Hundekekse ohne Getreide selber machen

Hundekekse glutenfrei selbermachen

Beim Gassigehen, in der Hundeschule oder beim Toben im Garten: Die obligatorische „Leckerli-Tüte“ hast du bestimmt immer griffbereit. Wusstest du, dass du Hundekekse ohne Getreide auch ganz einfach selber machen kannst? In die Hundekekse kannst du eine Vielzahl von Zutaten einfließen lassen, die dein Hund besonders gern mag und gut verträgt. Du möchtest Hundekekse ohne Getreide und mit Karotten & Co selber machen? Dann haben wir hier passende Rezeptideen und Tipps für dich.

Backofen an und los: Als Zutaten für selbst gemachte Hundekekse eignen sich – neben Fleisch – insbesondere verschiedene Gemüsesorten, die deinen Hund mit wertvollen Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen versorgen. Hundekekse selber machen mit Karotten, Süßkartoffeln, Pastinaken, Rote Bete, Kürbis oder Zucchini empfiehlt sich also sehr. Auf die Verwendung von Gemüsesorten wie Zwiebeln, Paprika, Auberginen, Tomaten, Knoblauch, Avocado und rohe Hülsenfrüchte solltest du hingegen verzichten. Sie haben mitunter eine toxische Wirkung.

Hundekekse backen ohne Getreide

Der Vorfahre des Hundes, der Grauwolf, vertilgt in freier Wildbahn sein Beutetier fast komplett – inklusive Magen und dessen Inhalt. Gräser, Kräuter und Gemüse haben daher schon immer einen Teil der Nahrung ausgemacht und sind auch für den heutigen Haushund entsprechend gut verträglich und wichtig. Im Laufe der Zeit haben sich der Hund und sein Verdauungssystem jedoch verschiedenen Nahrungsmitteln angepasst: Ein kleiner Anteil an Getreide in der Nahrung ist grundsätzlich nicht kritisch. Der Darm des Hundes ist allerdings zu kurz, um große Mengen an Getreide verarbeiten zu können – er bekommt Verdauungsprobleme. Darüber hinaus gibt es Hunde, die auf Getreide, bzw. auf das darin enthaltene Klebereiweiß – Gluten genannt – empfindlich oder allergisch reagieren. Weizen, Gerste, Dinkel und Roggen sind Getreidesorten, die besonders problematisch für deinen Vierbeiner sein können.

Du weißt, dass dein vierbeiniger Freund an einer Getreideallergie oder Glutenunverträglichkeit leidet? Oder du möchtest in der Hinsicht kein Risiko eingehen? Wir zeigen dir zwei Rezepte für Hundekekse ohne Getreide. Das eine ist ein Grundrezept, das du nach deinen Vorstellungen ergänzen und abwandeln kannst. Das andere Rezept ist eine Komposition auf Rinderhackbasis. Der große Vorteil an selbst gemachten Hundekeksen? Du weißt genau, was drin ist, und musst dir keine Gedanken über künstliche Zusätze und Füllmittel machen.

Getreidefreie Hundekekse bei der Zubereitung

Getreidefreie Hundekekse lassen sich schnell und einfach auch selber machen.

Das Grundrezept für Hundekekse ohne Getreide – beliebig erweiterbar

Mit unserem Grundrezept für selbst gemachte Hundekekse ohne Getreide bist du schon mal gut aufgestellt: Die Basis kannst du beliebig mit weiteren, für Hunde verträglichen Gemüsesorten abwandeln oder Lieblingszutaten wie beispielsweise Hundeleberwurst ergänzen.

Als Zutaten für das Hundekekse-Grundrezept benötigst du:

250 g Karotten, Kürbis oder Süßkartoffel
2 Eier
100 g Kartoffel- oder Buchweizenmehl
1 EL Rapsöl (alternativ kannst du auch Kokosöl oder Sonnenblumenöl verwenden)

Kleiner Tipp: Wenn du geschmacklich etwas variieren möchtest, füge ein bis zwei EL Quark oder Joghurt hinzu.

