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Meine Katze lässt sich nicht streicheln: So gewöhnst du sie daran

Katze lässt sich nicht streicheln

Es heißt, Katzennaturelle ließen sich grob in zwei Typen unterscheiden: Die Mutigen und die Scheuen. Hinzukommt auch das von Mami gelernte Verhalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine scheue Katzenmutter vorsichtige und zurückhaltende Nachkommen hat, ist groß. Schließlich lernen Kitten von ihrer Mutter, was gut für sie ist. Nicht allen Fellnasen ist die Verschmustheit also in die Wiege gelegt, aber mit etwas Geduld kann fast jede Katze an das Streicheln gewöhnt werden.

Um eine Katze streicheln zu dürfen, musst du sie erst verstehen

Auch die zutraulichste Katze hat mal genug und kommuniziert ihren Wunsch nach Abstand der Einfachheit halber per Kralleneinsatz. Nach einer kleinen Auszeit ist sie dann in der Regel aber wieder fürs Streicheln und Kuscheln zu haben. Deine Katze lässt sich gar nicht streicheln? Was lässt sich tun, wenn deine Katze generell keine Lust auf menschliche Nähe hat?

Generell gilt: Wenn sie nicht in ihrem Leben schweren Misshandlungen durch Menschen ausgesetzt war und nachhaltig traumatisiert wurde, lässt sich eine ängstliche Katze durchaus zutraulich machen. Das heißt, dass du mit ein bisschen Einfühlsamkeit jede Katze an das Streicheln gewöhnen kannst.

Die Zauberformel, um scheue Katzen an das Streicheln zu gewöhnen

Richtig, es gibt tatsächlich eine Formel, um eine Katze, die sich nicht streicheln lässt, daran zu gewöhnen. Die Formel zum Katze streicheln lautet: „FREE“. Hierbei stehen die Buchstaben für: Freiraum, Ruhe & Rückzugsmöglichkeiten, Entspannung und Essen. Sie bilden die Grundwerte, mit denen scheue Katzen Vertrauen zum Menschen gewinnen.

  • Freiraum: Miezi ist der Boss, was Kontaktaufnahme und Streicheln angeht. Wenn sie nicht in der Stimmung ist, solltest du sie auf keinen Fall zwingen, auf den Arm nehmen, plötzlich zupacken oder hinter ihr herrennen.
  • Ruhe & Rückzug: Vor allem, wenn ihr quasi frisch zusammen seid und die Katze sich noch an ihren neuen Besitzer gewöhnen muss, ist Ruhe wichtig. Wieder gilt: Nicht drängeln. Sobald der Stubentiger eine Zeitlang aus einer sicheren Höhle heraus oder vom höchsten Regalbrett aus das Geschehen beobachtet hat und sich an Alltagsgeräusche, Stimmen und Gerüche gewöhnt hat, wird er seine Kreise erweitern. Vielleicht wird Miezi dafür erst noch den Schutz der Dunkelheit nutzen und ihre Mitbewohner besuchen, wenn sie schlafen. Deswegen wäre es nett, wenn die Schlafzimmertür in der Gewöhnungsphase für die Katze offen bliebe.
    Eine Unterstützung ist es außerdem, Katzenklo und Fressplatz nahe an dem Versteck zu platzieren, das die Katze sich für tagsüber ausgesucht hat. Das erspart ihr unsichere Wege durch eine noch fremde und offenbar noch unheimliche Umgebung.
  • Entspannung: Willst du eine scheue Katze zähmen, sorgst du am besten dafür, dass sie sich entspannt. Und das wird sie am ehesten tun, wenn du sie weitestgehend ignorierst und dich ansonsten benimmst, wie immer – vorausgesetzt, Türenknallen und lautes Geschrei gehören nicht zu deinem Alltagsrepertoire. Wichtig ist, auf Annäherungen von deiner Katze nicht total überzureagieren, damit sie sich nicht erschreckt und wieder in ihrer Höhle verschwindet. Und gelegentliches Zublinzeln ist das Anlächeln der Katzenwelt. Es signalisiert: „Alles in Ordnung. Schön, dass du da bist.“ Anstarren sollte dagegen vermieden werden, weil es als Bedrohung aufgefasst werden könnte.
    Eine tolle Art, das Eis zu brechen, ist übrigens auch Spielen. Zu Anfang ist dafür eine Spielangel super geeignet, weil sie den Menschen auf Abstand hält. Meistens überwiegt der kätzische Spiel- bzw. Jagdtrieb und die Samtpfote vergisst ihre Angst. Und selbst, wenn sie sich nicht gleich aktiv einbringt, sondern erst einmal nur zusieht, lässt sich das schon als Erfolg verbuchen. Ein anderes Mal wird sie sich bestimmt trauen.
  • Essen: Ganz klar – Leckerlis können dir in der Regel schnell den Weg in Miezis Herz bahnen. Einfach immer mal wieder etwas direkt aus der Hand anbieten. Und wenn die Katze sich von sich aus nähert und sich vielleicht sogar streicheln lässt, sorgt ein Leckerli als Belohnung dafür, dass die Annäherung in guter Erinnerung bleibt und gern wiederholt wird.

Deine Katze lässt sich immer noch nicht streicheln?

Um gewöhnliche Scheue bei neuen Ereignissen in einem Katzenleben abzubauen, braucht es im Allgemeinen eine Woche. Hat sich dann noch gar nichts geändert und die Katze macht noch immer einen verängstigten Eindruck, ist es ratsam einen Tierarzt oder auch einen Katzenpsychologen zu kontaktieren, um dahinterzukommen, was das Tierchen so nachhaltig beschäftigt.

