sind meine Sorgen gross und leide bereits jetzt ( Vielleicht sollte ich die Notfalltropfen auch nehmen, lach) Nun zu meiner Frage, denn ich denke dass die beiden Weibchen nicht einfach sein werden, dachte ich mir, wie es wäre wenn ich die Kätzin des Hauses für 2-3 Tage in den Urlaub geben würde, damit sich unsere Hauskatze als Prio erst an das Haus und die neue Umgebung zu gewöhnen können? Der Kater wäre wahrscheinlich Händelbar. Oder erzeuge ich damit noch mehr Eifersucht bei der Kätzin wenn sie wieder zurück aus dem Urlaub kommt???
    Wie fangen wir überhaupt an, sollen wir Sie einfach frei auf einander zu gehen lassen oder etwas kontrollier, vielleicht auf die Stockwerke verteilt und gezielte aufeinander Treffen koordinieren??

    Bachblüte und Schmusesäckchen sowie jedem seine Nest sind bereits parat auch Fressgeschirr hat jeder sein eigenes, doch das wird auch noch eine Heruasforderung denn unsere 15 Jährige benötigt eine Nierentablette und hoffe natürlich, dass auch Sie die bekommt;-)
    Vielen Dank für Ihr Feetback bin ich froh!!
    Liebe Grüsse
    Ursula

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Ursula,

      alles was ihr bis jetzt gemacht, ist auf jeden Fall gut und richtig. Bei der Zusammenführung nach dem Umzug, ist die wichtigste Zutat Geduld. Lasse den dreien genug Zeit und Freiraum, um sich aneinander zu gewöhnen. Eine räumliche Trennung macht auch Sinn. Jedoch reicht es, wenn sie durch Räume getrennt sind. Ein Urlaub würde zusätzlichen Stress bedeuten und sich kontraproduktiv auswirken.
      Also: Am besten zuerst räumlich trennen und dann gezielt zusammenführen. Lies dir doch gerne noch unseren Artikel „Katzen zusammenführen – die besten Tipps und Tricks“ durch!

      Wir sind uns sicher, dass du bereits bestens vorbereitet bist!
      Dein tierisch wohnen Team

  • Sandra Schuster sagt:

    Guten Tag
    Wir haben einen 15 J. alten Kater, sehr lieb, eine Seele von Katze und schläft viel, doch rundum gesund. Nun möchten wir einen 2 J. alten Kater dazunehmen. Beide sind Freigänger und der Garten wäre für beide gross genug.
    Ist das möglich, einem 15 J. Kater eine zweiten zweiten Kater zuzumuten? Er ist gesellig und trifft auch andere Katzen aus der Nachbarschaft. Vor 4 Jahren mussten wir von der Zweitkatze Abschiednehmen. Diese beiden waren jedoch nie grosse Freunde und haben sich gegenseitig akzeptiert.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo liebe Sandra,

      wir sehen hier kein Problem und wünschen euch viel Erfolg bei der Zusammenführung!

      Dein tierisch wohnen Team

  • Alena sagt:

    Hallo!
    Ich habe mir alles durchgelesen, aber unsere Situation ist nochmal anders…
    Unser Leo ist jetzt vermutlich 9 Jahre alt, er lebt seit fast 3 Jahren bei uns als Zweitkatze, vor 2,5 Monaten ist unsere 18 jährige Kira gestorben.
    Er ist ein etwas unsicherer Kater mit wenig Selbstbewußtsein. Vermutlich hat er in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit anderen Katzen gemacht.

    Dort wo er vorher gewohnt hat, wurde er wohl heftig von zwei anderen Katern gemobbt.
    Mit Kira hat er sich gut verstanden, sie war zwar deutlich älter, aber er hat sie sofort als Chefin akzeptiert, war sehr rücksichtsvoll und lieb zu ihr.
    Aber sie war auch extrem lieb zu ihm und hat ihn so akzeptiert, wie er war.

