Was bedeutet es, wenn die Katze faucht und knurrt?

Warum faucht die Katze

Wen die eigene Katze plötzlich ohne erkennbaren Grund faucht oder knurrt, sind Katzenbesitzer oftmals ratlos. Die Mimik und Körpersprache von Katzen kann für uns Zweibeiner ein Buch mit sieben Siegeln sein.

Warum fauchen Katzen?

Die meisten Katzen versuchen zunächst Konflikten aus dem Weg zu gehen und keinen Streit zu provozieren. In den wenigsten Situationen ist daher das Fauchen ein Ausdruck von Aggressivität. Vielmehr will eine Katze die faucht ihrem Gegenüber ein deutliches Warnsignal geben. Es bedeutet: Keinen Schritt weiter! Lass mich gefälligst in Ruhe!

Denn dieses Signal der Katzen-Körpersprache ist eher die Reaktion auf eine Provokation. Wenn die Mieze faucht, wurden ihre Grenzen überschritten oder sie fühlt sich beengt und bedroht. Sie wird versuchen aus der Situation zu fliehen – geht dies nicht, wird sie sich notfalls verteidigen.

Ein ähnliches Warnsignal ist das Knurren. Mit beiden Arten der Katzensprache will dein Stubentiger dir sagen, dass er gerade in einer unangenehmen Situation ist, die ihn stresst, ihn ängstigt oder die ihm Schmerzen bereitet. Wenn diese Situation sich nicht lösen lässt und es für die Samtpfote keinen Fluchtweg gibt, bleibt aus Sicht deines Lieblings nur der Kampf…

Wenn Katzen Menschen anfauchen

Dass eine Katze ohne Grund faucht, kommt also eher selten vor. In einer Situation, in der deine Katze dich oder andere scheinbar grundlos anfaucht, solltest du daher überlegen, ob sie sich eventuell in die Enge gedrängt oder bedroht fühlen könnte. Folgende Fragen könntest du dir stellen:

  • Wird meine Katze von Kindern oder Besuchern bedrängt?
  • Sind sehr viele fremde Menschen um sie herum?
  • Könnte sie vor etwas Angst haben?
  • Könnte das Fauchen eine Reaktion auf einen Schreck sein (z.B. aufgrund von plötzlichen lauten Geräuschen)?
  • Gab es Veränderungen im Haushalt (neuer Lebenspartner, Umzug, Geburt eines Kindes, zweites Haustier), die Stress und Verunsicherung verursachen?
  • Könnte die Katze versuchen ihr Futter oder ihren Lieblingsplatz zu verteidigen?

Sind alle diese Gründe ausgeschlossen, kann eventuell ein Tierarztbesuch helfen. Denn das scheinbar grundlose Fauchen kann auch ein Ausdruck von Schmerzen sein. Falls deine Katze plötzlich beim Streicheln faucht, bist du ihr mit großer Wahrscheinlichkeit entweder zu sehr auf die Pelle gerückt oder ihr tut etwas weh.

Wenn Katzen sich gegenseitig anfauchen und knurren

Bei zwei oder mehr Katzen in einem Haushalt kann es außerdem vorkommen, dass sich die lieben Samtpfoten untereinander anfauchen. Besonders in der Eingewöhnungsphase nach der Zusammenführung von zwei Katzen ist dieses Verhalten zu beobachten. Bis zu einem gewissen Maß ist das völlig normal. Auch wenn es uns Zweibeinern in dieser Situation oft schwer fällt, solltest du deine Katzen in diesem Fall einfach mal machen lassen. Sie müssen sich aneinander gewöhnen, die Rangordnung klären und sich erst einmal kennenlernen. Da können auch die Fetzen fliegen und Krallenhiebe ausgeteilt werden. In der Regel gibt sich dieses Problem dann von alleine und nach wenigen Wochen sind deine beiden Fellknäule vermutlich ein Herz und eine Seele.