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41 Kommentare

  • Sylvia Guttau sagt:

    Hallo
    Wirhaben unsere Main Coon schon 7.Jahre, sie lässt sich weder aufdem Arm nehmen und möchte auch nicht Kuscheln. Sie geht aber mit uns in das Bett. Ich weiß nicht weiter. Wir haben sie damals abgekauft. Ich bin mir sicher das sie etwas schlimmes Erlebt hat.Sie ist auch extrem schreckhaft.Vielleicht kann mir jemand helfen. Dankeschön.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Sylvia,
      das tut uns Leid zu lesen. Bei schreckhaften Katzen ist es wichtig darauf zu achten, sie zu nichts zu zwingen oder zu bedrängen. Vielleicht probierst du es mal mit einem Besuch bei einem Katzenpsychologen oder einem Katzentherapeuten.
      Viele Grüße von deinem tierisch-wohnen-Team

    • Ingrid sagt:

      Hallo Sylvia, habe so einen ähnlichen Fall wie du: Meine Norwegerin wurde bei uns im Tierheim abgegeben mit den Worten: Lässt sich nicht anfassen, lebt seit fast 5 Jahren nur unterm Sofa. Ich musste sie einfach mit nach Hause nehmen, den so eine verstörte Katze hab ich vorher noch nie gesehen. Inzwischen ( ca 3 Monate später) ist sie zwar noch sehr mißtrauisch aber sie lässt sich auch mal anfassen und baut echtes Vertrauen zu uns auf. Ich habe mich damals an die Katzenpsychologin Frau Daniela C. Krause gewandt und sie hat mir Bachblüten empfohlen. Das Ergebnis war und ist für mich ganz toll. Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas Mut machen. Liebe Grüße

    • Sylvie sagt:

      Hallo,ich habe auch ein Main Coon,verhält sich ähnlich,hat nichts schlimmes erlebt.Lässt sich kurz streicheln ,er ist gesund,gerne in meiner Nähe und kommt ins Bett.Ich denke die sind so.Grüße

  • Nicola sagt:

    Hallo,
    Wir haben jetzt seit sechs Wochen eine kleine katze vom Bauernhof. Sie müsste jetzt ca. 4 1/2 monate alt sein.
    Auf dem Bauernhof leben alle katzen im Stall und auf dem hof. Nicht im Haus.

    Bei uns ist sie bislang mal nur im Wohnzimmer.

    Sie kommt mal an der Hand ganz kurz schnuppert und tatscht kurz danach aber streicheln keine chance… ich dränge sie selbstverständlich nicht dazu und mache keine hektischen bewegungen.
    Immerhin spielt sie mit der angel und ihrem spielzeug. Was nicht von anfang an so war. Verständlich. Ist ja alles neu.

    Sie versteckt sich bei besuch unter der couch.

    Ich merke zwar immer etwas Besserung aber puh sechs Wochen und sie noch nie gestreichelt.
    Ich übe mich sehr in Geduld aber habe echt angst dass sie sich niemals streicheln lässt.

    Leckerli aus der hand hat sie einmal genommen.
    Jetzt wieder nicht mehr. Sobals man mal die hand etwas hoch macht rennt sie weg.
    Ihr ist nichts schlimmes zugestoßen und ich verstehe auch dass es alles schwer für sie ist.
    Merke aber sie fühlt sich mittlerweile wohl in ihrem reich.
    Manchmal glaube ich sie müsste nur einmal merken wie schön streicheln ist … aber wie gesagt bedrängen will ich sie auf keinen fall denn dann würde es bestimmt wieder einen schritt in die andere Richtung gehen.

    Habt ihr noch einen tip was ich machen kann damit sie sich mal streicheln lässt?

    Eine weitere frage wäre… ich möchte jetzt gerne mal die Wohnzimmertür für sie zum weiteren Haus (was recht groß ist) öffnen, da ich seit paar Tagen merke sie interessiert sich dafür was hinter dieser tür ist ☺
    Ist das sinnvoll obwohl sie sich nicht streicheln lässt? Nicht dass sie nachher garnicht mehr zu uns kommt.

    Irgendwann soll sie auch raus dürfen aber jetzt auf jedenfall noch nicht.

    Ich hoffe einfach nur sie traut sich irgendwann mal und das bleibt nicht für immer so… bald ist die groß und ich dufte sie nie streicheln

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Nicola,

      der Schlüssel zum Herzen einer scheuen Katze ist Geduld. Es kann immer wieder vorkommen, dass nach einem kleinen Fortschritt mal ein Rückschritt folgt. Lass dich davon nicht entmutigen. Manche Katzen brauchen etwas länger Zeit, um Vertrauen zu gewinnen. Spiele auch weiterhin mit deiner Katze – sie wird von Zeit zu Zeit mehr und mehr Vertrauen zu dir aufbauen. Probiere es auch weiterhin, deine Katze mit Leckerlis aus der Hand zu füttern. Und wenn deine Katze sich von dir streicheln lässt, kannst du ihr als Belohnung ein Leckerli geben – dann bleibt die Annäherung einmal mehr in guter Erinnerung. 🙂

      Wenn es in den nächsten Wochen wirklich nicht besser werden sollte, empfehlen wir dir, einen Katzenpsychologen um Rat zu fragen. Dieser kann die Situation vor Ort bestimmt noch mal besser einschätzen und dir helfen.

