Katze hat Schuppen – Was kann ich tun?

Was bei Menschen häufig nur ein optisch-kosmetisches Problem ist, kann bei Katzen ernsthafte Ursachen haben: Schuppen. Aber erst einmal heißt es: Ruhe bewahren und die Herkunft der weißen Pracht abklären.

Oftmals gehen Schuppen bei unseren Lieblingen mit dem Fellwechsel einher. Dann sind sie jedoch nur ein harmloses, wenn auch lästiges Phänomen, weil etwas häufiger als ohnehin schon der Staubsauger zum Einsatz kommen muss. Schließlich finden sich die weißen Hautpartikel nicht nur auf dem Tier, sondern auch auf Fußböden und Möbeln wieder.
Ausgiebiges Bürsten hilft dem vierbeinigen Mitbewohner dabei, Haare samt Schuppen loszuwerden. Es regt die Durchblutung an – und nach drei bis vier Wochen geht der Spuk von selbst wieder vorbei. Sowieso sollte, unabhängig vom Fellwechsel, ein- bis zweimal in der Woche zur Bürste gegriffen werden, um Miezis Fell zu pflegen und ihren Wohlfühlfaktor zu optimieren. Tipps zu diesem Thema verraten wir in unserem Artikel „Tipps für glänzendes Katzenfell“. Ein Hinweis darauf, dass kein schwerwiegender Grund für die Schuppen vorliegt, ist übrigens ein – abgesehen von den Störenfrieden – ansonsten glänzendes, schönes Fell.

Wie auch Menschen, reagieren manche Katzen im Winter auf Heizungsluft mit trockener Haut. Oft kann es dann genügen, dem Futter etwa einen halben Esslöffel Fisch- oder Olivenöl beizumischen.

Katze hat Schuppen – Ab zum Tierarzt!

Dauert die Schuppenplage an oder juckt der Katze buchstäblich das Fell, sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Möglicherweise beinhaltet das Katzenfutter zu wenig Nährstoffe, was zu ernsthaften Stoffwechselproblemen führen kann. Achte beim Futterkauf auf Qualität. Diese macht sich in einem hohen Fleisch- sowie einem geringen Getreideanteil bemerkbar. Außerdem müssen Vitamine und Fettsäuren enthalten sein. Farb- und Konservierungsstoffen sowie Zucker haben in guter Katzennahrung nichts verloren.

Auch Pilzinfektionen verursachen Schuppen. Meistens finden sich in diesem Fall auch kahle Stellen in dem auffallend stumpfen Fell und die Katze kratzt sich andauernd. Genau wie beim Befall von Parasiten, wie beispielsweise Flöhen oder Milben, muss die Samtpfote definitiv zum Tierarzt. Achtung: Hautpilze sind mitunter auch für Menschen ansteckend!

Chronische Hautkrankheiten, Allergien oder Diabetes können sich ebenfalls in Form von schuppiger Haut äußern. Hier helfen Medikamente, die der Veterinär verordnet. Und wieder heißt es: Bürsten, bürsten, bürsten!

Denke bei der Schuppenbekämpfung auch an den Lieblings- und Schlafplatz deines Schmusetigers! Dann heißt es schnell: Simsalabim, dreimal schwarzer Kater, Schuppen ade!

Checkliste bei Katzenschuppen

  • Fellbürste
  • Tierarztbesuch
  • ggf. Medikamente/Spezialshampoo/Flohpuder, -spray oder Spot-On-Präparate
  • evtl. Nahrungsergänzung (Biotin, Fisch- oder Olivenöl)
  • Hochwertiges Futter

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