Dass Katzen sich dauerhaft nicht miteinander vertragen, kommt im Vergleich seltener vor. Wenn sich deine Stubentiger kontinuierlich in den Haaren liegen, solltest du analysieren, was die Auslöser hierfür sind. Gibt es zum Beispiel genug Platz für beide Samtpfoten? Hat jede Katze ihren eigenen Futternapf? Schenkst du beiden genug Aufmerksamkeit? Ja? Dann liegt der Grund vielleicht woanders.

Dauerhaftes Streitpotenzial entsteht häufig dann, wenn die Katzen in Alter oder Charakter sehr unterschiedlich sind. So wollen junge Katzen viel toben und sich auch mal raufen – was eine ältere zweite Katze eventuell stresst. Die ältere Katze wird in diesem Fall der jüngeren Katze durch das Fauchen signalisieren, dass sie jetzt gerne in Ruhe gelassen werden möchte. Ebenso sind Kater häufig etwas draufgängerischer als Katzen. Die männlichen Stubentiger brauchen ab und zu eine ordentliche Rauferei. Wohnen ein Kater und eine Katze zusammen, kann es passieren dass diese draufgängerische Art und das eher grobe Spiel des Katers die Katze überfordert. Sie drückt dann durch das Fauchen ihren Unmut darüber aus.

In beiden Fällen kann es helfen, mit der aktiven Jungkatze oder dem Kater eine extra Spielrunde einzulegen und so die überschüssige Energie abzufangen, bevor die ruhigere Katze von ihrem Kumpel genervt ist. Wenn du diese Situation von vornherein vermeiden möchtest, dann solltest du am Besten zwei gleichgeschlechtliche Wurfgeschwister zu dir holen. Der Vorteil davon ist, dass die beiden Minitiger sich schon kennen, gleich alt sind und in der Regel gut miteinander auskommen.

Kann man der Katze das Fauchen abgewöhnen?

Fauchen bei Katzen ist also ein normales Verhalten, das du daher nicht kategorisch „aberziehen“ oder gar bestrafen solltest. Eine Katze die faucht hat in der Regel Angst, Schmerzen oder fühlt sich bedroht. In dieser Situation mit dem Stubentiger zu schimpfen, macht es nur noch schlimmer. Wenn das Fauchen auf Angst oder Stress zurückzuführen ist, solltest du deinem Minitiger den nötigen Abstand gewähren und ihn gegebenenfalls durch sanfte Worte beruhigen.

Faucht und knurrt die Katze dich tatsächlich ohne Grund an, kannst du versuchen ihr dieses Verhalten abzugewöhnen. Denn in dem Fall sieht deine Mieze dich eventuell als „schwachen“ Besitzer an und zeigt dir mit dem Fauchen ihre Dominanz. Hier gilt es zu klären, wer wirklich der Herr im Haus ist. Dazu solltest du unmittelbar nach dem grundlosen Fauchen deutlich „Nein!“ sagen und deine Katze anschließend für ein paar Minuten ignorieren. Denn auch wenn wir alle eigentlich nur die Mitbewohner unserer Katze sind – ein paar Regeln muss es dann wie in jeder WG doch geben.

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22 Kommentare

  • Evi sagt:

    Mein Kater faucht seid kurzen. Er wird nicht bedrängt, er frisst gut macht sein Geschäft, hat eine feuchte Nase… aber was könnte das sein?
    Er ist jetzt 8 Jahre alt also schon ein Senior …