      Viele Grüße von deinem tierisch-wohnen-Team

    • Melanie sagt:

      Hallo,
      Ich habe einer sehr scheuen Dorfkatze 3Monate Zeit gegeben. Dann habe ich angefangen sie beim Füttern vorsichtig zu streicheln. Als sie irgendwann Vertrauen hatte war sie unglaublich anhänglich. Sie war sehr klug, sie hat sich immer neben den Wecker gelegt um morgens gleich als erstes gestreichelt zu werden.
      Ganz vorsichtig rantasten… Erst nur ein paar sanfte Berührungen und abwarten was passiert…
      Viel Glück…

  • David sagt:

    Hallo,
    Wir haben uns vor 8 Tagen einen Kater geholt. Er ist 20 Monate alt. (BKH)

    Er hat sich meiner Meinung schon toll eingelebt für ca. 1 Woche. Er isst und trinkt, geht aus klo, spielt alleine und auch wenn wir mitspielen hat er viel Spaß. Er kommt immer öfters aus seinem Versteck( Ecke mit Fußboden Heizung und Heizkessel, schön Warm) Er lässt sich auch rufen und kommt auch den Kratzbaum erobert er Nachts und Morgens immer mehr.

    Aber immer wenn er ankommt und sich an einem herum kuschelt und schnurrt, lässt er sich kraulen und streicheln bis er irgendwann die Hand sieht bzw. er sich dreht und dann die Hand leicht vorne über seinem Kopf ist (weil er halt dann zu einem gedreht ist und man ja nur aus der Richtung gerade kraulen kann) fängt er an sie total zu kratzen auch wenn er sich auf den Schoss legt irgendwann sieht er die Hanf vor sich und dann wird sie attakiert obwohl er sich vorher 1-5 min kraulen und streicheln lassen hat…

    Er lässt sich sogar ohne Probleme trageb kein mucks oder kratzer…

    Nur so wie oben beschrieben wenn er die Hand sieht und sie in Reichweite ist…
    Er dreht sich meistens auch nicht um wenn man anfängt ihn zu kraulen einfach irgendwann…
    Dazu kommt das er bei meiner Freundin zwar nicht auf den Schoss kommt und so rumkuschelt aber sie kann ihn ohne kratzen kraulen

    MfG David

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Lieber David,

      euer Kater braucht in der Eingewöhnungsphase einen gewissen Freiraum, um sich an die neue Umgebung und an euch zu gewöhnen.
      Streichelt ihn am besten nur, wenn er freiwillig zu euch kommt und versorgt ihn nach einer erfolgreichen Streicheleinheit auch gerne mal mit ein paar Leckerlis. Besonders zu Beginn ist es wichtig, dass ihr euren Kater sanft und vorsichtig streichelt, damit er sich geborgen fühlt. Nach und nach wird er verstehen, dass das Streicheln eine liebevolle Geste ist. Lies dir doch den Artikel zum Thema „Bindung zur Katze stärken“ einmal durch.

      Dein tierisch wohnen Team

    • Sena sagt:

      Ich habe gelesen, wenn die Katze beim Streicheln kratzt, sollte man ernst „nein“ sagen und dann aufhören zu streicheln.

      Man kann vorsichtig anfragen, ob die Katze gerade gestreichelt werden möchte, sachte streicheln und wenn sie sich leicht anschmiegt oder sichtlich entspannt, passt es grade gut. Ignoriert sie einen, wendet den Kopf ab, die Schwanzspitze bewegt sich unruhig, dann passt es grade nicht oder nicht mehr.
      (In der Bücherei habe ich ein Buch über die Katzensprache ausgeliehen, sehr hilfreich 🙂 .)

      Wir haben grade eine Katze (2 Jahre alt) vom Tierschutzverein bekommen, die vor Energie sprüht. Für eine Streichelanfrage warten wir einen ruhigen Moment ab. Neben sie setzen, nicht direkt ansehen und langsam blinzeln (sie sozusagen damit anlächeln) wirkt beruhigend.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Sena,

      danke für deine Tipps!

      Dein tierisch wohnen Team

  • Andrea sagt:

    Ich habe einen hübschen Kater ca. 7-9 Jahre alt aus dem Tierheim er ist ein Einzelgänger der den Menschen nicht unbedingt braucht, Futter und Leckerlis ist ok gerne von der Hand. Beim streicheln beugt er den Rücken durch und entzieht sich der Hand, ich streiche ihn nur wenn er selber Lust hat und es für ihn angenehm ist, nicht aufdringlich. Er ist sehr schmusig wenn er im Bett ist abends. Und auf den Arm nähmen ist für ihn die Hölle er will sofort wieder runter,ich zetze ihn dann nach unten, ach ja er benutzt den neuen Kratzbaum nicht er ist neu und geht bis zu Decke so eine Art Seule mit drei Liegeplätze. Kann mir da einer Rat geben wäre sehr erfreut über jeden Tipp und dankbar

