Den Fressnapf richtig reinigen: Tipps und Tricks

Fressnapf vom Hund richtig reinigen

Nach der Raubtierfütterung ist vor der Reinigung. Aber wie säubere ich den Fressnapf richtig oder darf Fiffis Futterteller einfach mit in die Spülmaschine?

Dieser Teil des Hundealltags hat sich gewaschen! Es wird geschnuppert, geschleckt und geschlabbert. Wenn’s Fiffi schmeckt, freut sich das Frauchen. Aber nicht lange. Denn nach der Mahlzeit wartet der Spülmarathon und ein paar Fragen: Dürfen Futternäpfe eigentlich mit dem Zweibeiner-Geschirr zusammen gereinigt werden? Welches Spülmittel ist das richtige oder darf Bellos Geschirr einfach in die Geschirrspülmaschine? Hier gibt’s Antworten:

Wie oft sollte der Hundenapf in die Reinigung?

Ein Fressnapf sollte nach jedem Nassfutter-Lunch gespült werden. Näpfe bilden vor allem nach dem Verzehr von Nassfutter schnell hartnäckige Krusten, wenn man sie nicht zwei Mal am Tag spült. Auch wenn Bellos Beute zur Hälfte verschmäht wird, sollten die Reste (im Sommer, aber auch im Winter) nicht nur abgedeckt, sondern entfernt werden – die Vierpfötler mögen ohnehin keine angetrockneten Futterportionen. Andernfalls könnten gerade bei warmen Temperaturen (ob durch Hitze im Sommer oder der Heizungsluft im Winter) Schimmelsporen oder andere gesundheitsgefährdende Bakterien entstehen, die das Immunsystem des kleinen Vierbeiners (und auch seiner Zweibeiner) schwächen können. Oder Fliegen könnte ihre Eier auf dem feuchten Futter ablegen. Die Bakterienbildung ist übrigens unabhängig von der Frische des Futters, da Krankheitserreger (sogenannte Mikroben) aus dem Hundemaul (und aus dessen oder fremdem Hinterteil, das er vielleicht abgeleckt hat), dem Fell oder den Pfoten in der Schüssel zurückbleiben können – auch in einem blitzblank ausgeleckten Napf. Aus diesem Grund sollte auch der Fressteller fürs Trockenfutter täglich gereinigt werden genau wie der Wassernapf, der anschließend wieder mit frischem Wasser befüllt wird.

Spülwasser oder Spülmaschine: Womit soll ich Hundenäpfe säubern?

Je nach Beschaffenheit des Napfes kann er ruhigen Gewissens in die Spülmaschine. Temperaturen über 60 Grad töten die meisten Keime und Bakterien und die Näpfe können getrost mit Herrchens Geschirr in die Maschine. Wer nicht täglich die Spülmaschine in Betrieb nimmt, könnte sich mehrere Futternäpfe zulegen.

Wer seine Teller nicht mit Hundefutter in Berührung bringen möchte, spült per Hand. Die manuelle Handwäsche sollte vom Zweibeiner-Geschirr separiert erfolgen (idealerweise im HWR-Waschbecken und nicht im Spülbecken der Familie). Eine eigene Spülbürste für die felligen Familienmitglieder ist aus hygienischen Gründen ratsam. Heißes Wasser und gewöhnliches Geschirrspülmittel (ohne scharfe Gerüche wie Zitrone) und der Waschgang kann beginnen. Wichtig bei der Futternapfwahl ist ein glattes Material, da poröse Oberflächen schwieriger zu reinigen sind. Achtung: Bei Porzellan-Schalen splittert nach einer gewissen Zeit die Glasur ab.

Ist Desinfektion wichtig?

Fressnapf, Wasserschale und Futterstellenunterlage sollten täglich wie oben beschrieben gespült werden. Eine regelmäßige Desinfektion (einmal pro Woche oder 14-tägig) mit haustierfreundlichen Produkten bewahrt die Gesundheit des kleinen Schwanzwedlers. Auch die Futterstelle ist ein versteckter Keimkatalysator. Hunde verteilen oft Wasser, Speichel oder Essensreste um den Napf herum. So können sich schnell Bakterien bilden. Eine regelmäßige Desinfektion des Napfs und der Futterstelle ist deshalb unabdingbar.

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1 Kommentar

  • harry b. sagt:

    Hi, obwohl ich die Teller meiner Vierbeiner täglich mehrmals gründlich Spüle, manchmal auch in verdünntem Essigreiniger einweiche, entwickeln die Fressnäpfe mit der Zeit unangenehme Gerüche. Welches Material ist am „glattesten“ , wo könnten sich am wenigsten Keime verstecken? Was kann ich tun? Ich spüle momentan von Hand. Gruss aus Frankfurt h.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Lieber Harry,
      als Hundenapf eignen sich besonders gut Hundenäpfe aus glatten Materialien wie Keramik oder Edelstahl.
      Hundenäpfe aus Keramik sollten auf der Innenseite mit einer Glasur versehen sein – das macht sie gegen Feuchtigkeit beständig. Außerdem erhält der Napf hierdurch eine glatte Oberfläche, was die Reinigung vereinfacht.
      Näpfe aus Edelstahl sind hingegen etwas robuster (da sie bei stürmischen Essern nicht kaputt gehen können) und ebenso einfach zu reinigen sind – ob mit der Hand gespült oder in der Spülmaschine.

      Grüße nach Frankfurt!
      Dein tierisch wohnen Team



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