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Evi,

      erst einmal ist es sehr schön, dass du nachgeschaut hast, ob die Nase deines geliebten Katers feucht ist und ob er wie üblich sein Geschäft verrichtet. Gerne würden wir dir sagen, was deinem Kater fehlt, das ist aber per Ferndiagnose ohne weitere Informationen zu den Umständen etwas schwierig. Was du aber gerne prüfen kannst, ist wann dein Kater anfängt zu fauchen. Denn die Gründe können vielseitig sein. Wenn dein Kater z.B. faucht, obwohl du dich ihm nur näherst, dann kann es sein, dass eine Veränderung in deiner Wohnung ihn verunsichert. Ein neues Möbelstück, ein neues Familienmitglied oder ähnliches, sind nämlich Veränderungen, an die sich Katzen nicht immer sofort gewöhnen können. Sollte dein Kater auf Berührungen mit dem Fauchen beginnen, dann ist es möglich, dass er Schmerzen hat, die mit dem bloßen Auge nicht ersichtlich sind. Damit du deinem Kater nicht ausversehen wehtust, solltest du mit ihm zum Tierarzt zu gehen. Der kann dann vor Ort eine genauere Diagnose durchführen.

      Liebe Grüße

  • Nicole sagt:

    Hallo wir haben in Februar einen kater von ne Freundin bekommen er ist 5 Jahre alt.Wir haben einen Sohn von 9 Jahren .seit mehreren Wochen faucht und greift meinen sohn an,er traut sich nicht mehr ohne uns in der Wohnung zu laufen,schliesst sich nachts ein oder tagsüber weil er Angst hat.heute fing der kater an mich abzutauchen.er war vorher nur bei einen pärchen .
    Ich weiss nicht weiter .könnt ihr mir sagen was wir machen können.
    Mein Sohn hat auch schön Nein gesagt.leckerli ist kein Problem aber sonst geht der kater auf ihn los.lg

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Nicole,

      das klingt natürlich alles andere als harmonisch, wenn euer neuer Kater deinen Sohn und auch dich anfaucht. Es freut uns aber sehr, dass du dir erst einmal Rat einholst, bevor du in Erwägung ziehst dich von ihm zu trennen. Allgemein reagieren Katzen sehr sensibel auf Veränderungen wie fremde Personen oder ein Umzug. In eurer Situation kommen beide Faktoren – neue Umgebung und neue Personen – zusammen. Das heißt für den Kater Stress pur. Vermutlich braucht er noch eine Weile, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Um dem Kater die Eingewöhnung zu erleichtern und vielleicht auch die Angriffe auf deinen Sohn zu verhindern kannst du dich auch beim Tierarzt einmal nach Katzenpheromonen erkundigen. Sie wirken auf Katzen beruhigend.

      Ich hoffe, der Artikel wird dir weiterhelfen,
      Liebe Grüße

  • Christina sagt:

    Moin
    Seit heute haben unsere beiden Geschwister Damen sich ordentlich in den Haaren. Bella die ehr aktive schmuse Mitze und Mia die viel schlafende faule schmuse mitze. Hier und da waren kleine Rangeleien völlig normal und zu 99% war Bella immer die unterwürfige .. heute ist alles anders..? Ich komme aus dem Stall und sehe Bella unterm WC liegen… Sie hat sich eingeschossen und unterwarf sich vor Mia. Beiden standen das Fell zu Berge wie kleine Waschbären. Heftig tief jaulend und fauchend.
    Meine Vermutung, Bella war fast den ganzen Tag draußen bei mir aufen Hof und vielleicht hat sie sich erschrocken und rannte rein. Mia sitzt meistens im Flur vor der Eingangstür. Da Bella abgestürzt kam hat Mia sich wahrscheinlich erschrocken und hat aus Schutz gefaucht daraufhin könnte Bella sich bedroht gefühlt haben und fing an zu knurren da sie von draußen wohl noch verschreckt war. Dann muss Mia wohl hinter Bella her gesessen haben .
    Jegliche Blickkontakte lösen riesen Augen, tiefes tauchen und mailen aus.
    Wir haben die seit dem Vorfall getrennt aber es muss doch wieder besser werden oder?
    Montag lasse ich beide vom TA Checken.
    Mia sucht Bella als würde sie den Streit suchen und erschreckt sich vor allem.
    Bella hockt arg skeptisch ständig um sich guckend im anderen Zimmer.
    Beide sind einanhalbjährig zu uns gekommen und sind nun vier Jahre alt. Beide sterilisiert. Beides Schwestern. Hoffe man kann mir einen Rat geben.
    Liebe Grüße