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Andrea,

      da dein Kater aus dem Tierheim kommt, weißt du nicht genau was ihm eventuell schon wiederfahren ist. Versuche auf seine Bedürfnisse zu hören und streichle ihn weiterhin nur, wenn er es auch will. Wenn er sich auf dem Arm unwohl fühlt, dann liegt es nicht an dir, sondern wahrscheinlich an einer früheren Erfahrung. Nehme ihn deswegen so selten wie möglich auf den Arm, damit er sich nicht eingeengt fühlt.
      An den Kratzbaum muss er sich vielleicht noch gewöhnen. Gib ihm Zeit, gehe auf seine Bedürfnisse ein und zwinge ihn zu nichts. Wenn er den Kratzbaum nicht annimmt, dann darfst du ihn auch nicht dazu drängen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Diana sagt:

    Guten Abend, ich bin sehr verzweifelt . Ich habe meinen Kater halb scottish halb bkh seit er ein Baby ist . Wurde von der Mutter ausgestoßen. Mittlerweile ist er schon 1 Jahr alt . Will weder gestreichelt werden noch schläft er bei uns . Am Anfang tat er noch treteln, wir haben uns so gefreut. Mittlerweile macht er nicht mal das . Sobald ich ihn streichle, beißt er so hart zu , kratzt. Ich weiß nicht was ich machen soll. Kastriert ist er. Will so sehr einen schmuser. Essen tut er normal, spielen tut er auch. Aber sonst nichts

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Diana,

      da euer Kater früh von seiner Mutter verstoßen wurde, hatte er wenig Chancen, soziale Fähigkeiten zu lernen. Gib deinem Kater Zeit, um Vertrauen zu Euch aufzubauen. Streichel ihn nur, wenn er zu dir kommt.

      Um die Bindung zu deinem Kater zu stärken, solltest du auf folgende Dinge achten: Gib ihm eine Möglichkeit zum Klettern und Verstecken wie z. B. ein Kratzbaum – dieser trägt zu einem besseren Sozialverhalten eures Katers bei.
      Außerdem braucht euer Kater einen Rückzugsort, an dem er zur Ruhe kommen kann. Gebt ihm aber nicht zu viele Versteckmöglichkeiten, damit er gewissermaßen gezwungen ist, sich mit eurer Anwesenheit auseinanderzusetzen.
      Versucht es doch auch mal mit Leckerlis als Belohnung, wenn er sich euch annähert. Desweiteren findest du noch weitere Tipps in unserem Artikel „So wird die Bindung zur Katze gestärkt“. https://www.tierisch-wohnen.de/katze/bindung-zur-katze-staerken/

      Sollte sich sein Verhalten jedoch auch nach einiger Zeit nicht besser, empfehlen wir einen Termin mit einem Tierpsychologen, der sich euren Stubentiger individuell ansehen kann.

      Dein tierisch wohnen Team

    • Maria sagt:

      Hey ich bräuchte mal Hilfe ich bin vor wenigen Monaten bei meinen Freund eingezogen der eine Katze hat sie wohnt noch nicht lange in der Wohnung.
      Zurzeit uriniert sie immer häufiger ins bett oder auf die Couch aber meistens nur auf der Seite meines Freundes wir haben die Vermutung das sie ihr Revier markieren will (also ihr Besitzer mein Freund)
      weil auf einmal „noch jemand da ist“ auf einmal könnte das möglich sein und wenn ja wie kann ich die Katze an mich gewöhnen sie ist 1 Jahr alt.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Maria,

      es kann sehr gut sein, dass sie mit ihrem Verhalten ihr Revier markieren will. Es kann schon helfen, wenn dein Freund ihr mehr Aufmerksamkeit schenkt. Er sollte ihr also zeigen, dass sich durch deinen Einzug nichts an deren Beziehung verändert hat. Gebe ihr zusätzlich genug Freiraum und vor allem Zeit, sich an dich zu gewöhnen. Wenn sich ihr Verhalten nicht ändert, empfehlen wir euch einen Termin mit einem Katzenpsychologen. Der kann euch dann individuelle Tipps geben und sich das Verhalten der Katze genauer ansehen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Alexandra sagt:

    Hi,

    ich habe seit zehn Tagen einen ca. 4jährigen, traumatisierten Kater aus dem Tierheim. Er ist in einer Familie aufgewachsen bis er ungefähr zwei Jahre alt war. Dann ist die Familie weggezogen und hat ihn zurückgelassen. Er hat irgendwie auf der Straße überlebt, wurde nun eingefangen, medizinisch versorgt, kastriert, gechipt, entwurmt und dann vermittelt. Das Alter ist geschätzt. Die Info über seinen Lebensweg kommt von Nachbarn dieser Familie. Im Tierheim war er ungefähr drei Monate.

    Nun wurde mir von den Tierheimverantwortlichen gesagt, dass ich ihn streicheln soll, sie hätten das auch gemacht und wenn ich es nicht tue, würde er Rückschritte machen. Ich habe im Tierheim gesehen dass er am Kopf gestreichelt wurde, sich aber sehr schnell entzog.

    Ich erlebe den Kater als extrem ängstlich und ablehnen. Die meiste Zeit des Tages versteckt er sich. Komme ich ihm zu nahe (weniger als 50 cm), faucht er. Er braucht Fellpflege, die ich ihm jedoch noch nicht geben kann. Er würde vermutlich durchdrehen.

    Er frisst und säuft, benutzt seine Kiste und ist nachts aktiv, erkundet seine neue Umgebung, maunzt und kommt auch mal nahe an mein Bett. Auch tagsüber kommt er inzwischen raus und geht an seine Futterschalen. Die ersten Tage habe ich Feliway genutzt und positive Auswirkungen gesehen wie z.B. dass er sich lang ausgestreckt hat und viel von seinen Ängsten ablegte, solange das Pheromon aktiv war.