So werden die Hundekekse ohne Getreide zubereitet:

  • Säubere und schäle das Gemüse und koche es in siedendem Wasser bis es weich ist und sich gut verarbeiten lässt.
  • Püriere und verquirle es anschließend mit den Eiern, dem Kartoffelmehl und Öl.
    Tipp: Dafür eignet sich besonders gut ein Stabmixer von Bosch.
  • Forme kleine Kügelchen, die du anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilst, oder fülle die Masse in eine Silikon-Backmatte mit Halbkreis- oder Sternchen-Musterung.
  • Backe die Hundekekse je nach Größe bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) für 15 bis 20 Minuten.

Wenn du die Hundekekse ohne Getreide länger lagern möchtest, achte darauf, sie nach dem Backen gut durchtrocknen zu lassen. Anschließend kannst du sie zum Beispiel in einer Keksdose mehrere Tage lang aufbewahren.

Selbstgemachte Hundekekse mit Kürbis

Getreidefreie Hundekekse mit Kürbis

Rezept für selbst gemachte Hundekekse mit Fleisch und Gemüse

Diese Hundekekse mit Karotte, Kürbis oder Zucchini und einer Portion Rinderhack sind einfach tierisch gut! Das Rezept kommt dabei auch wieder ganz ohne Getreide aus.

Als Zutaten für die Hundekekse mit Fleisch und Gemüse benötigst du:

300 g Rinderhack
3 EL geriebenen Käse (Vorsicht: Bitte keinen Blauschimmel- oder Streichkäse verwenden!)
1 Ei
1 EL Kokos- oder Kichererbsenmehl
1 EL Leinöl
1 kleine Karotte
1 kleines Stück Kürbis oder Zucchini
1 Prise Salz
Optional: Eeine Handvoll frische, gehackte Kräuter aus dem Töpfchen oder Garten

So werden die Hundekekse mit Karotte, Kürbis & Co. zubereitet:

  • Säubere das Gemüse, schäle und raspele es fein. Füge dann das Hackfleisch, den geriebenen Käse und das Ei hinzu und vermische alles sorgfältig.
  • Rühre das Mehl und das Öl unter und würze die Masse mit etwas Salz. Wenn du magst, kannst du nun noch eine Handvoll frische Kräuter hacken und hinzufügen; die Leckerlis bekommen dadurch ein tolles Aroma.
  • Lege ein Backblech mit Backpapier aus, forme aus der Masse kleine Kügelchen, drücke sie leicht ein und verteile diese auf dem Blech. Je nach Größe der Hundekekse, backst du sie anschließend bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) für 10 bis 15 Minuten im Ofen.

So lagerst du die selbst gemachten Hundekekse mit Fleisch und Gemüse:

Die Hundeleckerlis kannst du ca. zwei Tage lang im Kühlschrank aufbewahren. Kleiner Tipp: Friere größere Mengen ein und taue bei Bedarf einige der Leckerbissen bei Zimmertemperatur auf. In der Kühltruhe verstaut, ist der leckere Snack für deinen Vierbeiner bis zu drei Monate lang haltbar.

Du möchtest deinen Hund direkt mit den Keksen füttern? Dann achte bitte darauf, dass sie abgekühlt sind – damit dein Liebling sich nicht daran verbrennt.

Alle Infos zu Hundekeksen ohne Getreide auf einen Blick

Wir haben die wichtigsten Informationen rund um Hundekekse ohne Getreide hier für dich zusammengefasst:

Infografik über getreidefreie Hundekekse

(auf die Grafik klicken für Vollbild)

Wir wünschen deinem vierbeinigen Schatz einen guten Appetit!

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1 Kommentar

  • Melanie sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen Tipp, werde das Rezept gleich nächstes Wochenende mal ausprobieren.
    Und für alle: Ja, ein Hund darf Joghurt essen, es ist sogar gut für ihn, denn die Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor und Magnesium im Joghurt helfen dabei, die Muskeln und Knochen deines Hundes aufzubauen und zu erhalten.
    Ansonsten kann ich auch diese getreidefreien Hundesnacks (https://www.zoologo.de/hund/hundefutter/hundefutter-ohne-getreide/) sehr empfehlen, falls wer eher weniger Zeit zum Backen findet.



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