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Christina,

      es ist sehr schön, dass du zunächst das Verhalten deiner beiden Miezen so gut beobachtet und analysiert hast. Gerne würden wir die sagen, was genau das neue Verhalten deiner Katzen hervorgerufen hat, das ist aber per Ferndiagnose ohne konkretes Wissen zu den Umständen sehr schwierig. Daher ist dein Gedanke den Tierarzt aufzusuchen ein gute Vorgehensweise, um herauszufinden was ihnen fehlt und wo das neue Verhalten herkommen könnte.

      Beste Grüße

  • Manuela Baeskau sagt:

    Hallo….
    Ich habe einen 16 Jahre alten Kater und er war eigentlich schon immer sehr temperamentvoll aber seid ungefähr einem dreiviertel Jahr fängt er an zu kränkeln. Mußte mit ihm an einem Wochenende im August letzten Jahres zur Tierklinik da er nur gebrochen hatte und sich einfach nicht wohl fühlete. Sie mussten ihn dort in Narkose setzen da er sich nicht von fremden anlangen lässt um ihn zu untersuchen. Sie stellten dann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung fest. Musste ihm dann nur noch Diätnahrung geben wo er garnicht mit einverstanden war. Seit dieser Zeit hat er sich sehr verändert. Früher durfte er nie zu uns ins Schlafzimmer aber wo er dann so krank wurde haben wir es geduldet damit ich ihn im Auge hatte. Jetzt fängt er an uns mitten in der Nacht wenn einer auf Toilette muss anzufallen und das ist so heftig das wir uns nicht mehr zu helfen wissen, haben schon alles ausprobiert in wieder ausgesperrt aus dem Schlafzimmer aber dann sitzt er vor der Tür und schreit die ganze Nacht. Es geht ihm gut et hat eine kalte Nase frisst wieder normal und macht auch sein Geschäft. Aber er wird immer aggressiver und fällt einem auch tagsüber immer an. Bitte helfen Sie mir ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Bin auch regelmäßig beim Arzt wenn was ist.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Manuela,

      es tut uns natürlich sehr Leid zu hören, dass du nach all den Jahren mit deinem Kater nun solche Schwierigkeiten hast. Aber wie ich aus deiner Beschreibung entnehmen konnte, war die Erkrankung mit den vielen Besuchen beim Tierarzt eine große Umstellung für deinen Kater. Gib ihm erst einmal Zeit und schenke ihm Aufmerksamkeit, sodass er wieder Vertrauen in seine gewohnte Umgebung gewinnt. Sollte es dennoch nicht besser werden, dann wäre ein weiterer Weg zum Tierarzt ratsam, der sich deinen Kater in Bezug auf die Wesensveränderung noch einmal genauer anschaut.

      Einen konkreteren Rat können wir im Rahmen einer Ferndiagnose und ohne weitere Kenntnisse zu den Umständen leider nicht abgeben, dennoch hoffen wir, dass wir dir etwas weiterhelfen konnten.

      Viele Grüße
      Dein Tierisch Wohnen Team

  • Maria Grimmer sagt:

    Hallihallo!!!