    Ich finde es grundfalsch, mich ihm aufzudrängen und zu versuchen, ihn zu berühren, bin nun aber verunsichert durch die Forderung vom Tierheim. Ich will ihm nicht schaden. Können Sie mich bitte an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen?

    Danke und Gruß

    Alexandra

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Alexandra,

      da dein Kater schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und auch mal auf der Straße gelebt hat, ist sein Verhalten nachvollziehbar. Es ist richtig, dass du dich ihm nicht aufdrängen solltest. Kleine Annäherungsversuche von deiner Seite sind trotzdem angebracht. Versuche mit ihm zu spielen und gebe ihm ab und zu ein paar Leckerlis, damit er sich langsam an dich gewöhnt und merkt, dass keine Gefahr von dir ausgeht. Lasse ihm gleichzeitig genügend Freiraum und Rückzugsorte zur Entspannung.
      Gebe ihm also genügend Zeit um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen und Vertrauen zu dir aufzubauen.

      Dein tierisch wohnen Team

    • Alexandra sagt:

      Hi, vielen Dank für Ihre prompte Antwort.

      Ich rede und singe jeden Tag ein bisschen mit und für ihn, lege ihm Abends Leckerli (Betthupferl) hin und verhalte mich ruhig, wenn er aus seinem Versteck kommt. Ansonsten gewöhne ich ihn an die normalen Geräusche, die hier üblich sind.

      Ich habe eine Routine aufgebaut, damit er genau weiß, welchen Ablauf alles hat, um ihm so viel wie möglich Sicherheit zu bieten und ich teste immer mal, ob ich den Abstand ein paar cm verringern kann.

      Heute Nacht ist er kurz auf die Decke am Fußende meines Bettes gesprungen. Das finde ich verheißungsvoll.

      Auf Spiel lässt er sich nicht ein. Aber er wirkt nicht mehr so verstört wie zu Beginn.

      Ich muss mir also keine Sorgen machen, wenn er sich wochen- oder monatelang nicht anfassen lässt?

      Danke und Gruß

      Alexandra

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Alexandra,

      das hört sich doch schonmal gut an! Es ist schön zu hören, dass er nicht mehr so verstört wie zu Beginn wirkt. Mach dir erstmal keine Sorgen über seine Berührungsängste. Wenn es sehr lange so weitergeht und du keine positiven Veränderungen in den nächsten Monaten bemerkst, empfehlen wir dir die Rücksprache mit einem Katzenpsychologen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Georgia sagt:

    Hallo, ich brauche bitte mal euren Rat und eure Erfahrungen. Bei uns ist folgende Situation: wir haben seit 6 Jahren eine wundervolle Katze. Sehr verschmust, friedlich und ausgeglichen. Sie ist Freigängerin und selbstverständlich kastriert. Nun ist eine zweite Katze dazugekommen. Etwa gleiches Alter… aber das komplette Gegenteil. Wir wissen, dass sie bisher in einer Einraumwohnung gehalten wurde und eigentlich so gar nichts kennt. Die vorherige Halterin hat anfangs – sie hat sie als kleines Kätzchen bekommen- viel mit ihr geschmust und gespielt. Aber irgendwann hat die Katze gezeigt, dass sie das nicht möchte und wurde zunehmend allein gelassen. Die Konsequenz ist, dass sie alles und jeden als Feind betrachtet und ihre Krallen kräftig und ohne Vorwarnung einsetzt. Wir haben in den letzten Tagen feststellen müssen, dass sie zwar maunzt, aber dann sofort wieder in den Angriff übergeht. Selbst durch die geschlossene Verandatür. Wir möchten verhindern, dass unsere Katze vertrieben wird und der – aus unserer Sicht sehr unsicheren- Katze ein glückliches Leben ermöglichen. Im Augenblick kriegt sie Bachblüten in Form von Globuli. Da sie aber nur einmal täglich frisst, kann ich ihr immer nur 5 Stück davon geben. Kann ich auch mehr als die angegebenen 5 ins Futter tun? Was kann ich noch tun, damit beide Katzen glücklich sind? Spielen ist nicht drin… das betrachtet sie auch als Angriff. So langsam bin ich am Verzweifeln. Im Moment lassen wir sie einfach nur in Ruhe und eigentlich eingesperrt in einem Raum mit vielen Fenstern rundum. So lernt sie doch aber auch nicht, was es zu entdecken gibt…

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Georgia,

      das klingt nach einem schwierigen Kandidaten. Auch wenn es schwer fällt, hilft da nur Geduld. Wenn deine neue Katze im Alltag überfordert ist hilft es, ihr genügend Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, also viele Höhlen und Verstecke, in denen sie auch nicht gestört wird. Lass sie auf dich zukommen, auch wenn es Monate dauert. Zeig ihr anhand des Spielens mit deiner anderen Katze, dass sie nichts negatives zu befürchten hat. So gibst du deiner anderen Katzen genug Nähe und hältst die Bindung trotz des Neuankömmlings aufrecht. Versuche ihre Nähe zu suchen, ohne sie zu streicheln oder ins Spiel verwickeln zu wollen. Du könntest dich, wenn sie entspannt oder frisst, einfach daneben auf den Boden setzen und vielleicht mit leiser, ruhiger Stimme mit ihr sprechen. So merkt sie langsam aber sicher, dass du da bist, ihr aber weder ihr Fressen wegnimmst, noch in ihre Privatsphäre eindringst. Bei einer Katze mit schwierigen Verhaltensweisen braucht es seine Zeit, da sie eine ausgeprägte Persönlichkeit besitzen und alte Gewohnheiten nur langsam abgelegt werden können. Für die Dosierung der Globuli oder Abklärung eventueller gesundheitlicher Problemchen, die deine Katze belasten, solltest du einmal mit deinem Tierarzt Rücksprache halten. Wir hoffen, dass sich deine Katze einlebt und Vertrauen fasst.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Monika sagt:

