Mein Hund haart extrem: So lässt sich der Haarausfall reduzieren

Hund haart extrem

Sie liegen auf dem Sofa, fliegen auf den Esstisch, kleben an der Kleidung und am Kinderspielzeug: Hundehaare.

Viele Hunderassen passen sich der Jahreszeit mit einem Fellwechsel an. Das bedeutet: kontinuierlicher Fellverlust und ständiges Saugen. Dabei gibt es Möglichkeiten, den Haarausfall des Vierbeiners zu verringern.

Mein Hund haart extrem: Ist das normal?

Während einige Wauzer nur zweimal im Jahr während des Fellwechsels Wolle lassen, haaren andere das ganze Jahr. Das Fell eines gesunden Hundes sollte aber auch in der Fellwechselphase glänzend und kräftig sein. Auf Krankheiten wie Parasiten (Zecken, Flöhe, Milben), eine Stoffwechselkrankheit oder eine Pilzinfektion könnten kahle Stellen oder gerötete Haut hinweisen. Außerdem kratzt sich der Hund übermäßig, leckt sich mehr als normal (auch Leck- und Beißekzeme können entstehen) und leidet unter Appetitlosigkeit. Auch Mangelerscheinungen durch nährstoffarmes (wenig Zink, Biotin, ungesättigte Fettsäuren) oder falsches Futter (nur Trocken- oder Konservenfutter) können zu Haarausfall führen.

Generell gilt: Benimmt sich der eifrige Schwanzwedler normal, ist aktiv, frisst, schläft wie gewöhnlich und weist keine Fellveränderungen auf, ist ein krankhafter Haarausfall auszuschließen.

Den Haarausfall in den Griff kriegen mit Hausmitteln und Homöopathie

Ein bewährtes Hausmittel gegen Haare auf dem Boden statt am Hundekörper ist: bürsten, bürsten und weiter bürsten. Mit regelmäßigem Kämmen und gesunder vitalstoffreicher Ernährung reduziert ihr den Fellverlust. Futter, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist und große Mengen an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren enthält. Das kurbelt den Zellstoffwechsel an (bei Mensch und Tier) und stärkt die Spannkraft von Haaren. Außerdem kann der Fellwechsel reduziert werden, indem eine Bierhefetablette unter jede tierische Mahlzeit gemixt wird. Die Mineralstoffe regulieren Haarausfall.

Leidet der Hund trotz Nahrungsumstellung noch unter viel Durst, ist reizbar oder schnell müde, kann das auf Haarausfall durch eine Stoffwechselkrankheit hindeuten. Da kann die Homöopathie helfen: einmal täglich 3 bis 5 Globuli Natrium Muriaticum D 30 für 1 bis 2 Wochen.

Übrigens: Viele kerngesunde Hündinnen leiden unter Haarverlust, wenn sie läufig werden. Also, keine Panik. Die Hormonumstellung wirkt sich auf den gesamten Körper der Hündin aus – genau wie nach einem Welpenwurf.

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3 Kommentare

  • Alexandra sagt:

    Hey. Mein Hund Haart immer. Wenn ich ihn Bürste hört es gar nicht mehr auf. Wenn es nach den Haaren gehen würde sitze ich Wochen nein Monate und Bürste ohne aufzuhören. Er hat so ein dickes Unterfell. Wäre es nicht möglich ihn mal scheren zu lassen??

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Alexandra,
      am besten lässt du dich in solch einem Fall im Hundesalon von einem Experten beraten. Schere deinen Hund lieber nicht selbst, wenn du damit keine Erfahrung hast, um deinem Liebling keine Verletzungen zuzufügen.
      Liebe Grüße von deinem tierisch-wohnen-Team

  • Nina R sagt:

    Halli Hallo ich habe da mal eine Frage Wie kann es sein, dass mein Hund so viele Haare verliert und immer noch Fell hat?
    Lg Ninalein ♥

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