    Ich bin heute so tief verzweifelt, weil wir bereits seit fast 3 Jahren das Problem zu Hause haben, dass mein Mann sich daheim nicht frei bewegen kann, ohne das eine unserer zwei Katzen faucht und versucht ihn anzufallen. Meistens versuche ich dazwischen zu gehen, damit die zwei sich nicht versehentlich gegenseitig umbringen… Nur heute war es so, dass sie nicht auf mich gehört hat und mich angefallen hat und mich dabei an der Hand verletzt hat, sodass ich ärztlich versorgt werden musste. Mittlerweile bin ich durch die lange Zeit, in der dieser Stress zwischen der einen Katze und meinem Mann besteht, soweit zu sagen, dass ich die Katze abgebe. Denn gesundheitlich ist alles iO bei ihr, Futter ist auch immer ausreichend da, spielen kommt natürlich auch nicht zu kurz, die Sache mit den katzenpheromonen hat auch keine Besserung gezeigt (manchmal hatte ich das Gefühl, es wird dadurch nur noch schlimmer) und eine sogenannte „Tierpsychologin“ war auch schon da, war aber eher ratlos als alles andere.
    Habt ihr noch eine Idee? So wie es ist, kann es keines falls bleiben.

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Hallo Cindy,

      die Situation bei euch zu Hause klingt ja alles andere als einfach. Katzen sind äußerst sensible Tiere, die sich nicht leicht an neue Gegebenheiten gewöhnen. Da ihr die Gewöhnungsphase allerdings nach 3 Jahren bereits lange hinter euch gelassen habt, sind auch wir etwas überfragt. Du hast ja bereits viele Lösungen ausprobiert. Unser Rat wäre, eventuell noch eine zweite Katzenpsychologin oder -trainerin zu Rate zu ziehen oder deinen Tierarzt ins Boot zu holen.

      Wir wünschen dir und deiner Fellnase alles Gute und drücken euch die Daumen.

      Dein tierisch wohnen-Team

  • Sindy Thiem sagt:

    Hallo….
    Ich habe 2 katzen. Die beiden wurden vor kurzen (innerhalb einer Woche)sterilisiert. Die jüngere Katze als erstes dann die andere. Jetzt faucht die jüngere Katze die ältere immer an. Vorher waren sie ein Herz und eine Seele.
    Seit ein paar Tage geht die kleine immer wieder zu der großen und faucht sie ohne Grund an. Woran kann es liegen?

  • Kay sagt:

    Hallo , haben zwei 10 Jahre alte Kater , seit gestern mit einem ein großes Problem .Ich musste mit einem zum Tierarzt und als ich zurück kam gibt’s nur noch gefauche und geknurre , man könnte denken er will mich anfallen ,es fing erst richtig an ,als ich Partei zum anderen ergriff , kann ihn zwar kurz anfassen , kämmen oder füttern ,aber kurz darauf geht es los …Ich war immer die Bezugsperson , aber so hab ich ihn nie erlebt ……Was kann ich tun ? ….. Ignorieren Gruß Kay

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Lieber Kay,

      das Verhalten deines Katers basiert auf den Gerüchen, die du vom Tierarzt gemeinsam mit dem andern Kater mitgebracht hast. Mit diesen verbindet der eine eventuell schlechte Erfahrungen und kann dich und den anderen Kater wortwörtlich nicht mehr riechen.

      Du kannst probieren, die beiden wieder aneinander zu gewöhnen. Dafür muss im ersten Schritt eine Separierung erfolgen, indem du die Katzen in verschiedene Räume über einen längeren Zeitraum (ein bis zwei Wochen) unterbringst und ihnen ihr eigenes Futter und Katzenklo zur Verfügung stellst.

      In der Zeit solltest du auch das Wohlbefinden beider Katzen stärken, indem du mit ihnen spielst oder schmust, je nachdem was sie lieber mögen.
      Bei der erneuten Zusammenführung hilft es beide in einem neuen Raum, sprich einem neuen Revier sich begegnen zu lassen. Mit Leckerlis kannst du diesen Moment noch etwas positiver aufladen. Wenn deine Katzen sich über diesen Weg wieder annähern, dann ist die Zusammenführung geglückt. Wichtig ist, dass du dir für diesen Prozess Zeit und Ruhe nimmst, denn jede Unruhe nehmen auch deine Katzen wahr.
      Wir hoffen, dass wir dir weiterhelfen konnten.