    Hallo , seit ca. 10 Wochen habe ich eine 2jährige Katze aus dem Tierheim. Leider ist sie immer noch scheu und ,ja vielleicht misstrauisch. Sie lässt sich nicht anfassen oder streicheln. Doch von ihrem sonstigen Verhalten ,auf dem Rücken liegen und auch schlafen,mich anzu blinzeln oder immer gucken wo ich bin ,habe ich das Gefühl ,sie fühlt sich pudelwohl bei mir.Wenn ich mit ihr spreche ,kommt es mir oft vor sie würde mir antworten. Ich gebe ihr auch Leckerlis die ich dann auf meine Hand lege.Sie nimmt die aber nur,wenn die bor meiner Hand liegen. Lasse ich mal welche auf meiner Hand, zieht sie sich zurück
    Was kann ich noch machen um die kleine Maus zutraulicher zu bekommen?????

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo liebe Monika,

      leider weißt du nicht was deine Katze bereits erlebt hat, bevor sie zu dir gekommen ist. Warte deswegen noch etwas ab und gebe ihr Zeit, sich an dich und die Umgebung zu gewöhnen. Falls sie weiterhin so scheu bleibt, kannst du es mit einem Besuch bei einem Katzenpsychologen versuchen.

      Wir empfehlen dir aber erstmal abzuwarten und deiner Katze die Chance zu geben, dir zu vertrauen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Renate Bucher sagt:

    Ich habe einen Kater, ca. 2 Jahre, vom Bauernhof bekommen. Der Kater lief sofort in den Keller und legte sich hinter den Kühlschrank für die nächsten 14 Tage. Ich habe mich ohne Erfolg stundenlang vor den Kühlschrank gesetzt und gesprochen. Nach ca. 14 Tagen habe ich gesagt „wenn du morgen nicht einmal rauskommst, bringe ich dich ins Tierheim. Als ob der Kater das verstanden hätte, kam er am nächsten Tag hervor und liess mich nicht mehr aus den Augen. Er ist jetzt der verschmusteste Kater den ich jemals hatte.
    Die vielen Gespräche haben das meiner Meinung nach bewirkt.
    Ganz viel mit dem Tier reden!!!!

    Renate

  • Stephanie Schwab sagt:

    Hallo,
    Ich habe seit ca. 3 Monaten einen Kater und 1 Katze (Geschwister aus einem Tierheim) der Kater war innerhalb von 2-3 Tagen super zutraulich & ist es auch immer noch.
    Nur die Katze lässt sich auch immer noch nicht anfassen, sobald man Ihr „zu nahe kommt“ läuft sie weg kommt dann aber sofort wieder – sodass es eigentlich so wirkt als ob sie keine Angst o.ä. hat.
    Habe auch bereits den Trick mit den Leckerlis versucht – vergeblich! Obwohl Sie immer die erste ist die da ist, wenn sie eine Tüte rascheln hört .

    Vielleicht hat jemand noch einen Tipp oder eine ähnliche Geschichte !

    danke vorab 😉

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo liebe Stephanie,

      auch nach 3 Monaten gibt es noch viele neue Gerüche und Geräusche für deine Katze zu entdecken. An deinem Beispiel kann man sehr gut erkennen, dass jede Katze unterschiedlich ist und somit auch unterschiedlich lange für die Eingewöhnung benötigt. Um deine Katze an das Streicheln zu gewöhnen, solltest du ihr erst einmal genügend Freiraum bieten. Schaffe eine entspannte Atmosphäre, nimm ein Leckerli zur Hand und warte darauf, dass sie auf dich zukommt. Sobald sie zu dir kommt, solltest du sie erst einmal an deiner Hand schnuppern lassen und dann kannst du versuchen sie zu streicheln.

      Diese Übung sorgt für eine emotionale Bindung zwischen dir und deiner Katze, die sich natürlicherweise mit der Zeit festigt. Sei deswegen geduldig und gebe ihr Zeit, sich an das Streicheln zu gewöhnen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Evelyn sagt:

