Hund anschaffen: Das solltest du beachten!

Welpe kaufen

Keine Frage: Hunde sind tolle Haustiere! Aber die Anschaffung eines Hundes sollte dennoch gut überlegt sein. Denn damit einher geht eine große Verantwortung, die nicht unterschätzt werden darf. Bevor du dich also dazu entscheidest, einen Hund bei dir aufzunehmen, solltest du dich mit ein paar grundlegenden Dingen auseinandersetzen.

Der Realitätscheck – passt ein Hund überhaupt in mein Leben? 

Was für eine schöne Vorstellung: Man kommt nach Hause und der Hund läuft schwanzwedelnd und freudig auf einen zu. Aber Moment: Wie sähe das eigentlich in Realität aus? Wie lange wäre dein Hund schon allein zu Hause gewesen 

Bevor du dir einen Hund anschaffst, solltest du dich unbedingt damit auseinandersetzen, wie viel Zeit du wirklich für deinen haarigen Vierbeiner hättest. Klar, auch ein Hund kann mal ein paar Stunden alleine sein – aber nicht jeden Tag und nicht für mehrere Stunden am Stück. Wenn du berufstätig bist, solltest du dir unbedingt vor der Anschaffung eines Hundes Gedanken machen, wer ab und zu auf den Hund aufpasst oder mit ihm Gassi geht, während du arbeitest. Am besten wäre es natürlich, wenn du ihn mit zur Arbeit nehmen darfst.  

Hund anschaffen

Du liebst es zu verreisen? Und das am liebsten in die Ferne? Hört sich toll an. Doch was passiert mit deinem treuen Begleiter, wenn du die Welt erkundest? Schon bevor du dir einen Hund kaufst, solltest du dir überlegen, wer im Falle einer Urlaubsreise auf ihn aufpassen kann.  

Überlege auch, an welchem Punkt deines Lebens du dich gerade befindest und wie es sich in nächster Zeit möglicherweise verändern wird. Hunde leben im Durchschnitt bis zu 13 Jahre. Wenn du beispielsweise bald eine Familie gründen möchtest oder einen Job haben wirst, der viele Geschäftsreisen mit sich bringt, solltest du dir überlegen, ob du dann noch genug Zeit für ein Haustier hast 

Und last but not least: Lässt deine aktuelle Wohnsituation überhaupt einen Hund zu? Wenn du beispielsweise in einer Mietwohnung lebst, solltest du unbedingt vor der Anschaffung eines Hundes abklären, ob eigene Haustiere in der Wohnung erlaubt sind.  

Welcher Hund passt zu mir? 

Hund ist nicht gleich Hund. Es gibt eine Vielzahl an Hunderassen, die unterschiedliche Bedürfnisse und Eigenschaften haben. So benötigen manche besonders viel Auslauf und wollen permanent gefordert werden, andere wiederum sind schon glücklich mit kleineren Gassirunden.

  Hund anschaffen

Auch wenn jeder Hund im Laufe seines Lebens seine ganz eigene Persönlichkeit entwickeltso gibt es auch bei den jeweiligen Hunderassen angeborene Instinkte und Verhaltensweisen, die sich nicht so einfach ändern lassen. So wirst dbeispielsweise einem Wachhund, also einen vom Wesen her eher lauteren Hund, nur schwer seinen ausgeprägten Beschützerinstinkt abtrainieren können.  

Damit die Bedürfnisse zueinander passen, solltest du dich unbedingt mit dem Profil deiner favorisierten Hunderasse auseinandersetzen und schauen, ob dieses auch zu deinem Lebensstil passt 

Beachte folgende Dinge bei der Auswahl deines Hundes: 