      Viele Grüße
      Dein tierisch wohnen -Team

  • Konen Jörg sagt:

    Hallo wir haben seid gestern ein Problem mit unserem Kater Louis. Er wollte gestern nichts essen und liess sich auch ungern hochheben.Er kippte immer mit dem Hinterteil ein wenig zur Seite.Wir fuhren dann zu unserer Tierärztin sie meinte er hätte ein Problem an der Unteren Wirbelsäule. Sie gab ihm eine Spritze.Als wir zu Hause waren wurde es nicht besser. Dazu kam jetzt noch das er ohne Grund anfing zu fauchen und lief vor Schreck weg.Er lies auch
    gleichzeitig etwas Kot ab.Zu dem kommt noch das Nierenkrank ist und nicht viel Flüssigkeit zu sich nimmt.Wenn er was isst meint man er hätte gar keine Kontrolle über seinen Mund er kaut auch sehr komisch. Hätten sie einen Rat für uns?

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Lieber Jörg,

      vielen Dank für deine Beschreibung. Katzen können wie Menschen eine Blockade in der Wirbelsäule haben. Sollte eine Blockade vorliegen, dann sind häufige Anzeichen z.B. eine allgemeine erhöhte Aggressivität sowie Verhaltensänderungen von Depressionen über Ängstlichkeit bis hin zur Unsauberkeit. Solche Blockaden sollten nicht unterschätzt werden, da sie zu langfristigen Daher ist es ratsam nicht nur einen Tierarzt, sondern einen Osteopathen für Tiere aufzusuchen. Dieser kann die Blockade ausfindig machen und die aufhebbare Funktionsstörung beheben.

      Wir hoffen, dass wir dir bei deinem Problem weiterhelfen konnten und wünschen deinem Kater eine gute Besserung.

      Dein tierisch wohnen-Team

  • Denise sagt:

    Hallo liebes Team,

    ich habe zwei Kater (Wurfgeschwister). Sie werden bald 3 Jahre alt. Vor 6 Monaten bin ich mit den beiden umgezogen. Alles gut geklappt.
    Sie spielen oft miteinander, doch vorgestern ist das Spiel in fauchen und Knurren ausgeartet. Das gab es noch nie.
    Eben war die Situation dann auch wieder kurz so.
    Sie fressen weiter zusammen, liegen nah beieinander, keiner ist unsauber… wie vorher auch.
    Muss ich mir ernsthaft Sorgen machen?

    • Ellen Stacklies sagt:

      Liebe Denise,

      da deine Katzen weiterhin nebeneinander liegen, sich ggf. gegenseitig Putzen und aus einem Fressnapf futtern, gibt es noch keinen Grund zu Sorge.

      Bist du dir nicht sicher, ob deine Katzen kämpfen oder spielen, dann kannst deine Katzen einfach mal beobachten und schauen, ob sie die Rollen beim Spielen immer mal wechseln oder ob einer von beiden immer der Gejagte und der andere entsprechend immer der Jäger ist. Sollte dir das Spielen deiner Katzen zu wild vorkommen, dann kannst du die beiden versuchen mit Spielzeug abzulenken. Wichtig ist, dass du das Werfen von Kissen, lautes Schimpfen oder ähnliches vermeidest, sonst verbinden beide diesen zusätzlichen Stress mit der Anwesenheit des jeweils anderen. Das könnte zu weiteren Auseinandersetzungen führen.

      viele Grüße
      dein tierisch wohnen-Team

  • Stefanie Denig sagt:

    Hallo.
    Ich habe zwei Katzen beide Männlich ( 12 Wochen Jung )aus der Tiernotstation zu mir geholt.Eine von Ihnen faucht sehr stark und knurrt auch teilweise.Was kann ich machen um ihm zu zeigen das ich ihm nicht’s böses möchte ?