    Hallo, mein Mann und ich haben seit Februar 2 Katzen. Es sind Wurfgeschwister, abgeblich Persermixe, aus einer privaten Katzennothilfe. Sie wurden mit einem halben Jahr dort abgegeben und blieben noch 6 Wochen, bis wir sie holten. Sie haben sich mit anderen
    Katzen dort und einem Hund gut vertragen. Angeblich wollten die Erstbesitzer die Katzen erst selbst behalten und dann wurde es ihnen doch zuviel. Sie wurden direkt vermittelt, stammen aus einem geordneten Haushalt und wurden im Mai 1 Jahr alt. Beide waren etwas scheu. Sie fühlen sich bei uns sichtlich wohl, haben ein großes Haus zur Verfügung, spielen gerne, auch mit uns, aber beide lassen sich nicht immer anfassen und streicheln, die eine schon etwas mehr, aber die andere äußerst ungern und wenn, dann nur kurz. Sie fordert es dann auch ein, lässt es aber eher über sich ergehen. Beide haben irgendwie Angst vor Gesichtern, wollen Köpfchen nur in die Hand geben und lassen sich auch kaum auf den Arm nehmen, jedenfalls nicht in Gesichtnähe. Das macht es natürlich schwierig, wenn sie doch mal in die Box müssen, um zum Tierarzt zu fahren. Das mussten sie auch mehrmals, als beide kastriert wurden. Sie haben beide brav einen Body getragen, damit sie nicht an der OP-Wunde lecken. Es sind liebe brave Katzen, die nicht kratzen und beißen, gern spielen, auch gegenseitig sehr lieb miteinander sind. Wir haben 2 Wohnsitze und müssen auch ab und zu mal 300 Km Auto fahren in unsere Wohnung, wo sie sich sofort genauso wohl fühlten, aber eben das in die Box bringen gibt jedesmal Theater, da man sie erst mal „fangen“, bzw. überlisten, muss. Die Boxen stehen im Wohnzimmer. Ich leg auch immer paar Guties rein, die sie gern dort rausholen. Vor der Box selbst haben sie auch keine Angst. Im Auto selbst sind sie eigentlich auch brav. Man kann sie auch nicht direkt als ängstlich oder scheu bezeichnen, aber irgendetwas Blödes müssen die doch erlebt haben. Sie kommen nicht mal zu einem aufs Sofa, sie lassen sich ungern steicheln, wenn überhaupt, und erst recht nicht gern hochnehmen. Wir sind beide übrigens sehr katzenerfahren. Wir üben uns auch in Geduld. Doch wie können wir unsere Lieblinge dazu bringen, etwas zutraulicher zu werden. Ob wir das nur mit Geduld schaffen? Vielleicht werden sie etwas anhänglicher, wenn sie älter sind? Wir haben schon überlegt noch einen dritten echten Schmusekater dazuzunehmen, der sie vielleicht etwas mitreißt. Ob das vielleicht eine Lösung wäre? Vielleicht gibt es ja noch ein paar Ratschläge?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Evelyn,

      es kann tatsächlich sein, dass die beiden ein traumatisches Erlebnis durchgemacht habe. Wenn ihr ihnen weiterhin zeigt, dass sie bei euch sicher aufgehoben sind, dann werden sie wahrscheinlich mit der Zeit zutraulicher. Falls sich nach einiger Zeit keine Verhaltensänderung bemerkbar macht, empfehlen wir einen Termin mit einem Katzenpsychologen. Dieser kann sich eure beiden Stubentiger genau ansehen und euch weitere Ratschläge geben.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Sophie sagt:

    Hallo, wir haben seit etwa zwei Wochen eine junge Katze. Sie wohnt bei uns in der Garage, da dies auch ihr zukünftiger Schlaf -und Futterplatz sein soll. Zu Beginn war sie noch etwas schüchtern, und ist meistens vor uns weggelaufen. Danach hat sie sich auf einem Regal niedergelassen und sich gerne streicheln lassen. Wir dachten, jetzt wäre alles gut und sie hätte sich an uns gewöhnt. Jetzt möchte sie sich aber gar nicht mehr streicheln lassen und haut auch mal mit der Pfote nach uns. Sollten wir trotzdem weiter versuchen, sie zu streicheln, und mit ihr zu spielen oder lieber einfach Zeit in der Garage verbringen, damit sie unsere Anwesenheit als positiv empfindet?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo liebe Sophie,

      das hört sich ganz normal an, denn Katzen sind sehr eigenwillige Tiere. Streichelt eure junge Katze bestenfalls nur, wenn sie auf euch zukommt. Gebt ihr also genügend Freiraum und Zeit sich einzugewöhnen.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Sylvia Cyll sagt:

    Hallo,
    auch ich habe ein kleines Problem mit meiner ca.einjährigen Katze.
    Sie ist mir zugelaufen und hat bei uns in der Nähe des Grundstücks ihre vier Kitten bekommen!Da sie mich zum Gelege geführt hat ,hielt ich es für besser , die kleine Familie mit zu uns ins Haus zu nehmen! Die kleinen wachsen und sind gesund.Die Mutterkatze ist noch nicht bereit,sie ist jetzt acht Wochen bei uns und lebt davon seit sechs Wochen in unserem Haus mit den kitten,sich anfassen zu lassen!Probiert man es doch,bekommen wir ihre krallen zu spüren und sie faucht!Sie hat ihren Rückzugsort und ich bedränge sie auch nicht!Was kann ich sonst noch machen?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Sylvia,

      wie du schon richtig erkannt hast, braucht deine Katze einfach noch ein wenig Zeit. Zeig ihr, dass du da bist, ohne sie zu berühren. Setz dich einfach eine Weile zu ihr, beobachte sie und zeig ihr somit, dass du für sie da bist, wenn sie bereit ist.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Patricia sagt:

    Ich habe einen Kater 8 Jahre alt aus dem Tierheim geholt. Er ist jetzt 6 Jahre bei mir. Vorher lebte er mit einer alten Dame zusammen, die dann verstorben ist.Vermutlich wurde er dort nur gefüttert und sonst nichts. Dieser Kater kennt weder Spielen, Schnurren, Streicheln. Ich hab alles ausprobiert, er will das einfach nicht. Hatte sogar einen Tierpsychologen hier (250 Euro weg) und Bachblüten-Globulis ausprobiert- nichts half. Jetzt – nach 6 Jahren- kommt er erstmalig morgens ins Schlafzimmer und stößt mich mit seinem Köpfchen an. Ich bin sprachlos. Hab immer nur mit ihm geredet, aber nie zu was gezwungen. Ich hab dann ausprobiert, ob ich ihn jetzt auch streicheln darf, aber das will er nach wie vor nicht. Mal sehen wie es weitergeht.