    Vor 4 Wochen haben wir die jetzt 10 Monate alte Lilli zu uns geholt. Sie hat angeblich sehr verträglich mit einer etwas jüngeren Katze zusammen gelebt.

    Wir dachten:
    1. Mädchen funktioniert
    2. Jungkatze ist gut, weil er sie dann beschützen und ihr alles zeigen kann
    3. sie ist lieb und verschmust

    Zu uns Menschen ist Lilli zuckersüß und lieb, aber Leo gegenüber ist sie leider total aggressiv.

    Sie leben jetzt seit 4 Wochen räumlich getrennt.
    In den ersten 2 Tagen kam es leider schon zu Konfrontationen.
    Er hat gefaucht und geknurrt, sie hat das nicht respektiert und ist hinter ihm hergerannt.
    Die beiden haben sich geschlagen, er hat sich versteckt und gejammert und sie immer hinter ihm her, bis ich die beiden getrennt habe.

    Leo ist jetzt total verängstigt.
    Er beobachtet zwar interessiert das andere Revier durch den Türschlitz, aber sobald er sie sieht rennt er schnell weg.

    Täglich mache ich die Tür mehrmals kurz auf, damit sich beide komplett sehen können und sich aneinander gewöhnen können. Sie muss ich aber festhalten, sonst würde sie ihm wieder hinterher jagen und das will ich Leo nicht antun. 🙁

    Fazit:
    Da er in der Vergangenheit bereits gemobbt wurde, ist er eher der ängstliche Typ.
    Sie scheint dominant zu sein, sonst würde sie in einer fremden Umgebung keinen älteren und größeren Kater jagen und hauen.
    Dazu kam, dass sie nicht kastriert war!
    Ich habe gelesen, dass die unkastrierten Tiere im Rudel immer die Chefs sind…
    Vor 10 Tagen wurde sie endlich kastriert, aber bis jetzt hat sich an ihrem Verhalten noch nichts verändert.

    Ich weiß, dass immer gesagt wird, dass der Mensch sich nicht einmischen soll, aber ich möchte sie nicht auf Leo loslassen, er fängt gerade an wieder angstfrei durch seinen Bereich zu gehen.

    Was soll ich mit den beiden machen?
    Ich würde Lilli gerne behalten, aber nicht, wenn sie so aggro ihm gegenüber ist.
    Feliway haben wir seit 4 Wochen in der Steckdose.

    Für gute Tipps wäre ich dankbar!
    Der Katzen Psychologe wäre der letzte Schritt.
    Viele Grüße, Alena

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Alena,

      die räumliche Trennung solltet ihr definitiv vorerst beibehalten. Achtet bei der Trennung darauf, dass Lilli sich in einem Zimmer aufhält das vorher selten bis gar nicht von Leo genutzt wurde. Dann bekommt er nicht das Gefühl, dass sie ihm etwas „wegnimmt“. Nun könnt ihr die Decke, das Körbchen oder ein Spielzeug der Katzen austauschen, damit sie sich an den Geruch des jeweils anderen gewöhnen können. Es ist gut, wenn du weiterhin täglich die Tür öffnest, damit sich beiden regelmäßig sehen können.

      Bei einem erneuten Versuch der räumlichen Zusammenführung solltest du außerdem darauf achten, dass beide Katzen einen eigenen Rückzugsort haben.

      Leider kann es noch etwas dauern, bis sich beiden aneinander gewöhnen. Deswegen empfehlen wir, dass du den beiden noch mehr Zeit gibst und keinen der beiden unbewusst bevorzugst. Sobald es sich nach einer aussichtslosen Situation anfühlt, empfehlen wir einen Termin mit einem Katzenpsychologen.