  • Hast du bereits Erfahrungen mit Hunden oder bist du ein Neuling, was das Thema Hundeerziehung angeht? Es gibt Hunderassen, deren Erziehung sehr anspruchsvoll sein kann.  
  • Hättesdu Zeit und Lust, mit deinem Hund ein intensives Hundetraining zu machen? 
  • Wie viel Platz kannst du deinem Vierbeiner zur Verfügung stellen? Eine kleine Wohnung in einer Großstadt eignet sich beispielsweise eher für kleine Hunde 
  • Wie viel Auslauf könntest du deinem Hund täglich bieten? Wie weit ist der Weg bis zum nächsten Feld oder zur Hundeauslaufzone? 
  • Wie viel Zeit möchtest du in die Fellpflege deines Vierbeiners stecken? Bedenke, dass manche Hunderassen nahezu täglich gekämmt werden müssen 
  • Lebt jemand in deinem Haushalt, der eine Hundehaarallergie hat? Es gibt auch Hunde, die für Allergiker geeignet sind.  
  • Wie wichtig ist dir Sauberkeit und Ordnung? Manche Hunderassen verlieren sehr viele Haare, andere sabbern sehr viel. Auch das solltest du bei deiner Entscheidung im Hinterkopf behalten.  

Was kostet ein Hund? 

Let’s talk about money: Denn auch das ist ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für oder gegen die Anschaffung eines Hundes. Die folgende Übersicht zeigt dir, mit welchen Kosten du rechnen musst. 

  • Anschaffungskosten: Möchtest du einen Hund aus dem Tierheim oder von einer Tierschutzorganisation holen, so kannst du mit Anschaffungskosten von rund 150 bis 350 Euro rechnen. Wenn du einen Hund beim Züchter kaufst, können die Preise dagegen je nach Hunderasse zwischen einigen Hundert und mehreren Tausend Euro variieren
     
  • Grundausstattung: Leine, Futternapf, KörbchenHalsband & Co. – auch die Grundausstattung zur Haltung eines Hundes kann ins Geld gehen. Hier kannst du mit Kosten von 100 bis 300 Euro rechnen
     
  • Monatliche Futterkosten: Die Kosten können hierfür sehr unterschiedlich ausfallen. Denn es kommt a) darauf an, wie groß dein Hund ist und wie viel Futter er somit täglich benötigt, b) ob du ihm Trocken, Nass oder selbst gekochtes Futter gibst und c), was für eine Qualität das Hundefutter hat.
    Ein Richtwert: Bei einem kleinen Hund reichen manchmal schon 10 bis 20 Euro im Monat, wenn er sehr günstiges Futter bekommt. Qualitativ hochwertiges Futter kostet hingegen schnell zwischen 100 bis 150 Euro monatlich. 
  • Hundesteuer: Jeder Hundehalter muss für seinen Vierbeiner eine Hundesteuer entrichten. Die Höhe der Steuer kann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ausfallen; in der Regel belaufen sich die jährlichen Kosten auf 50 bis 100 Euro. Für einige Rassen, sogenannte Listenhunde wie beispielsweise Pitbull Terrier oder American Staffordshire Terrier, liegt die Steuer jedoch deutlich höher: bei rund 600 bis 900 EuroBei Listenhunden kommen zudem noch zusätzliche Kosten für Sachkundenachweis, polizeiliches Führungszeugnis und Wesenstest hinzu.
     
  • Hundehaftpflichtversicherung: Ob eine Hundehaftpflichtversicherung Pflicht ist oder nicht, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und teilweise auch von der Hunderasse abhängig. Allerdings ist sie in jedem Fall empfehlenswert, da sie vor den Kosten schützt, die entstehen, wenn dein Hund einen Schaden verursacht. Die Versicherungsbeiträge liegen hier zwischen 35 und 50 Euro pro Jahr. 
     
  • Tierarztkosten: Hierfür solltest du ca. 150 bis 200 Euro jährlich für Impfungen und Wurmkuren einplanen. Auch füandere Tierarztbesuche, beispielsweise wegen eines Tritts in eine Glasscherbeeiner Magen-Darm-Verstimmung oder im schlimmsten Fall einer Operation, ises nicht verkehrt, einen finanziellen Puffer zu haben oder eine Krankenversicherung für Hunde abzuschließen 
  • Weitere Kosten können noch hinzukommen: zum Beispiel für den Besuch einer Hundeschuleexterne Hundebetreuung oder – je nach Rasse – auch für Hundefriseurbesuche. 

Keine leichte Entscheidung 

Wie du siehst, sollte die Entscheidung, einen eigenen Hund anzuschaffen, gut durchdacht sein. Denn so eine kleine Fellnase beeinflusst deinen Alltag immens. Und du möchtest ja auch, dass ihr euch letztendlich pudelwohl miteinander fühlt.  

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