  • Marion Awe sagt:

    Hallo
    Ich habe seid drei Wochen eine kleine Main Coon, sie ist mit 12 Wochen bei uns eingezogen. Wir haben noch eine Ragdoll, sie ist jetzt ein Halbes Jahr alt und einen 6 Jahre alten Kater. Als ich sie geholt habe, hatte ich sie auf dem Arm und sie liess sich streicheln und hat geschnurrt. Das ist seid dem vorbei. Sie versteht sich mit den anderen Katzen super, nimmt auch meine andere Katze als Führungsperson an und lernt viel von ihr. Der Kater ist genervt von den Mädels und ist viel draussen. Lilli die kleine Main Coon sucht auch unsere Nähe, schläft bei uns, hört auf ihren Namen und ist echt fit. Nur beim anfassen biegt sie richtig den Rücken durch, und zeigt mir das sie es sehr unangenehm findet. Sie ist sehr dünn und war auch die kleinste im Wurf. Ich war auch schon beim Tierarzt und habe alles abschecken lassen. Kann es gesundheitliche Ursachen haben oder ist es einfach die Rasse, die etwas speziell ist? Meine Ragdoll schmusst was das Zeug hält. Lilli sitzt dann daneben und schaut sich das an, will aber nicht mitmachen.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Marion,

      die Rasse Maine Coon ist sehr menschenbezogen, aber hat es nicht so gerne, gestreichelt zu werden. Es ist also tatsächlich ein ganz typisches Verhalten, welches deine kleine Maine Coon an den Tag legt. Es kommt selten vor, dass sie schmusen möchte. Respektiere das und freue dich, falls sie tatsächlich mal zum schmusen zu dir kommt.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Nici sagt:

    Hallo,
    Ich habe vor 6 Wochen zwei Kater aus Spanien adoptiert. (Beide 1,5 jahre alt)
    Der eine ist aus seiner box raus, hat gefressen und wollte direkt schmusen.
    Der andere (mit 3 Monaten auf der Straße gefunden) hat sich die erste Woche gar nicht blicken lassen und ist danach 2 Wochen panisch weg gelaufen wenn er mich gesehen hat.
    Nur nachts ist er in mein Bett gekommen und lag darin solange er das Gefühl hatte ich schlafe und bin keine Gefahr.
    Mittlerweile bewegt er sich schon etwas entspannter in der Wohnung, bleibt im Bett obwohl ich wach bin und betritt Räume in denen ich mich auch gerade aufhalte.
    Nur mit der Annäherung läuft es… verwirrend.
    Wenn er im Bett schon mal näher kommt halte ich ihm die Hand zum schnuppern hin oder lege sie in seiner Nähe auf die Bettdecke.
    Er knabbert an meiner Hand statt zu schnuppern und patscht mit ausgefahrenen Krallen auf ihr Rum.
    Ich habe nicht das Gefühl das er mich angreift, aber so richtig wohlgesonnen ist er mir scheinbar auch nicht. Wenn ich die Hand nicht zurück ziehe macht er weiter und das teilweise dann mit mehr krallen Einsatz…
    Vom streicheln sind wir noch weit entfernt, ich habe das Gefühl der weiß garnicht was er mit diesem komischen Wesen anfangen soll das in seiner Wohnung lebt. Obwohl er sich das doch wunderbar bei seinem Kumpel abschauen könnte.
    So ein Verhalten konnte ich bisher auch nirgendwo lesen und weiß nicht wie ich da weiter dran arbeiten soll.

    Liebe Grüße
    Nici

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Nici,

      da dein Kater mit 3 Monaten auf der Straße gefunden wurde, weißt du nicht welche Erfahrungen er in seinen ersten Lebensmonaten mit Menschen gemacht hat. Zeige ihm weiterhin deine Zuneigung und lies dir für weitere Informationen zur Eingewöhnung gerne noch folgenden Artikel durch: Katze eingewöhnen – Ob Umzug oder neues Familienmitglied.
      Gebe ihm einfach noch etwas Zeit, sich an dich zu gewöhnen und schenke ihm möglichst viel Liebe.

      Dein tierisch wohnen Team

  • Frederike sagt:

    Hallo, ich habe einen Kater mit 8 Wochen bekommen. Die Mutter
    hat die Katze nicht akzeptiert und es sind auch keine Geschwister vorhanden, deshalb wurde er so früh weg gegeben. Ich weiß, dass es im Prinzip zu früh ist, aber ich wollte in diesem Fall nur das Beste für ihn und hab ihn mitgenommen.
    Er hat sich sofort an das Katzenklo und Futter gewöhnt. Mittlerweile ist er 12 Wochen alt und hat noch nicht verstanden, dass ich sein Freund bin – es wird gekratzt und gebissen! Er ist schon sehr verspielt, egal was ich ihm hinwerfe er spielt damit gerne mal eine Stunde. Die Jagd auf meine Hände nimmt aber kein Ende oder er springt hinter einem Eck hervor direkt auf meine Beine und beißt zu. Ich weiß nicht wie ich ihn das noch abgewöhne.

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