    Liebe grüsse Steffi

    • Ellen Stacklies sagt:

      Liebe Steffi,

      der Umzug, die neue Umgebung und auch die gesammelten Erfahrungen in der Tiernotstation haben bei deinem kleinen Kater viel Verunsicherung und Stress ausgelöst. In dieser Situation kannst du ihm am besten mit viel Ruhe, Geduld und positiven Erfahrungen helfen. Eine Möglichkeit wäre z.B. ihm verschiedene kuschelige Versteckmöglichkeiten herzurichten wo er sich hin zurückziehen kann. Diese kleinen Verstecke kannst du auch mit Leckerlis ausstatten. Sonst schenk ihm Ruhe und Zeit und zeig ihm, dass er in deiner Wohnung sicher ist und er nun Zuhause ist.

      Ein weiterer Punkt ist zu beobachten, zu welcher Zeit dein Kater faucht. Faucht und knurrt er einfach so oder wenn du dich ihm näherst oder ihn auf den Arm nehmen möchtest. Sollte letzteres der Fall sein, dann kann es sein, dass er eine Verletzung hat, woraufhin ein Besuch beim Tierarzt dringend notwendig ist.

      Wir hoffen, dass wir dir helfen konnten
      dein tierisch wohnen-Team

  • Anni S. sagt:

    Hallo,
    habe ein großes Problem.
    Habe ein Geschwisterpärchen 5 Jahre alt,nur im Haus. Waren immer ein Herz und eine Seele.
    Am Montag musste ich mit ihm (Möhre) zum TA,da er ständig auf’s Katzenklo ging und nur ein bißchen Urin abließ…Blasenentzündung.
    Nach dem TA fauchte sie (Mixi) ihn an…am Abend aber lagen beide nebeneinander und schliefen.
    Auch am Mittwoch,vor dem TA Kontrolltermin,schleckte Möhre seine Schwester ab.
    Danach war alles anders 🙁
    Wir kamen vom TA völlig gestresst zurück und Mixi knurrte und fauchte ihren Bruder mehrmals übelst an…leider habe ich falsch reagiert und mit ihr geschimpft.
    Sie war dann bis zum Abend unterm Bett geflüchtet.
    Auch heute faucht und knurrt sie ihn an…kommt teilweise gezielt an,faucht und geht wieder. Er schaut dann immer ganz erschrocken und läuft manchmal nach.
    Schlägerei gab es aber nicht.
    Auf einigen Seiten liest man,die Katzen sollen separiert werden…aber macht es das nicht nur noch schlimmer?
    Wie soll ich reagieren?
    LG Anni

    • tierisch wohnen Team sagt:

      Liebe Anni,

      das Verhalten deiner Mixi basiert auf den Gerüchen, die du vom Tierarzt gemeinsam mit Möhre mitgebracht hast. Mit diesen verbindet sie eventuell eine schlechte Erfahrungen und kann dich und Möhre wortwörtlich nicht mehr riechen.

      Du kannst probieren, die beiden wieder aneinander zu gewöhnen. Dafür muss im ersten Schritt eine Separierung erfolgen, indem du die Katzen in verschiedene Räume über einen längeren Zeitraum (ein bis zwei Wochen) unterbringst und ihnen ihr eigenes Futter und Katzenklo zur Verfügung stellst.

      In der Zeit solltest du auch das Wohlbefinden beider Katzen stärken, indem du mit ihnen spielst oder schmust, je nachdem was sie lieber mögen.
      Bei der erneuten Zusammenführung hilft es beide in einem neuen Raum, sprich einem neuen Revier sich begegnen zu lassen. Mit Leckerlis kannst du diesen Moment noch etwas positiver aufladen. Wenn deine Katzen sich über diesen Weg wieder annähern, dann ist die Zusammenführung geglückt. Wichtig ist, dass du dir für diesen Prozess Zeit und Ruhe nimmst, denn jede Unruhe nehmen auch deine Katzen wahr.
      Wir hoffen, dass wir dir weiterhelfen konnten.

      Wir hoffen, dass wir die weiterhelfen konnten
      dein tierisch wohnen-Team

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