      Viele Grüße
      Dein tierisch wohnen Team

  • Tine sagt:

    Hallo,
    Wir haben eine drei Jahre alte Freigänger Katze und seit einer Woche eine kleine, sehr zutrauliche 13 Wochen alte Katze, die bei ihrer Mama auch schon im Garten war. In den ersten zwei Tagen haben sie sich beim Füttern getroffen, kurz geknurrt, dann aber einfach jede ihr Futter gefressen. Unser Freigänger blieb dann schon einmal drinnen, wenn die Kleine in einem anderen Raum war, aber dichter als 2m darf die neue Kleine nicht kommen. Jetzt hat sich die kleine an uns und ihr neues Zuhause schon ein wenig gewöhnt, aber sobald die beiden Katzen zusammen treffen haut unser älteres Mohrle direkt nach dem Füttern, jeder an seinem Napf wieder ab nach draussen. Die kleine Luna darf ja nun noch nicht raus, gewöhnt sich aber hier sehr schnell ein. Nun habe ich Bedenken, dass die kleine die große vertreibt. Nach ein paar Wochen soll die neue Katze (Luna) natürlich auch Freigang bekommen. Bisher haben wir noch nicht eingreifen müssen, aber ich lasse mein Freigänger Mohrle bislang auch sofort raus, wenn sie das will. Ist das so richtig? Viele Grüße
    Tine

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo liebe Tine,

      dein Mohrle muss sich wohl noch etwas an die neue Situation gewöhnen. Gebe Mohrle noch etwas Zeit und lasse sie weiterhin raus, wenn sie das möchte. Je länger Luna bei euch wohnt, desto mehr wird sich Mohrle an ihre Anwesenheit gewöhnen.
      Warte also noch etwas ab und verhalte dich weiterhin so wie bisher.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Tina sagt:

    Hallo, zu unsrer fast ein jährigen Katze ist jetzt noch ein kleine eingezogen.
    Am Anfang war es ganz schlimm,die große hat sich nur verzogen und hat immer wenn sie die kleine nur gesehen hat fürchterlich gefaucht und gebrummt, Haare sind nach oben gestanden.
    Jetzt nach 2,5 wochen treffen die beiden immer öfters aufeinander, es wird fast gar nicht mehr gefaucht und gebrummt.
    Sie haben sich auch schon beschnuppert, die grosse schaut der kleinen beim spielen zu etc.
    Die kleine sucht ständig den Kontakt zur älteren.
    Aber sie bekommt immer eine Hieb und wird auch ständig von der grossen gejagt.
    Manchmal denk ich aber auch das ist ein Spiel zwischen den zwei.
    Nebeneinander fressen und sogar mal beim anderen probieren war heute auch zu beobachten
    Kurz angeschnuppert und dann teilt die grosse wieder aus.
    Bin mal gespannt wie lang das noch so geht.
    Die grosse legt sich leider auch wieder vermehrt in den Keller zum schlafen.
    Von dem verschiedenen Phasen, denk ich, da ist noch eine Ablehnung da, grad von der grossen, aber auch schon eine Annäherung
    Die kleine tut mir nur leid, weil die Sucht die Nähe und möchte glaub gern spielen. Und die grosse geht dann immer auf sie los.
    Liebe Grüße Tina

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Tina,

      das hört sich, wie du schon richtig erkannt hast, nach der Ablehnungsphase an. Die beiden müssen noch eine Rangordnung für ihr zukünftiges Zusammenleben finden. Bei den Hieben ist es so, dass diese meist für uns Menschen schlimmer aussehen, als sie tatsächlich sind. Deswegen brauchst du dir hier auch keine Sorgen um die Kleine machen. Gehe nur dazwischen, wenn sich eine der beiden ernsthaft verletzten könnte. Achte außerdem darauf, dass keine der beiden bevorzugt behandelt wird, denn falls sich eine Katze ungerecht behandelt fühlt, wird die Eingewöhnung nur verzögert.

      Gebe den beiden noch einige Wochen Zeit, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen.
      Wir sind zuversichtlich, dass die Zusammenführung noch ein gutes Ende hat!

      Dein tierisch wohnen Team

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